Dinge, die dein Kind mit 20 Monaten interessieren

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Tiere sind und bleiben faszinierend
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Tiere sind und bleiben faszinierend

Kinder bei Laune zu halten, ist nicht gerade einfach - besonders dann, wenn man altersgemäße Beschäftigungen sucht. Einige Anregungen geben wir dier in diesem Artikel.
Was du hier lesen kannst:
  • Bälle
  • Sandkasten
  • Plastikgeschirr
  • Puzzle
  • Murmeln
  • Schaukeln
  • Tiere
  • Puppenwagen

Bälle

Wie in quasi jedem vorangegangenen Monat und noch in vielen kommenden, sind Bälle für die meisten Kinder unglaublich interessant. Viele Kinder lieben einfach alle Arten von Bällen. Sie können in Größe, Farbe und Beschaffenheit doch deutlich voneinander abweichen, trotzdem kann man beobachten, dass selbst wenn die eine Ballart derzeit gerade nicht so gefragt von deinem Kind ist, eine andere unglaublich interessant sein kann. Mit 20 Monaten interessieren sich Kinder in der Regel ganz besonders für Bälle, die sich irgendwie unberechenbar verhalten. Hier seien vor allem der Flummi, aber auch der Tischtennisball zur Sprache gebracht. Gibt man einem 20 Monate alten Kind einen Flummi in die Hand, wird das Kind vermutlich für eine lange Zeit mit diesem beschäftigt sein. Bei Flummis sollte man natürlich auch ein wenig aufpassen, denn diese sind bestens dafür geeignet, die Einrichtung zu demolieren und Dinge zu Bruch gehen zu lassen. Wer sein Kind lieber nicht mit Flummis spielen lassen möchte, kann auf Tischtennisbälle ausweichen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit in der Regel auch sehr schön hüpfen und den Kindern damit viel Freude machen. Gleichzeitig sind sie aber so leicht, dass man damit nur schwerlich Dinge aus einem Regal reißen, Bilder von der Wand holen oder womöglich sogar eine Fensterscheibe zerstören kann.

Ein richtiges Highlight für die meisten Kinder ist das sogenannte Bällebad, das man heutzutage in quasi jedem Indoor-Spielplatz, aber natürlich auch in vielen Kindertagesstätten finden kann. Wer keine Möglichkeit hat, ein Bällebad in einem Indoorspielplatz oder einem Kindergarten zu besuchen, der kann sich recht leicht ein Bällebad selbst bauen. Hierzu nehme man einfach ein altes Planschbecken, stelle dieses auf einen Teppich, damit es nicht durch die ganze Wohnung rutschen kann und fülle es dann mit Plastikbällen auf. Ein eigenes Bällebad danken einem die Kinder in der Regel dadurch, dass sie dort sehr viel Zeit verbringen und sich immer wieder neue Dinge einfallen lassen, die sie in oder um das Bällebad herum tun können. Allerdings sollte man seinem Kind direkt beibringen, dass Bälle, die es ausräumt auch wieder einräumen soll. Dies funktioniert am leichtesten, wenn du gemeinsam mit deinem Kind aufräumst und dein Kind die Tätigkeit also quasi nachahmen kann. Hat man kein Interesse mehr an dem Bällebad, so kann man das Planschbecken einfach wieder zusammenfalten und in einem Regal oder im Keller verstauen. Die Bälle kann man in einen Sack umfüllen und daneben stellen.

