Die Trennungsangst beim Baby

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Mama, bleib bei mir!
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Mama, bleib bei mir!

Um den achten Lebensmonat herum bemerken Mütter plötzlich etwas Neues: ihr Baby wird anhänglich. Oft können sie nicht mal für wenige Minuten das Zimmer verlassen, ohne dass das Baby dagegen laut protestiert.

Auch beim Einschlafen melden sich oft plötzlich Probleme: das Baby, das bisher nach dem Schlaflied so schön brav alleine einschlief, weint jetzt sofort sobald die Mama nur in Richtung Tür geht.

Mama kann weggehen

In diesem Alter erreichen die Kinder eine Reifestufe, in der ihnen klar wird, dass sie und Mama zwei voneinander komplett unabhängige Personen sind. Und weil das so ist, könnte Mama vom Baby weggehen. Sogar für immer. Diese Erkenntnis – auch wenn sie vermutlich nicht direkt so bewusst abläuft – verunsichert Babys. Kinder haben große Angst, wenn Mama plötzlich nicht mehr da ist, oder gerade weggehen will. Und sie protestieren.

Trennungsangst

Diese Phase ist normal, man nennt die Reaktion des Kindes Trennungsangst. Jedes Kind macht diese Phase durch, nur wie sie sich ausprägt, in welcher Form und wie lange sie dauert ist bei jedem Kind unterschiedlich. Man kann diese Phase aber nicht nur verkürzen, sondern auch erträglicher machen. Aber da man dazu viel Konsequenz braucht, ist es wohl fast zwangsläufig, dass es ohne Tränen meistens nicht geht.

Trennung ohne Tränen

Die Lösung liegt nicht darin, dem Baby den Schmerz von der Trennung zu ersparen, selbst wenn es nur für Mamas Toilettengang gilt. Wenn man versucht, hinter dem Rücken des Babys hinauszuschleichen oder die Trennung hinauszuzögern, bis man das Baby irgendwie ablenken kann, dann wird die Phase für den Zwerg garantiert noch schwieriger. Denn mit so einem Verhalten bestätigen wir eigentlich genau das, wovor das Baby in diesen Wochen sehr viel Angst hat: „Wenn ich nicht aufpasse verschwindet Mama und ich bleibe hier alleine…“ Dem Baby sollte genau diese Angst möglichst schnell genommen werden. Um dies zu gewährleisten, sollten generell drei Maßnahmen folgen:
  1. Wenn das Kind während dieser Phase uns ruft, weil es uns braucht, sollten wir sowohl tagsüber, als auch nachts schnell und ohne Zögern zur Stelle sein.
  2. Wenn wir vom Kind weggehen, auch wenn wir es nur ganz kurz alleine lassen, bauen wir ein Ritual dazu auf. Nur so kann das Kind schnell lernen was Loslassen und Wiedersehen bedeuten.
  3. Gewöhnen wir unser Kind an einen „Kuschelfreund“.

[mmh]

Teile des Beitrags basieren auf dem Buch: "Secrets of the baby whisperer for toddlers" von Tracy Hogg-Melinda Blau

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