C-Meningokokken

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
01.04.2009 | 9 Antworten
Habe heute von den C-Meningokokken gehört! Jetzt wollt ich wissen was ihr von dieser Impfung haltet! Sie ist ja nicht gerade ungefährlich kann innerhalb ein paar Stunden zum Tod führen!
5-10% der Bevölkerung trägt diese Meningokokken im Nasen- Rachenraum herum und durch Niesen, Küssen usw. werden die übertragen! Bei Babys und Jugendlichen soll die ja sehr gefährlich sein!

Ich will hier keine Horde von Impfgegnern wecken denn ich bin fürs Impfen und will lediglich wissen was andere dazu sagen!
Also bitte ernstgemeinte und vernünftige Antworten!
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1 Antwort
hab ne frage
Ist das die gleiche wie die Pneumokoken? Also ich impfe alles
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.04.2009
2 Antwort
*
Sollte was richtig stellen! Nicht die Impfung ist tödlich sondern die Meningokokken! Könnte man am Anfang falsch verstehen!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.04.2009
3 Antwort
meine freundin
ist vor 4 jahren daran gestorben.sie ist mit starken magen und kopfschmerzen ins kh geliefert worden und ein par stunden später ist sie gestorben.da verblutet man anscheinend innerlich.würde es schon impfen lassen. lg
Kücken1985
Kücken1985 | 01.04.2009
4 Antwort
hoi9
Weiß das auch nicht so genau aber falls dich interessiert! http://de.wikipedia.org/wiki/Meningokokken http://de.wikipedia.org/wiki/Pneumokokken
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.04.2009
5 Antwort
hi,
ich seh die ganze Impferei eher kritisch, lasse meine Kleine aber auch gegen meningokoggen impfen. LG
Siena
Siena | 01.04.2009
6 Antwort
..
danke für den Link
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.04.2009
7 Antwort
Nicht ohne Risiko
Die Impfung ist nicht ohne Risiko. Hier ein Auszug aus einer Broschüre für den persönlichen Impfentscheid: In der Schweiz sind derzeit fünf Impfstoffe gegen Meningokokken verfügbar, von denen drei gegen die Gruppe c gerichtet sind und bereits in den ersten beiden Lebensjahren mittels Spritze verabreicht werden können. Die beiden anderen Impfstoffe sind ab dem dritten Lebensjahr zugelassen und gegen mehrere Erregergruppen wirksam. Sie unterbinden die Besiedlung des Nasenrachenraums mit Meningokokken jedoch nicht nachaltig und erzeugen kein immunologisches Gedächtnis. Bei uns sind sie empfohlen für Personen mit definierten Risikofaktoren zur «Verbreiterung » eines bereits bestehenden Impfschutzes auf zusätzliche Meningokokken-Gruppen. Ein Impfstoff gegen die häufige Meningokokken- Gruppe B ist nicht verfügbar. In der Schweiz beschränkt sich die Empfehlung zur Meningokokken-Impfung derzeit auf besondere Risikogruppen. In einigen europäischen Ländern (Grossbritannien, Irland, Niederlande, Spanien) wird die Meningokokken-Impfung demgegenüber für alle Kinder empfohlen. Die Impfstoffe schützen kurzfristig mehr als 90 Prozent der Geimpften vor einer Erkrankung mit den entsprechenden Erregergruppen. In England kam es nach Einführung der Impfung zu einem Rückgang aller MeningokokkenErkrankungen um fast 40 Prozent. Längerfristig ist jedoch der Nutzen der Impfung fraglich, da der Impfschutz über die Jahre rasch abnimmt. Zudem füllen die in den Impfstoffen nicht berücksichtigten Meningokokken-Gruppen die entstandene Lücke bald wieder auf und stossen auf vergleichsweise wenig Widcrstand im Immunsystem der jeweiligen Bevölkerung. Dies könnte die Ursache für das Paradox sein, dass in England die Sterblichkeit durch Meningokokken nach Einführung der Impfung satrk anstieg. Die Impfung führt oft zu Reaktionen an der Impfstelle und zu Allgemeinreaktionen wie Reizbarkeit, Kopfschmerz, Schwindel, Fieber und Erbrechen. Selten treten Krampfanfälle und schwere allergische oder neurologische Reaktionen auf. In Australien wird jede dritte gemeldete Impfnebenwirkung der Meningokokken-Impfung angelastet. In Grossbritannien wurden zwischen 2001 und 2003 sechs impfbedingte Todesfälle bei Kleinkindern registriert, in den USA mehrere Fälle schwerer Lähmungserkrankungen (GuillainBarre- Syndrom) nach der Impfung von Jugendlichen. Langzeitnebenwirkungen und insbesondere die möglichen unerwünschten Folgen der zeitgleichen Verabreichung mit anderen Impfstoffen sind bisher nicht untersucht. Falls gleichzeitig mit anderen Impfungen gegen Meningokokken geimpft wird, sollte jedenfalls nicht die gleiche Injektionsstelle gewählt werden. Das Bundesamt für Gesundheit und die Eidgenössische Kommission für Impffragen empfehlen die Meningokokken-Impfung für Patienten mit Immunstörungen und wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos auch für Laborpersonal und für Rekruten. Da die Impfung gegen eine zwar relativ seltene, aber schwere Erkrankung gerichtet ist, wird sie ausserdem unter die «empfohlenen ergänzenden Impfungen» eingereiht, für Kinder ab dem Alter von 12 Monaten und Jugendliche im Alter von 11 bis 15 Jahren, deren ELtern einen «optimalen Impfschutz wünschen». Die Impfkommission sichert sich durch diese Empfehlung gegen Vorhaltungen betroffener Eltern ab. Bei der Entscheidungsfindung der Eltern stellt sich jedoch die Frage, wie sinnvoll es ist, sich vor einem sehr geringen Krankheitsrisiko (0, 2 bis 2, 8:100000) mit einer Massnahme schützen wollen, die selber nicht frei von Risiken deren Langzeitwirkung fraglich ist.
Rhavi
Rhavi | 01.04.2009
8 Antwort
Pneumokokken sind nicht Meningokokken
Es handelt sich bei den Pneumokokken nicht um Meningokokken. Allerdings gelten beide Impfungen als ergänzende Impfungen bei Risikogruppen. Pneumokokken lösen eitrige Entzündungen aus, aber auch Mittelohrentzündungen. Auch die Sepsis ist den Pneumokokken zuzuordnen. Allerdings gibt es 90 Serotypen, von denen maximal 25 geimpft werden. Die übrigen Serotypen füllen die geimpften Lücken auf und daraus entstehende Krankheiten verlaufen oft schwerer als bei ungeimpften. Nur zur Info, da hier die Frage aufkam obs das gleiche ist.
Rhavi
Rhavi | 01.04.2009
9 Antwort
..
danke dir @rahvi
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.04.2009

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