Wie man beim trotzenden Kind eine Auszeit erfolgreich einsetzen kann

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Eine Auszeit kann Wunder wirken
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Eine Auszeit kann Wunder wirken

Eine weit verbreitete und wirkungsvolle Methode in der Trotzphase zur Entwaffnung des tobenden Kindes ist die Verordnung der so genannten "Auszeit". Viele Mütter schicken ihre Kinder auf´s Zimmer oder setzen es auf einen Stuhl, bis es sich beruhigt hat.

Viele Eltern interpretieren diese Methode falsch und denken, bei einer Auszeit gehe es darum, das Kind als Strafe auf das eigene Zimmer zu schicken. Sollten wir so handeln, können wir damit sicherlich dem totalen Zusammenbruch vorbeugen, da wir das Kind vom Ort des Geschehens entfernen.

Was ist eigentlich der Quintessenz der Auszeit?

Eine Auszeit zu verordnen ist aber weit mehr als das, denn es hilft dem Zwerg die Kontrolle über seine Emotionen zurück zu gewinnen. Auf diese Weise sind die Eltern nicht gezwungen, sich spontan Ideen einfallen zu lassen, mit denen sie riskieren, dass sich das unerwünschte Verhalten des Kindes als Reaktion festigt und zur Gewohnheit wird.

Wenn wir dem Kind in der Trotzphase eine Auszeit verordnen, sollten wir stets neben ihm bleiben, selbst im Bettchen oder im Laufstall sollten wir es nicht alleine lassen.

Schließlich geht es bei einer Auszeit nicht darum, das Kind zu bestrafen, sondern dass der Zwerg die Möglichkeit bekommt sich zu beruhigen. Unsere Nähe (sofern wir ruhig bleiben) zeigt dem Kind: "Mama hat dich lieb, wartet jetzt aber, bis du dich beruhigt hast." So können wir vermeiden, dass durch die Auszeit unnötige Ängste entstehen oder sich andere schlechte Gewohnheiten einprägen, wie z.B. während der Auszeit gegen die geschlossene Zimmertür zu schlagen, um dem Unmut weiterhin laut kundzutun.

Lesetipp:Zum Thema "Trotzphase" gibt es bei Mamiweb ein ganzes eXtra, mit zahlreichen themenrelevanten Beiträgen, einfach hier klicken: Trotzphase.

Wie soll die Auszeit ablaufen?

Wenn wir zu Hause sind, bringen wir das Kind vom Ort weg in ein anderes Zimmer und setzen uns daneben, bis es wieder ruhig wird. Wenn wir irgendwo zu Besuch sind, oder an einem öffentlichen Ort, suchen wir einen Raum, wo wir ungestört sind. Dabei sollten wir ihm erklären: "Wir können nicht zurück, bis du nicht wieder ruhig wirst." Falls wir zurückkehren und der Zwerg verhält sich wieder wie zuvor, gehen wir.
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Mama, lass mich nicht allein!
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Mama, lass mich nicht allein!

Was sagen wir dabei?

Wir sollten die Emotionen des Kindes sofort benennen: "Ja, du bist wütend..." und die Regel aufstellen, bzw. wiederholen: "...aber du darfst mit dem Essen nicht herumwerfen". Schließen wir mit einem einfachen Satz ab: "Wenn du dich so benimmst, können wir nicht hier bleiben."

Was sollten wir besser sein lassen?

Wir sollten uns nicht rechtfertigen, wie "Das mache ich jetzt ungern, aber...", oder "Ich bin traurig, dass wir jetzt gehen müssen...". Das Kind versteht nicht wirklich, was wir meinen, hört aber raus, dass wir nicht hinter unsere Handlung stehen und wird uns nicht ernst nehmen.

Wir sollten das Kind nie schubsen, zerren oder ihm gegenüber Gewalt anwenden wir sollten es nüchtern und ruhig von dem Ort des Geschehens weg bringen. Wir sollten es niemals allein in sein Zimmer sperren.

Das eigene Verhalten überprüfen

Sollten keinerlei Maßnahmen gegen die Hysterie helfen und sollten wir feststellen, dass die mögliche Ursache darin liegt, dass wir unserem Kind ungewollt etwas Falsches beigebracht haben, sollten wir unser eigenes Verhalten auch überprüfen und entsprechend ändern.

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Nein, bisher habe ich das noch nicht gemacht.

Manchmal, aber nicht so oft.

Ja, das ist die einzige Methode, die ich bei meinem hysterischen Kind wirklich einsetzen kann.

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Trotzphase

Früher oder später kommt jedes Kleinkind in die so genannte Trotzphase. In dieser Zeit braucht man besonders viel Geduld und Geschick, um mit dem trotzenden Kind richtig umzugehen. Trotzan ..
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