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Die Bachblüten-Therapie: Selbstheilung durch seelisches Gleichgewicht

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Bach-Blüten: Aufheller für die Seele
Bach-Blüten: Aufheller für die Seele

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AutoreninfoMag. Birgit Schulz
aktualisiert: 16.11.2019Online Redakteurin
Gesundheit und Homöopathie

Von Bachblüten hat sicher schon einmal jeder etwas gehört. Sie helfen über schwierige emotionale Phasen hinweg und können in akuten Stresssituationen für Abhilfe sorgen. Was die Bachblüten Therapie sonst noch kann und was man wissen sollte, das erfährst du hier in diesem Artikel.

 

Inhalt des Beitrags:
  1. Das Konzept der Bachblütentherapie
  2. Herstellung und Anwendung
  3. Rescue-Tropfen
  4. Die 38 Bachblüten

Das Konzept der Bachblütentherapie

Bei den Bachblüten handelt es sich um Extrakte aus Blüten, die auf störende Emotionen und Gefühle einwirken sollen. Derartige Gefühle können zum Beispiel Angst, Niedergeschlagenheit, ein Mangel an Selbstvertrauen, Stress und Grübeleien sein. Der Name der Bachblüten stammt von ihrem Entdecker Dr. Edward Bach, der zwischen 1886 und 1936 lebte. Seit mittlerweile mehr als 80 Jahren werden die Bachblüten als geeignetes Mittel angesehen, um emotionale Probleme aller Art zu behandeln. Zu den Patienten können sowohl Kinder als auch Erwachsene zählen und die Bachblüten können bei vielen Problemen und Beschwerden zu sehr guten Ergebnissen führen.

Bachblüten verfügen über die Eigenschaft, negative Emotionen in deren positiven Gegenpol zu verwandeln. So wird jemand, der zum Beispiel sehr ungeduldig ist, ruhiger und ausgeglichener, wenn er die passenden Essenzen eingenommen hat. Wichtig hierbei ist, dass die negative Emotion nicht unterdrückt wird, sondern einfach durch ihren positiven Gegenpol abgelöst bzw. in diesen umgewandelt wird. So wird aus einem Minderwertigkeitsgefühl mehr Selbstvertrauen und aus Versagensangst Selbstsicherheit. Das Schöne bei den Bachblüten ist die Tatsache, dass es keinerlei Nebenwirkungen gibt, die man fürchten müsste. Man kann Bachblüten wieder überdosieren noch machen sie süchtig und Bachblüten lassen sich in der Regel problemlos parallel zu jeder anderen Medikation oder Behandlung verwenden, ohne deren Wirkung zu vermindern.

Herstellung und Anwendung

Grundsätzlich werden zur Bachblütentinktur Herstellung nur wild wachsende Pflanzen von energiereichen Wuchssorten gesucht. Aus diesem Grund kann man feststellen, dass viele der Bachblüten Pflanzen auch gemeinhin als Unkraut bezeichnet werden. Um die guten Inhaltsstoffe aus den Pflanzen sinnvoll herauslösen zu können, wird die Sonnen- oder Kochmethode genutzt.

Bei der Kochmethode werden die gesammelten Blüten eine halbe Stunde lang gekocht und mehrfach gefiltert, bevor sie anschließend abgefüllt werden. Dies geschieht auf die gleiche Weise, die bei der Sonnenmethode.

Die Sonnenmethode ist sicher eine der gängigsten Methoden. Bei ihr werden Blüten und Pflanzenteile einfach in eine Schale mit Quellwasser eingelegt und diese Schale bleibt dann für 3-4 Stunden in der Sonne stehen. Das Wasser wird anschließend in eine Flasche gegossen und mit Alkohol konserviert. Für die Abfüllung, der im Handel erhältlichen Vorratsflaschen wird auf etwa 240 Tropfen Brandy ein einzelner Tropfen dieser sogenannten Muttertinktur gegeben.

In der Regel nimmt man etwa sechsmal täglich vier Tropfen Bachblüten ein. Es kann durchaus aber sein, dass es in manchen Fällen auch nötig ist, mehr einzunehmen, doch es sollte nie weniger als 4 × 4 Tropfen sein. Da die Bachblüten vollkommen harmlos sind und es keine Gefahr einer Überdosierung gibt, sowie auch keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, ist die Einnahme vollkommen gefahrlos machbar.

