Sauna mit Kind - geht das?

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Sauna mit Kind- ab wie viel Jahren geht das?
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Sauna mit Kind- ab wie viel Jahren geht das?

Saunieren: Gut für Kinder oder nicht?

Der regelmäßige Gang in die Sauna hat viele positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Von der Entspannung für die Muskulatur und Psyche einmal abgesehen, stärkt es die Abwehrkräfte, regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an, spült Giftstoffe aus dem Körper, fördert die Durchblutung und sorgt für ein schönes Hautbild. Kein Wunder, dass viele auf das Schwitzen unter Anleitung schwören. Was aber, wenn das Baby da ist und man als passionierte Saunagängerin gerne einmal wieder saunieren möhte?

Eine Alternative wäre das Kind beim Partner zu lassen oder für ein paar Stunden einen Babysitter zu holen, die andere: Das Baby einfach mitnehmen. Geht das denn?

Nicht alle Saunen sind für Kinder geeignet

Im Gegensatz zum finnischen Ursprungsland, wo die Kleinen bereits im Säuglingsalter in der Sauna schwitzen, ist das Saunieren mit Kindern bei uns noch nicht so etabliert. Zwar bieten viele Saunalandschaften mittlerweile spezielle Babysaunen für Eltern und ihre Sprösslinge an, jedoch wird das Schwitzen mit kleinen Kindern längst nicht uneingeschränkt von allen befürwortet.

Nur gesunde Kinder der Hitze ausssetzen

Laut dem Deutschen Sauna-Bund e.V. haben Studien bestätigt, dass die Sauna für Mutter und Kind empfehlenswert ist, wenn man bestimmte Regeln beachtet. So dürften beispielsweise nur völlig gesunde Babys mit in die Sauna. Soll heißen: Ist die Vorsorgeuntersuchung U4 ohne Probleme absolviert worden, sei das Saunabaden dann bereits für Babys ab vier Monaten zu empfehlen.

Zutritt meist erst ab drei Jahren

Viele Saunalandschaften erlauben aber erst die Mitnahme von Kindern ab drei Jahren, wenn diese dann auch wirklich „trocken“ sind.

Wie lange darf das Kind schwitzen?

Besondere Vorsicht ist natürlich bei der Länge des Saunierens geboten: Während Erwachsene ruhigen Gewissens einzelne Saunagänge von bis zu 15 Minuten absolvieren können, dürften es mit Baby anfänglich nicht mehr als drei, später dann maximal sechs Minuten Hitzespaß sein.

Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen

Da für Kinder bis zu sechs Jahren in der Sauna die Eins-zu-Eins-Betreuung gilt, ist der beste Platz für Babys im Saunaraum auf dem Schoß von Mami oder Papi, wenn diese auf der unteren Bank sitzen.

Nicht mehr als zwei Saunagänge für die Kleinen

Allerspätestens nach zwei Saunagängen, zwischen denen genug Zeit zum Ausruhen liegen sollte, ist für Kinder Schluss mit dem Schwitzen.

Auf die Signale der Kinder hören

Ganz wichtig ist es hierbei, auf die Signale des Kindes zu hören. Während Erwachsene oft genug die Grenze von Wohlbefinden und Überhitzung überschreiten, signalisieren Kinder in der Regel ziemlich genau, wann es ihnen zu viel ist und sie lieber gehen möchten, beziehungsweise dass ihnen die Hitze nicht gefällt oder gut tut. Hier heißt es dann ab nach draußen und an der frischen Luft schonend und per Hand mit lauwarmem Wasser abkühlen.

Tauchbecken sind Tabu

Tauchbecken und Aufgüsse sind für Kinder in der Sauna Tabu! Für Säuglinge ist das Saunieren zur Abendzeit nicht zu empfehlen. Wichtig ist auch, dass die Kleinen ausreichend trinken. Allerdings solltest Du darauf achten, dass die letzte Brust- oder Flaschenmahlzeit nicht länger als zwei Stunden zurückliegt.

Ein zu voller Magen kann zu Erbrechen führen. Bei Bedarf ist aber gegen das Trinken zwischendurch nichts einzuwenden. Nach dem Saunabaden sollte dann Entspannung, Spielen und einfach Wohlfühlen auf dem Programm stehen.

In diesem Artikel:

Seite 1: Regelgerechtes Saunen mit Kind
Seite 2: Babysauna, ja oder nein?

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