Sandkasten

Auch Sandkästen werden von den meisten Kindern in diesem Alter geliebt. Das größte Problem bei Sandkästen ist meistens die Tatsache, dass sie nicht immer dann verfügbar sind, wenn das Kind gerade Lust hat, im Sandkasten zu spielen. Auf der einen Seite sorgt das natürlich dafür, dass der Sandkasten immer eine Art Highlight für das Kind bleibt. Auf der anderen kann es schon ziemlich anstrengend sein, einem Kind zu erklären, dass es jetzt gerade nicht im Sandkasten spielen darf, weil es regnet. Neben den Wetterverhältnissen gibt es aber auch noch andere Dinge, die einen Sandkasten etwas schwer zugänglich machen. Dies kann zum einen sein, dass der gesamte Sand durch herumstreunende Tiere verunreinigt wurde oder dass man einfach gerade keine Zeit oder Lust hat, durch die halbe Stadt zu laufen, um an einen Ort zu kommen, wo ein Sandkasten ist. Hat man das Glück, dass man einen eigenen Garten hat, so kann man hier natürlich ganz einfach einen eigenen kleinen Sandkasten stellen. Um Verunreinigungen durch Tiere oder permanent nassen Sand zu vermeiden, bietet es sich in vielen Fällen an, einfach einen Sandkasten mit Deckel im Garten aufzustellen. Das löst in der Regel schon einige Probleme, die ein herkömmlicher Sandkasten so mit sich bringt.

Wer noch flexibler sein möchte und das Kind vielleicht sogar in den eigenen vier Wänden mit Sand spielen lassen möchte, dem sei die Anschaffung eines Sandkastens im Koffer angeraten. Hierzu benötigt es lediglich einen alten Reisekoffer, eine Plane und natürlich Sand. Füllt man den Sand in den Sandkastenkoffer und stellt diesen dann auf eine Plane, so kann das Kind hervorragend bei Wind und Wetter jederzeit mit frischem, sauberen Sand spielen. Hat das Kind keine Lust mehr, mit dem Sand zu spielen, so füllt man einfach den Sand mit Hilfe der Plane wieder komplett in den Koffer, schließt diesen und kann ihn irgendwo im Haus lagern. Der Sandkasten lässt sich in wenigen Minuten auf- und in einer genauso geringen Zeitspanne wieder abbauen und ist somit eine ideale Spiellösung, wenn es einfach nur darum geht, das Kind irgendwie bei Laune zu halten und im Sandkasten spielen zu lassen. Auch die Anschaffungskosten sind hierbei in der Regel eher weniger ein Problem, denn einen alten Reisekoffer bekommt man häufig jederzeit in einem Trödelladen und dort kosten diese auch nicht so wahnsinnig viel Geld. Damit ist das teuerste bei der Anschaffung eines eigenen Sandkastenkoffers in der Regel der Sand. Wer etwas Zeit hat, kann vielleicht sogar beides quasi kostenlos bekommen, wenn er einfach im hiesigen Kleinanzeiger einmal ein wenig stöbert, da viele Leute ihre alten Reisekoffer verschenken. Auch Spielkastensand kann man hier oder da geschenkt bekommen, allerdings sollte man hierbei ein wenig darauf achten, wie gut der Sand erhalten ist und wie stark dieser womöglich verunreinigt wurde, bevor man diesen mit nach Hause nimmt.

Plastikgeschirr

Auch Plastikgeschirr finden die meisten Kinder ganz interessant, da sie mit diesem das Essen nachspielen können. Der große Vorteil von Plastikgeschirr ist die Tatsache, dass dieses gut zu reinigen ist und in der Regel selbst dem wildesten Spiel eines Kindes standhält. Inwieweit sich die Anschaffung von einem extra Satz Plastikgeschirr tatsächlich lohnt, muss man hier abhängig von dem eigenen Bestand an Plastikgegenständen entscheiden. Plastikgeschirr eignet sich hervorragend, wenn man mit dem Kind zusammen ein Picknick auf dem Boden macht und dem Kind hierbei die Chance geben möchte, einfach einmal den Part eines Erwachsenen zu übernehmen und nun die Sachen tun zu können, die es im Normalfall nicht tun darf. Hierbei geht es vor allem um Dinge wie das Essen auf den Teller tun und diese womöglich im Haus herumtragen. Wer das Kind nicht mit echtem Essen spielen lassen möchte, der kann natürlich auch hier wieder auf das entsprechende Spielzeug oder einfach die Fantasie zurückgreifen. Plastikgeschirr ist auf jeden Fall eine Alternative zu herkömmlichen Teeservices, die in der Regel aus Porzellan sind.