Grundsätzlich gibt es auch keine festen Zeitpunkte, an denen die Bachblüten eingenommen werden sollten. Wichtig ist jedoch, dass man die Bachblüten möglichst über den Tag verteilt einnimmt, sodass man zwischen den einzelnen Einnahmen möglichst ein etwa gleich großes Zeitfenster hat. Auch die eigentliche Einnahme ist besonders einfach, denn man kann die Tropfen entweder mithilfe der handlichen Pipette direkt auf die Zunge geben oder sie einfach in Wasser, Kaffee oder Tee auflösen. Darüber hinaus ist es auch möglich, einfach die entsprechende Tagesdosis in eine Flasche zu träufeln und diese dann über den Tag verteilt leer zu trinken. So hat man ganz automatisch die empfohlene Dosierung eingehalten und wenn man es etwas geschickt anstellt, die Einnahme über den Tag verteilt. Grundsätzlich kann die Einnahme auch längerfristig erfolgen. Für gute und bleibende Behandlungserfolge sollte eine dreimonatige Kur durchgeführt werden. Grundsätzlich stellen sich die ersten Erfolge aber schon nach wenigen Tagen oder Wochen ein. Mit einem Fläschchen kommt man in der Regel etwa einen Monat lang hin. Gerade bei Babys oder Kleinkindern kann es notwendig sein, die Tropfen unter das Essen oder Trinken zu mischen. Auch sollte hier darauf geachtet werden, auf Tropfen, ohne Alkohol, zurückzugreifen.

Rescue-Tropfen

Die bekannteste Bachblüten Mischung sind die sogenannten Rescue Tropfen. Sie werden in der Regel genutzt bei Notfällen, hohem Stress, intensiven Ängsten und sogar bei Panikattacken. Bei dem Rescue Tropfen handelt es sich letztendlich um eine Mischung, die in akuten Stresssituationen helfen kann. Hierbei werden vier Tropfen direkt auf die Zunge gegeben und dies alle 5-10 Minuten wiederholt.

Die Tropfen lassen sich in der Regel nicht nur bei Erwachsenen und bei Kindern einsetzen, sondern in der Regel auch bei Tieren. So findet man Rescue Tropfen durchaus auch in der Anwendung in manchen Tierarztpraxen, aber häufig auch bei Kleintierzüchtern und dort im Zuge der Geburt.

Die 38 Bachblüten

Agrimony (Odermennig): für Menschen, die ihren Kummer verdrängen und hinter einer heiteren Fassade verstecken.

Aspen (Espe / Zitterpappel): Ist vor allem bei unbewussten, schwer greifbaren Ängsten zu empfehlen.

Beech (Rotbuche): für Menschen, die zu übertriebener Kritik und Arroganz gegenüber den Schwächen anderer Personen neigen. Häufig geschieht dies aus eigenem Minderwertigkeitsgefühle heraus.

Centaury (Tausendgüldenkraut): für Menschen, die sich zu stark anpassen oder sich zu stark für andere aufopfern und dabei ihre eigenen Wünsche nicht im Blick behalten.

Cerato (Bleiwurz / Hornkraut): besonders geeignet, wenn es darum geht, der eigenen Meinung und den eigenen Erkenntnissen mehr zu vertrauen, als den Vorstellungen und dem Rat anderer Menschen.

Cherry Plum (Kirschpflaume): Für Menschen, die zwanghaft ihre Gefühle und Neigung unterdrücken, weil sie Angst haben verrückt oder womöglich gewalttätig zu werden.

Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie): Für Menschen, die aus ihren eigenen Erfahrungen nicht lernen und deshalb immer wieder denselben Fehler machen.

Chicory (Wegwarte): Für Menschen, die andere mit unerwarteter Fürsorge überhäufen, um hierdurch Liebe zu erhalten.

Clematis (Weiße Wegwarte / Greisenbart): für Tagträumer, die sich lieber in Fantasiewelten als in der Gegenwart bewegen.

Crab Apple (Holzapfel): für Menschen, die einen Putzfimmel haben oder zu übertriebenem Perfektionismus neigen, die sich ständig beschmutzt fühlen und panische Angst vor Krankheitserregern haben.

Elm (Ulme): Für Personen, die eher starke Persönlichkeiten sind und sich beständig extrem viel aufladen und in vorübergehende Erschöpfungskrisen geraten.

Gentian (Herbstenzian): für pessimistische Menschen, die aufgrund von Schicksalsschlägen ihren Glauben in die Welt verloren haben. Aber auch für Menschen, die unglücklich und sich des Grundes deutlich bewusst sind.

Gorse (Stechginster): Für Menschen, die aufgrund ihres langwierigen Leidens in Hoffnungslosigkeit versunken sind.

Heather (Heidekraut): für stark auf sich selbstbezogene Menschen, die ständig die Aufmerksamkeit anderer einfordern, ohne etwas zurückzugeben.

