Es weihnachtet - und die Mutterrmilch ist weg!

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Mama, bitte nicht zu viel Streß!
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Mama, bitte nicht zu viel Streß!

Die Aufregung der Feiertage

Die Feiertage sind besonders schön, wenn die ganze Familie zusammenkommt. Ist ein Baby dabei, sind Verwandte meistens besonders gerührt und möchten das Baby zu Weihnachten nicht nur beschenken, sondern auch ausgiebig knuddeln.

Viele Hebammen und Stillberaterinnen berichten davon, dass Mütter nach Feiertagen oder gar nach Wochenenden öfter über Stillprobleme klagen Meistens berichten sie dann auch darüber, dass sie Besuch hatten, oder selbst bei Freunden oder Verwandten zu Besuch waren.

Solche Aktivitäten sind zwar für die ganze Familie wichtig und meistens auch sehr schön. Mütter können jedoch mit Problemen rechnen, wenn Freunde und Verwandte das Gefühl haben, sie müssen sich in das Stillen und in die Pflege des Babys einmischen. Sie stellen oft Fragen, warum das Baby so oft gestillt wird, oder warum es eben so selten gestillt wird. Warum kriegt es einen Schnuller oder warum nicht.

Fragen wie diese, hinterlassen bei der Mutter oft ihre Spuren, selbst wenn es nicht um das erste Kind gehen sollte, wird die Mama oft verunsichert. Jeder Außenstehende denkt, dass seine eigenen Ideen, Methoden und Tipps die richtigen sind und die junge Mutter sich daran halten sollte. Dabei wird oft vergessen, dass jede Familie und jede Mama ihren eigenen Weg bezüglich des Umgangs mit ihrem Baby finden muss.

Die Auswirkung auf das Stillen

Die Verunsicherung, die so entsteht, kann schnell dazu führen, dass sich die Milchproduktion ändert. Entweder ist die Mutter –bewusst oder unbewusst- unruhig und produziert weniger Milch. Oder das Baby spürt die Unruhe der Mutter, wird zappelig und trinkt weniger. Dies wirkt sich wiederum auf die Milchproduktion aus: Je weniger das Baby trinkt, desto weniger Milch wird von der Mutter auch produziert.

In Familienkreisen oder unter Freunden wird der neue Erdenbürger auch oft herumgereicht, von jedem bewundert und von jedem angefasst. Das kann kleine Babys schnell überfordern, was dazu führt, dass sie sich gestört fühlen und weniger trinken. Oder umgekehrt: die Menschenmenge kann so spannend sein, dass vor allem größere Babys gar keine Zeit haben, an Mamas Brust zu trinken. Sie müssen schließlich die neue Umgebung und die neuen Gesichter erkunden.

Selbst wenn das Stillen im Kreis der Gäste ohne Probleme klappt: Hat die Mutter immer wieder nur das im Kopf, was sie danach sonst noch erledigen muss, wird der Milchfluss negativ beeinflusst.h2>Lösungsmöglichkeiten

Weniger planen

Man sollte nicht vergessen, auch an Feiertagen vor allem für das Baby da zu sein. Als stillende Mutter sollte man sich nicht zu sehr auf Äußerlichkeiten konzentrieren, denn auch ohne selbstgebackenen Kuchen wird die erste Feier mit dem Baby etwas Besonderes sein.

Stillen als Auszeit betrachten

Das Stillen sollte auch beim Feiern seinen Stellenwert behalten. Die junge Mutter darf sich für das Stillen zurückziehen, sich eine Auszeit gönnen, die Füße hochlegen und sich entspannen. Je bewusster sie dies tut, desto besser fließt die Milch.

Auf die Stillzeiten achten

Auch wenn das Baby abgelenkt ist und sich nicht meldet, sollte man auf die gewöhnliche Stillzeiten achten und sie einhalten. So wird die Brust nicht zu voll und die Milchproduktion wird im üblichen Gang gehalten.

Mit dem Baby vor und nach dem Stillen kuscheln

Auch wenn Besuch da ist, sollte man sich immer wieder gemeinsam mit dem Baby eine Auszeit gönnen. Beim Wickeln, und vor und nach dem Stillen zu kuscheln, entspannt sowohl das Baby als auch die Mama und wirkt sich somit positiv auf die Milchproduktion aus. Zehn Minuten sollte man dem Baby gönnen, in denen es keine fremden Menschen sieht, keine lauten Geräusche hören oder ungewöhnliche Gerüche riechen muss. Das gibt dem Baby Sicherheit und ein Gefühl von Geborgenheit. Gönnen wir es ihm also, die Gäste können warten.

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Hast du nach Feiertagen oder Wochenenden gelegentlich schlechter stillen können?


Nein, bei mir hat sich das nicht auf die Milchproduktion ausgewirkt.

Ja, den Stress habe ich bemerkt, es war dann aber schnell wieder in Ordnung.

Ja, ich hatte zum Teil erhebliche Probleme, die ich aber in den Griff bekommen habe.

Ja, ich habe nach so einem Anlass auch abstillen müssen.

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