Klettergerüste

Das Kind wird nun bald zwei Jahre alt und somit ist es nicht wirklich verwunderlich, wenn es anfängt, sich für alles zu interessieren, woran man irgendwie hochklettern und seine motorischen Fähigkeiten erweitern kann. In der Regel ist dies eine anstrengende Zeit für die meisten Eltern. Vor allem für die Mütter, die sehr stark dazu tendieren, übervorsichtig zu sein. Kinder wollen in der Regel austesten, was sie schon können und viele Kinder haben kein großes Verständnis dafür, wenn sie bei irgendetwas ausgebremst werden. Um unnötigen Stress und Ärger auf beiden Seiten zu vermeiden, sollte man sich immer fragen, ob die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind sich eine ernsthafte Verletzung zuzieht, wirklich so groß ist, dass man das Kind dieses oder jenes nicht einfach mal probieren lassen kann. Der ein oder andere blaue Fleck und das ein oder andere aufgeschlagene Knie gehören zur kindlichen Entwicklung einfach dazu und das sollte man sich klar machen.
Es hat sich gezeigt, dass Väter in der Regel nicht ganz so übervorsichtig sind wie Mütter, was dementsprechend zu der interessanten Lösung führt, dass man das Kind womöglich einfach mal häufiger mit seinem Vater auf den Spielplatz gehen lässt. Solange keine Gefahr besteht, dass das Kind sich tatsächlich ernsthaft weh tut oder schwerwiegend verletzen kann, sollte man das Kind einfach ausprobieren lassen. Fällt das Kind doch einmal hin und tut sich dabei weh, kann es dies als eine wichtige Lektion fürs nächste Mal lernen. Natürlich heißt dies jetzt nicht, dass du dein Kind vollkommen unbeaufsichtigt eine zwei Meter hohe Rutsche, wie man sie auf vielen Spielplätzen finden kann, allein hinaufklettern lassen sollst, doch bei den meisten Spielgeräten auf einem Spielplatz sind die Verletzungsrisiken, gerade wenn man ein Auge auf das, was das Kind da gerade versucht hat, in der Regel nicht so extrem hoch, dass man dies überhaupt nicht verantworten kann. Hier gilt es, einfach mit etwas Ruhe an die Sache heranzugehen und mal zu schauen, was dabei herauskommt. Häufig ist es so, dass die schlimmsten Ideen, was das Kind alles anstellen oder wobei sich das Kind verletzen könnte, überhaupt nicht eintreffen, da das Kind selbst zum Beispiel vor allzu großer Höhe Angst hat. Bei den meisten Kindern kann man beobachten, dass sie in der Regel ganz von selbst die Höhe, auf die sie hinaufklettern stark einschränken, einfach weil sie es ihnen unheimlich ist, so hoch über dem Boden zu sein und sie in der Regel Angst haben, zu fallen.

Wer in seinem Kinderzimmer oder Garten entsprechenden Platz hat, kann natürlich jederzeit ein altersgerechtes Klettergerüst aufstellen. Es gibt ganz tolle Hochbettsysteme aus Massivholz, die sich mit diversen Kletter- und Rutschmöglichkeiten zu einem richtigen Abenteuerspielplatz im eigenen Zimmer verwandeln lassen, so man den nötigen Platz und das nötige Kleingeld hat.

Murmeln

Zwar ist das Kind mit 20 Monaten noch etwas jung, das hindert es aber in keiner Weise daran, an Murmeln und Murmelbahnen schon eine gewisse Freude zu haben. Natürlich ist das Spiel mit Murmeln nur dann unbeaufsichtigt machbar, wenn es sich bei den Murmeln um wirklich große Murmeln handelt. Trotzdem kann man mit 20 Monaten auch schon mit kleinen Glasmurmeln spielen - natürlich nur unter Aufsicht. Murmelbahnen sind für die meisten Kinder unglaublich faszinierend, denn sie legen die Murmeln oben hinein und dann rollen diese einen fest vorgegebenen Weg entlang, bis sie schließlich unten in einem Auffangbehälter wieder ankommen. Gibt es unterwegs noch Dinge, die sich bewegen oder Bereiche, in denen die Murmeln Geräusche erzeugen, ist das Interesse des Kindes in der Regel auf jeden Fall geweckt. Aufgrund der Tatsache, dass kleine Kinder in der Regel noch nicht die Geduld haben, Dinge aufzubauen, eignen sich hier besonders Murmelbahnen, die fest sind, während man im späteren Entwicklungsverlauf durchaus auch auf jene Murmelbahnen zurückgreifen kann, die sich variabel von Mal zu Mal erneut aufbauen lassen.
Ein besonderes Augenmerk bei Murmeln sollte darauf gelegt werden, dass das Kind diese nicht durch den Raum wirft, da die kleinen Glasmurmeln in der Regel sehr schmerzhaft sind, wenn man sie abbekommt und so schwer, dass sie ohne Probleme Fensterscheiben einschlagen oder Dinge aus Regalen herunterreißen können. Wer sein Inventar mag, sollte also beim Spiel mit Glasmurmeln immer darauf achten, dass das Kind diese nicht einfach durch die Gegend wirft.

Schaukeln

Aus dem Alter, in dem man Schaukeln irgendwie toll findet, kommt man in der Regel überhaupt nicht heraus. Selbst viele Erwachsene schaukeln noch sehr gerne, auch wenn sie dies in der Regel eher selten tun. Kinder lieben das Schaukeln und können davon unter normalen Umständen gar nicht genug bekommen. Wer keinen eigenen Garten mit einer passenden Schaukel hat und auch keinen Spielplatz mit einer geeigneten Schaukel, der kann sich Schaukeln anschauen, die im Haus festgemacht werden können. Neben jenen Schaukeln, die man mit irgendwelchen Haken unter die Decke schrauben muss, gibt es auch solche, die man einfach am Türrahmen befestigen kann. Hierzu braucht es in der Regel keine Schrauben und somit wird der Türrahmen auch nicht beschädigt. Die meisten dieser Schaukeln werden mit einer einfachen Klammer genau oberhalb des Türrahmens festgemacht und genaus einfach auch wieder abgebaut. Wer einen multifunktionaleren Ort als eine Schaukel haben möchte, der kann auch einfach eine Hängematte irgendwo in einem Zimmer anbringen und diese zur Schaukel umfunktionieren. Der Vorteil einer Hängematte ist die Tatsache, dass man sich in ihr ausruhen und in ihr schaukeln kann, es aber auch möglich ist, gemeinsam in ihr zu sitzen und zum Beispiel ein Buch zu lesen. Dies funktioniert natürlich nur, wenn man eine Möglichkeit hat, die Schaukel korrekt und sicher in der Decke zu verschrauben.

Tiere

Mit nun annähernd zwei Jahren findet das Kind auch andere Lebewesen in der Regel sehr spannend. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um den Hund des Nachbarn, die streunende Katze oder eine Kuh auf der Weide handelt. Die meisten Kinder finden alle Tiere sehr interessant und natürlich würden sie am liebsten mit jedem dieser Tiere spielen. Hier muss man in der Regel ein wenig aufpassen, denn nicht jedes Kind ist im Umgang mit Tieren gleich vorsichtig. Es gibt jene, die sich die Tiere lieber von Weitem ansehen und sich direkt zurückziehen, wenn das Tier irgendein Interesse an ihnen zeigt. Es gibt aber auch solche Kinder, die vor überhaupt nichts Angst haben und dementsprechend auf alles zugehen, egal wie groß oder gefährlich es sein könnte.
Natürlich ist im Umgang mit Tieren immer ein wenig Vorsicht gefragt, denn gerade mit zwei Jahren sind die Kinder noch nicht besonders vorsichtig, sodass es leicht dazu kommen kann, dass sie zu fest zupacken und damit einen Kratzer oder womöglich sogar einen Biss provozieren. Da dies weder für die Kinder noch für die Haustiere in der Regel besonders schön ist, sollte man diesbezüglich immer ein Auge auf die Kinder haben und darauf achten, dass in dieser Richtung einfach nichts passieren kann. Ein Besuch im Streichelzoo, die Besichtigung eines Tierparks oder vielleicht doch einfach ein Spaziergang an einer Kuhweide oder vielleicht sogar an einer Pferdekoppel, sind für die meisten Kinder unglaublich tolle Erlebnisse, von denen sie gar nicht genug bekommen können.
[KaKra]

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