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Windpocken

Windpocken
Schüttelmixtur gegen Juckreiz

Windpocken sind eine viral verursachte Krankheit. Ihre Inkubationszeit beträgt meist 11-15 Tage, maximal 4 Wochen. In der Regel dauern sie 1-2 Wochen. In Einzelfällen kann es auch länger dauern. Hoch ansteckend sind sie 1 Tag vor Auftreten des Ausschlags bis zum Abfallen der sogenannten Borken. Hatte man einmal Windpocken, ist man normalerweise ein Leben lang immun. Eine Ausnahme ist, wenn das Immunsystem sehr stark geschwächt ist. Dann kann allerdings eine Gürtel- oder Gesichtsrose auftreten. Letztere ist bei Kindern selten.



Woran erkenne ich Windpocken? 



Zu Beginn treten meist Kopfschmerzen und Fieber auf. Das sind noch unspezifische Symptome. Konkret erkennt man sie an einem kleinfleckigen und stark juckenden Ausschlag am ganzen Körper. Dieser wandelt sich zu einer Schwellung mit kleinen, leicht platzenden Bläschen. Da dies in Schüben erfolgt, kann man verschiedene Stadien gleichzeitig erkennen. Dies bezeichnet man als "Sternenhimmel".



Was kann man tun?



Um den Juckreiz zu bekämpfen, gibt es stillende Puder oder Schüttelmixturen. Lockere Kleidung, am besten aus Baumwolle, reizt die angeschlagene Haut am wenigsten. Bitte nicht kratzen – dies gibt Narben oder kleine Löcher. Fiebert das Kind hoch, sollte man es mit entsprechenden Maßnahmen, wie z.B. fiebersenkende Paracetamol-Zäpfchen senken. Man kann gegen Windpocken impfen. Allerdings verläuft die Krankheit in der Regel harmlos. Je kleiner die Kinder sind, umso besser stecken sie es weg.



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Kommentare

1

Gegen Windpocken geimpfte Kinder bekommen schneller eine Gürtel-bzw. GEsichtsrose als Kinder, die Windpocken natürlich durchgemacht haben. Die Rosen sind sehr schmerzhaft und für Kinder wesentlich unangenehmer als die Windpocken. Daher würde ich persönlich auf eine Windpockenimpfung verzichten und ich empfehle sie auch keinem. Windpocken sind unangenehm aber in der Regel ungefährlich.

von Rhavi am 04.04.2013 14:36


quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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