Krapfen im Fasching: Eine Tradition
Der Krapfen ist seit Jahrhunderten ein Gebäck, das vor allem zur Karnevalszeit besonders gern gegessen wird. Ob nun mit Konfitüre, Marmelade, Pflaumenmus oder ohne Füllung, er schmeckt einfach köstlich und kaum jemand kann ihm widerstehen.
Krapfen selbst zu backen erscheint vielen Menschen zu kompliziert, doch ist es das eigentlich? Nein, im Gegenteil. Krapfen kann man recht einfach zu Hause selbst zubereiten. Der Vorteil dabei ist, dass man ihn noch warm und backfrisch verzehren kann. Dieses Glück hat man bei gekauften Krapfen leider nur selten.
Zutaten:
(Je nach Größe für 10 bis 15 Stück)
- 500 Gramm Weizenmehl
- 1
Würfel frische Hefe (42 Gramm)
- 200 Milliliter Milch
- 100 Gramm Zucker
- 5
Eigelb
- 70 Gramm weiche Butter
- 1
Prise Salz
- ca.
250 Gramm Konfitüre, Marmelade oder Pflaumenmus (falls Füllung
erwünscht)
- Schmalz
zum Ausbacken. Die Menge hängt von der Größe des Topfes oder des
Frittierbehälters ab. Die Krapfen sollten im heißen Schmalz gut
schwimmen können.
Zubereitung:
Die
Milch mit dem Zucker mischen, lauwarm erwärmen und die Hefe darin
auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine
Mulde drücken. Hier hinein nun die warme Milch mit der Hefe geben
und etwas Mehl vom Rand darüber streuen. Abgedeckt an einem warmen,
nicht zügigen Ort etwa 20 Minuten gehen lassen. Nun Eigelb, Salz und
Butter dazu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Wiederum
an einem ruhigen, warmen Ort abgedeckt gehen lassen. Diesmal etwa 1
Stunde bis der Teig sichtbar aufgegangen ist.
Den
aufgegangenen Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche nochmals
kräftig durchkneten und etwa 2 Zentimeter dick ausrollen. Mit einem runden
Ausstecher Rohlinge ausstechen, diese auf ein Blech legen und
abgedeckt nochmals etwa 20 Minuten in Ruhe gehen lassen.
Schmalz
im Frittiertopf auf ca. 175 Grad erhitzen. Die Teigrohlinge sollten
Platz im Fett haben, denn sie gehen noch etwas auf. Daher nicht zu
viele auf einmal ins Fett legen, sondern eher weniger, die dafür gut
schwimmen können. Ist die im Schmalz liegende Seite goldbraun
ausgebacken, wird der Krapfen gewendet. Mit einer Sieb- oder Schaumkelle dann die Krapfen
aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Ist
eine Füllung erwünscht, diese in einen Spritzbeutel mit langer,
dünner Tülle füllen. Die noch warmen Krapfen nehmen, die Tülle von der Seite bis etwa zur Mitte einführen und mit etwas Druck eine Portion der Füllung in den Krapfen injizieren. Danach die Krapfen mit Kristall- oder Puderzucker
bestreuen. Wer mag, kann stattdessen auch Zuckerguss oder Schokolade
über den Krapfen ziehen.
[SyKo]
Kommentare
1
Wow...
von susepuse am 26.01.2012 22:13
2
Hmmmjamie da bekomme ich Hunger auf so einen.
von stromer am 25.09.2011 14:18
3
boah das probier ich gleich kommendes wochenende da hat meine schwester ihren 20ten ;)
von larajoy666 am 18.09.2011 19:50
4
Hmmm, lecker. Ich glaub, dass probier ich mal aus:-)
von Gelöschter Benutzer am 26.02.2011 16:03
» Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb