Die Grippe-Impfung

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Fieber - typisches Grippesymptom
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Fieber - typisches Grippesymptom

Grippe-Viren sind weltweit verbreitet, alleine in Deutschland sterben jährlich etwa 10.000 Menschen an den Folgen einer Infektion. Neben alten Menschen und Personen mit chronischen Grunderkrankungen sind Schwangere besonders gefährdet und anfällig für Komplikationen. Vor allem für diese Risikogruppen wird die jährliche Impfung zwischen September und November daher sehr empfohlen.

Grippesymptome

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • starke Müdigkeit
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • trockener Husten
  • Halsschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
Das sind die typischen Symptome einer „echten“ Grippe oder Influenza. Diese darf nicht mit einem grippalen Infekt mit Erkältungssymptomen verwechselt werden.

Grippeimpfung

Influenza-Viren, die auf der nördlichen Erdhalbkugel vor allem im Herbst und Winter auftreten, verbreiten sich durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Da die Viren, die oft bei Geflügel und Wildvögeln auftreten, aber auch auf andere Tiere übertragen werden können, permanenten Mutationen ihrer Oberflächenstruktur unterworfen sind, wird jedes Jahr ein neuer Impfstoff entwickelt. Dieser ist jeweils den aktuellen Empfehlungen der WHO angepasst. Zur Impfstoffherstellung werden Influenza-Viren in Hühnereiern oder Zellkulturen vermehrt und in einzelne Bestandteile zerlegt, die nicht mehr krankheitserregend sind, aber eine schützende Abwehrreaktion des Körpers hervorrufen.

Wirkung der Impfung

Abhängig davon, wie gut der Impfstoff und die Struktur der Viren übereinstimmen, reduziert sich die Erkrankungsrate bei geimpften Personen um 60 bis 90 Prozent. Erkranken geimpfte Personen trotzdem an Grippe, entwickelt sich der Krankheitsverlauf meist deutlich leichter als ohne Impfung. Vor allem bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann eine Grippeerkrankung sonst zu schweren Komplikationen führen. Bei ihnen können bakterielle Sekundärinfektionen Lungen-, Gehirn- oder Herzmuskelentzündungen mit tödlichem Ausgang verursachen.

Impfung in der Schwangerschaft

Schwangeren wird geraten, die Impfung im zweiten oder dritten Schwangerschaftsdrittel vornehmen zu lassen, da eine Grippe mit hohem Fieber sowohl der Mutter als auch dem Ungeborenen schwere Schäden zufügen kann. Im ersten Trimester einer Schwangerschaft wird die Impfung allerdings nur vorgenommen, wenn dringende gesundheitliche Gründe bei der Frau vorliegen. Eine Impfung in einem späteren Stadium der Schwangerschaft hat zudem den Vorteil, dass das Kind nach der Geburt einen Nestschutz entwickelt, der es in den ersten sechs Monaten vor Ansteckung schützt.

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