Nachgeburt: Was Frauen wissen müssen

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Ist die Geburt geschafft, steht die Nachgeburt an.
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Ist die Geburt geschafft, steht die Nachgeburt an.

Die kleine Geburt nach der Geburt

Ist die Geburt geschafft und die erste Freude der frisch gebackenen Eltern erlebt, muss sich die Frau nochmal konzentrieren. Denn dann steht die Nachgeburt an.

Die Nachgeburt beschreibt den Vorgang der Ablösung von Plazenta und den Eihäuten und findet ungefähr zwei Stunden nach der eigentlichen Geburt des Kindes statt.

Wie lange dauert die Nachgeburt?

Die Nachgeburt dauert in etwa 10-20 Minuten und es ist sehr wichtig, dass der Arzt die Ausscheidungen auf ihre Vollständigkeit hin überprüft, um eine Entzündung der Gebärmutter und Kinderbettfieber zu vermeiden.

Normalerweise geschieht die Ablösung auf natürlichem Weg - eventuell begleitet von speziellen Handgriffen der Geburtshelfer.

Nochmal ein leichter Druck

Viele Frauen verspüren noch einmal einen Druck auf der Scheide, der mit den Geburtswehen aber nicht vergleichbar ist. Der Blutverlust kann dabei aber relativ hoch sein. Eine eingeleitete Nachgeburt wird durch eine Spritze mit Oxytocin in den Oberschenkel ausgelöst und hat den Vorteil, dass man sehr wenig Blut verliert.

Oxytocin ist ein körpereigenes Hormon, das schon während der Wehen produziert wird. Allerdings kann die Spritze zu Nebenwirkungen führen wie Übelkeit, Ohnmacht und starken Kopfschmerzen.

Gebärmutter braucht Zeit

Bis deine Gebärmutter wieder ihre ursprüngliche Größe hat, dauert es circa 2 Wochen. Das vollständige Abheilen der Geburtswunden dauert zwischen 6-8 Wochen.

Lesetipp: Hier erfährst Du mehr über das Kuschelhormon Oxytocin.

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