Wie lange müssen Babys schlafen?

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Sind die Kleinen eingeschlafen, freuen sich auch die Eltern.
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AutoreninfoMag. Ann-Kathrin Landzettel
aktualisiert: 20.02.2020Gesundheits- und Präventionsberaterin
Gesundheit, Prävention, Medizin und Psychologie

Schlafen ist bei Babys schon eine etwas komplizierte Angelegenheit. Nicht nur kennen Babys in der Regel keinen Tag- und Nachtrythmus, sondern sie haben dazu auch noch einen 25 Stunden Tag. Doch wie funktioniert das mit dem Schlafen eigentlich genau? Dieser Frage gehen wir in diesem Artikel einmal näher auf den Grund.

 

Inhalt des Beitrags:
  1. Die innere Uhr bei Babys
  2. Tag- und Nachtrythmus
  3. Essen und Schlafen
  4. Unterschiede im Schlafbedürfnis

Die innere Uhr bei Babys

Kaum ist ein Baby auf der Welt, war es das in der Regel mit den ruhigen Nächten. Für die nächsten 6 bis 12 Monate ist an echtes Durchschlafen kaum zu denken. Dies hat verschiedene Ursachen, die wir nun einmal genauer beleuchten wollen. Ein Grund für die Tatsache, dass Babys uns sehr lange auf Trab halten, ist unter anderem die innere Uhr, die bei Babys noch etwas anders läuft, als bei uns Erwachsenen. Für ein Baby scheint der Tag 25 Studenten zu haben und das macht sich häufig dadurch bemerkbar, dass du immer wieder feststellen kannst, dass ich bestimmte Dinge in der Routine deines Babys um etwa 1 Stunde pro Tag verschieben. Es hilft hier nur bedingt, dagegen zu arbeiten, denn die Uhr deines Babys ist nun einmal auf 25 Stunden eingestellt und es dauert einige Wochen in den meisten Fällen sogar einige Monate, bis das Baby sich an den 24 Stunden Rhythmus wirklich gewöhnt hat. Darüber hinaus haben Babys in der Regel einen leichten Schlaf und wachen regelmäßig auf. Hierbei reagieren sie in der Regel mit brüllen, wenn sich etwas zwischen ihren einzelnen Wachphasen verändert hat. D. h. Kinder reagieren in der Regel überhaupt nicht gut darauf, wenn sie zum Beispiel auf deinem Arm einschlafen, du sie ganz vorsichtig in das Kinderbett legst, sie dann kurz wach werden und feststellen müssen, dass ihre Umgebung sich plötzlich verändert hat. Um dies zu verhindern, solltest du immer darauf achten, dass dein Kind idealerweise an einem Ort auch einschläft, wo es dann auch weiterschlafen kann, denn dann reagiert es in der Regel vollkommen entspannt, wenn es kurz aufwacht, seine Umgebung prüft und wieder einschläft.

Tag- und Nachtrythmus

Auch ein Tages- und Nachtrhythmus existiert bei frisch geborenen Babys in der Regel noch nicht. Dies liegt ganz einfach daran, dass es im Mutterleib gleichbleibend dunkel war und es quasi keinerlei zeitliche Einordnung für das Kind gegeben hat. Es hat im Mutterleib seinem eigenen Rhythmus folgen können und diesem war es egal, ob gerade Tag oder Nacht war. Kommt das Kind auf die Welt, muss es sich an den Tages- und Nachtrhythmus erst einmal gewöhnen. Für das Kind ist jede Zeit gleich gut und es dauert eine ganze Weile, bis sich die wachen und aktiven Phasen beginnen, auf dem Tag zu häufen, während die Ruhephasen in der Nacht länger werden.

Essen und Schlafen

Gerade in den ersten Wochen und Monaten auf der Welt bestimmt der Hunger die Schlafphasen deines Kindes. Um idealerweise schnell zu wachsen, benötigt der Körper eine regelmäßige Zufuhr an neuer Energie. Das ist auch der Grund dafür, dass die Babys in der Regel kurz nach der Geburt nur zwischen Essen und Schlafen hin und her wechseln. Wie lange eine einzelne Mahlzeit vorhält, ist natürlich wieder von Baby zu Baby sehr verschieden. Bei manchen Säuglingen sind das schon sehr schnell 4 Stunden, bei anderen reicht die Nahrung gerade einmal für 2 Stunden und sie möchten in genau diesem Takt gefüttert werden. Wie lange dein Kind also schläft, hängt mit seinem Alter auf der einen Seite zusammen und auf der anderen, wie schnell es wieder Hunger bekommt. Ideal ist es, gerade junge Kinder einfach nach Bedarf zu füttern, denn sie wissen in der Regel am besten, wann sie Hunger haben und gefüttert werden wollen. Gerade dann, wenn man stillt, ist es überhaupt kein Problem nach Bedarf zu füttern.

Unterschiede im Schlafbedürfnis

Grundsätzlich schlafen Babys bis zum dritten Monat etwa 15 bis 19 Stunden am Tag, zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat schlafen sie nur noch 14 bis 15 Stunden und zwischen dem sechsten Lebensmonat und zwölften Lebensmonat reduziert sich ihr Schlafbedarf auf etwa 13 bis 15 Stunden am Tag. Allerdings sind dies nur Durchschnittswerte, denn auch hier kann man wieder feststellen, dass jedes Kind sein ganz eigenes Schlafbedürfnis hat. Manche Kinder schlafen mehr, andere Kinder schlafen weniger. Um herauszufinden, wie das Schlafbedürfnis deines Kindes aussieht, ist es durchaus sinnvoll, ein Tagesprotokoll zu führen, in das du die Zeiten einträgst, in denen das Kind schläft, wann es gefüttert wurde, wenn es gespielt hat und wann es quengelig war. Mithilfe von solch einem Tagesplan kannst du herausfinden, wie viel dein Kind schläft und wie hoch dementsprechend vermutlich sein Schlafbedürfnis ist. Diesen Plan muss man allerdings über mehrere Tage idealerweise über zwei Wochen hinweg führen, um zuverlässige Aussagen darüber treffen zu können, wie der Rhythmus deines Kindes aussieht.

 

[KaKra]

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