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Gute Nacht! Einschlafrituale für Eltern und Kinder



Erholsamer Schlaf tut gut
Erholsamer Schlaf - gesundes Wachstum
Wenn sich der Tag langsam zu Ende neigt und es Zeit wird, die lieben Kleinen ins Bett zu bringen, geht es in jeder Familie anders zu, mal harmonisch, mal chaotisch. Alle Beteiligten haben jedoch eines gemeinsam: Sie haben sich eine ruhige und erholsame Nacht verdient. Oftmals ist es aber nach kurzer Zeit auch schon wieder vorbei mit der ersehnten Ruhe, wenn das Kind beispielsweise anfängt zu schreien und partout nicht aufhören will. Oder aber es dauert ewig lange bis es endlich einschläft, so dass Mama und Papa erst spät den Abend genießen können. Oft sind solche Einschlaf- bzw. Durchschlafstörungen die Folge aufwändiger Einschlafhilfen, an die sich die Kinder zu schnell gewöhnt haben.

Wenn das Kind etwa jeden Abend im Kinderwagen oder sogar im Auto herumgefahren wird, bis es endlich die Äuglein schließt. Oder aber, wenn das Baby an der Brust einschläft und dann schlafend in sein Bettchen gelegt wird, dann wird sich das Kind an diese Einschlafhilfen gewöhnen und sie immer wieder lautstark einfordern. Es empfiehlt sich daher, auf Einschlafrituale zurückzugreifen, die Eltern dauerhaft aufrechterhalten können und auch sollten.

Generell sollte die letzte Stunde vor dem Schlafengehen nicht vor dem Fernseher oder dem Computer verbracht werden. Denn der Tag war schließlich aufregend genug. Weiters sollten Einschlafrituale weder mit Zwang noch mit Druck ausgeübt werden, um keinen unnötigen Stress aufkommen zu lassen. Vielmehr sollte Ruhe einkehren um dem Kind ein Gefühl von Nähe und Geborgenheit zu vermitteln. Alle Beteiligten können gemeinsam mithelfen herauszufinden, welches Einschlafritual angewendet werden soll. Ganz wichtig dabei ist Konstanz, um das Kind an die Situation zu gewöhnen und ihm das Signal für das Zubettgehen zu geben. Läuft nämlich jeder Abend anders ab, kann das Kind keine Erwartungen entwickeln und somit nie genau wissen, wann Schlafenszeit ist.

Der Klassiker unter den Einschlafhilfen ist sicherlich die Gute-Nacht-Geschichte, die dem Kind vorgelesen oder frei erzählt wird. Das gemeinsame Anschauen eines Bilderbuches oder ein kurzes Spiel sind weitere beliebte Methoden, um das Kind entspannt auf das Einschlafen einzustimmen. Für Kinder gibt es neben der körperlichen Nähe nichts Schöneres als die Stimme der Eltern. Nach dem Hinlegen empfiehlt es sich also, eine beruhigende Melodie zu summen, ein Schlaflied zu singen oder eine Spieluhr aufzuziehen. Bei älteren Kindern kann auch eine Kassette oder ein Hörspiel angehört werden.

Hierbei können dann Schnuller, Teddy oder andere Kuscheltiere, Windel oder Puppe sinnvoll in das Einschlafritual eingebunden werden, um dem Kind dabei zu helfen, schnell einzuschlummern. 

Eine kleine Lampe oder ein Licht mindern etwaige Ängste des Kindes vor der Dunkelheit und eine angelehnte Tür vermittelt dem Kind das Gefühl, weiterhin Teil des Geschehens zu sein. Denn es hört so aus der Ferne die Stimmen der Eltern und fühlt sich nicht allein gelassen.

Auch eine kurze Massage oder ausgiebiges Kuscheln können für Kinder jeden Alters wohltuend und entspannend sein. Viele Eltern nutzen außerdem gerne die Möglichkeit eines gemeinsamen kurzen Gebets, eines wohltuenden Bades oder das gemeinsame Zähneputzen, um den Abend einzuläuten. 

Je größer die Kinder sind, desto wichtiger werden auch abendliche Gespräche mit den Eltern, in denen der Tag und etwaige Sorgen besprochen werden können. Ganz wichtig: Niemals den Gute-Nacht-Kuss vergessen!

[AKH]





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