Holly(Stechpalme): für Menschen, die durch Hass, Missgunst, Eifersucht, Misstrauen oder Enttäuschung, die Fähigkeit zu lieben verloren haben. Hier fördert die Stechpalme soziale Beziehung.

Honeysuckle (Geißblatt): für Menschen, die ihrer Vergangenheit nachtrauern und daher das Interesse an der Gegenwart verloren haben.

Hornbeam (Weißbuche / Hainbuche): wunderbar geeignet gegen das Gefühl von lähmender Müdigkeit und mentaler Erschöpfung.

Impatiens (Drüsentragendes Springkraut): besonders für unruhige, hektische und angespannte Menschen, die zu wenig Geduld mit ihrem Umfeld haben.

Larch (Lärche): für Menschen, die zu bescheiden sind und sich regelmäßig vor neuen Herausforderungen fürchten, da sie sich selbst zu wenig zu trauen.

Mimulus (Gefleckte Gauklerblume): Für Menschen, die feinfühlig sind und unter spezifischen Ängsten und Phobien leiden. Hilft ihnen mehr Tapferkeit zu erlangen.

Mustard (Wilder Senf): Für Menschen, die an plötzlicher Melancholie leiden, ohne dass sie sich der Gründe dafür bewusst sind.

Oak(Eiche): Für Menschen, die aus übertriebenem Pflichtbewusstsein krank werden, da sie glauben, immer stark sein zu müssen.

Olive (Olive): Ist besonders geeignet, wenn es zu einer körperlichen oder geistigen Erschöpfung nach einer langen Krankheit oder schweren Belastung kommt.

Pine (Schottische Kiefer): Ist vor allem für Menschen gut, die ständig ein schlechtes Gewissen haben und sich keinerlei Fehler verzeihen können.

Red Chestnut (Rote Kastanie): für Menschen, die durch ihre ängstliche Besorgtheit und übertriebene Fürsorge dafür sorgen, dass sie andere Menschen in ihrer Freiheit einengen.

Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen): Für Menschen, die an Angstzuständen und Panik leiden, die aufgrund eines schrecklichen Ereignisses oder eines Unfalls ausgelöst werden.

Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen): Ist für Menschen, die durch ihren übertriebenen Perfektionismus jegliche andere Lebensfreude unterdrücken.

Scleranthus (Einjähriger Knäuel): Hilft Menschen, die eher dazu neigen als unzuverlässig und schwankend zu gelten. Es hielt ihnen feste Entscheidungen zu treffen und zu ihrer inneren Balance zu gelangen.

Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern): Hilft Menschen, vergangene Traumata zu überwinden, die sich blockierend auf die Gegenwart auswirken.

Sweet Chestnut (Esskastanie): Ist für Menschen, die in ihrer derzeitigen Lage vollkommen hoffnungslos sind und sie als vollkommen ausweglos empfinden.

Vervain (Eisenkraut): für Menschen die durch ihren missionarischen Eifer, mit dem sie ihre eigenen Ideen verkaufen wollen, andere abschrecken und dadurch unglaubwürdig wirken.

Vine (Weinrebe): für Menschen, die eher zu den Siegertypen gehören und mit eiserner Willenskraft arbeiten. Häufig haben sie den Respekt vor anderen Mitmenschen verloren und ängstigen diese obendrein mit ihrer eigenen Autorität.

Walnut (Walnuss): für Menschen, die vor einen neuen Lebensabschnitt stehen und sich fürchten den ersten Schritt oder den letzten Schritt in diesen neuen Abschnitt zu wagen.

Water Violet (Sumpfwasserfeder): Für Menschen, die souverän und häufig auch arrogante Persönlichkeitsmerkmale besitzen, die sich isolieren und dadurch vereinsamen, weil es ihnen nicht gelingt, von ihrem hohen Ross herunter zu steigen und auf andere einmal zu zugehen.

White Chestnut (Rosskastanie): Ist für Menschen gut, deren Denken sich ständig um dieselben nervenaufreibenden Probleme dreht ohne, dass sie jemals zu einer Lösung kommen und dementsprechend niemals geistige Ruhe erlangen.

Wild Oat (Waldtrespe): für Menschen, die vielfältige Begabung haben und Schwierigkeiten ihren Platz und ihre Aufgabe in ihrem Leben zu finden.

Wild Rose (Heckenrose): für Menschen die dauerhaft resigniert haben und in einer ausweglos erscheinenden Situation vor sich hin vegetieren.

Willow (Weide): für Menschen, die die Schuld für ihre Probleme immer bei anderen suchen, weil sie selbst keine Verantwortung für ihr Schicksal übernehmen können oder wollen.

 

[KaKra]

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