Spielekonsolen: Welche gibt es und wie geeignet sind sie für Kinder?

Spielekonsolen - für Kinder geeignet?
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Spielekonsolen - für Kinder geeignet?

Spielekonsolen boomen wie nie! Nach Umfragen besitzt beispielsweise bereits jeder fünfte Haushalt in Deutschland zumindest eine Spielekonsole, vor allem Familien mit Kindern zählen dabei zu den Spitzenreitern. Auf die meisten Kinder üben Spielekonsolen eine magische Anziehungskraft aus. Sehen Eltern sich mit dem Wunsch nach einem solchen Gerät konfrontiert, müssen sie sich damit auseinandersetzen, welche Konsolenmodelle und welche Spiele für Kinder geeignet sind. Und schließlich bleibt da noch die übliche Frage: Wie regelt man die Benutzung und wie viel ist eindeutig zu viel?
Spielekonsolen gibt es in zahlreichen Ausführungen und von verschiedenen Anbietern. Unterscheiden muss man dabei zwischen stationären Standgeräten, die an den Fernseher angeschlossen werden und tragbaren, batterie- oder netzteilbetriebenen Konsolen mit eingebautem Monitor. Damit lassen sich zum Beispiel langweilige Autofahrten überbrücken. 

Was Eltern vor der Anschaffung klar sein sollte: 

  • Konsolen wurden allein fürs Spielen entwickelt und haben meist wenige andere Funktionen. 
  • Die neueren Geräte der inzwischen siebten Generation sind jedoch teils über WLan online-fähig und mit erweiterten Multimedia-Optionen wie der Fähigkeit zum Abspielen von DVDs oder Musik ausgestattet. 
  • Kinder werden ihre Zeit an der Konsole auf jeden Fall mit Spielen verbringen, was ihre Zeit für andere Freizeitaktivitäten verringert.
  • Im Gegensatz zum PC besitzen Konsolen eine einheitliche Hardware-Plattform, für die der Hersteller die entsprechenden Spiele optimieren kann. PCs bestehen hingegen aus unterschiedlichen Komponenten, die es erschweren, eine einheitliche Linie für Programme zu finden. Auf Konsolen können Spiele daher flüssiger laufen, als am Computer. 
  • Allerdings ist die Konsole auf eine bestimmte technische Entwicklungsstufe eingefroren und Leistungs-Updates sind nicht möglich. 
  • Wegen der Lizenzgebühren, welche Spieleproduzenten an die Konsolenhersteller zahlen müssen, sind Konsolenspiele oftmals teurer als ein vergleichbares PC-Spiel. 
  • Der Vorteil der Konsole liegt unter anderem in der - im Vergleich zum PC - flexiblen Bedienbarkeit über Controller oder Joysticks, die auch mehreren Personen gleichzeitig ein Spiel möglich machen.

Im Bereich der bei Kindern beliebten mobilen Konsolen sind Game Boy Advance (ab 85 Euro) und Nintendo DS (ab 149 Euro) die derzeit geläufigsten Modelle. Wobei der Game Boy Advance auf konventionelle Weise über Tasten, der Nintendo DS hingegen interaktiv mittels TouchPad und Touchpen zu bedienen ist. Ähnliche Funktionen bietet auch die Playstation Portable (PSP) von Sony (ab 129 Euro). Nintendo DS und PSP sind außerdem WLan-kompatibel. 

Um zu verhindern, dass das Kind sich unkontrolliert im Internet aufhält, sollten Eltern sich vor allem bei jüngeren Kindern informieren, wie man den Internet-Zugang sperrt. Auch die über Funkverbindungen möglichen Multiplayer-Spielfunktionen dieser Geräte und das Chat-Programm, das zum Beispiel Nintendo DS beinhaltet, bergen gewisse Risiken, über die sich Eltern schlau machen sollten.

Bei Kindern unter 10 Jahren gilt es abzuwägen, ob eine mobile Konsole unbedingt nötig ist. Besonders für Kinder im Vorschulalter können mobile Lernspielkonsolen, wie sie zum Beispiel die Firma V-Tech anbietet, eine bessere Alternative  (ab ca. 60 Euro inklusive einem Spiel) sein. Kinder im Alter von 3 bis etwa 9 Jahren lernen in den Lernspielen, unterstützt von beliebten Zeichentrickfiguren, auf spielerische Weise logisches Denken und den Umgang mit Buchstaben und Zahlen.

Bei den stationären Spielekonsolen sind ebenfalls Nintendo und Sony sowie Microsoft die Anbieter der bekanntesten Geräte. Im Gegensatz zu den zugehörigen Spielen gibt es bei Spielekonsolen keine Altersangaben. Daher ist es ratsam, sich vor dem Kauf zu überlegen, welche Funktionen die Konsole unbedingt braucht, ob es ausreichend kindgerechte Spiele dafür gibt sowie, ob das Gerät für Kinder leicht genug bedienbar und auch entsprechend robust ist. Vor allem bei den technisch komplexeren Geräten wie Playstation oder Xbox mit ihren zusätzlichen Multimediafunktionen ist dies nicht unbedingt gewährleistet. Wie bei den mobilen Konsolen müssen Eltern zudem auch hier darauf achten, dass das Kind nicht unkontrolliert im Internet surft.

Der GameCube, der über ein Kabel zum Beispiel auch mit dem Game Boy Advance zu verbinden ist, und so viele Mitspielmöglichkeiten bietet, ist im Vergleich dazu eine relativ einfache Konsole. Gerade deshalb wird dieses Gerät häufig als besser für Kinder geeignet beschrieben.


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