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Die verschiedenen Lerntypen

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Richtiges Lernen ist wichtig
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AutoreninfoMag. Reka Schausberger
aktualisiert: 08.07.2013Mehrfache Mutter
Erziehung, Familie, Psychologie
Lernt ein Kind in der Schule langsamer als die anderen, kann das daran liegen, dass es ein bestimmter Lerntyp ist.

Zum Lernen benutzen wir unsere verschiedenen Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Geschmacks- und Tastsinn). Sie sind bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt, woraus sich verschiedene Lerntypen ableiten lassen. Für das effektivste Lernen ist die Kombination aller Sinne notwendig. Solche Lerntypen sind meistens Mischtypen.

Der auditive Lerntyp

Er kann sehr schnell gehörte Informationen aufnehmen, behalten und wiedergeben. Er folgt mühelos mündlichen Erklärungen. Der auditive Lerntyp lernt am besten mit Hilfe von Lernkassetten oder durch eigenes Vorlesen des Lernstoffes. Dieser Lerntyp wird schnell durch Umgebungsgeräusche gestört.

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Der visuelle Lerntyp

Er lernt am leichtesten durch Beobachten. Er veranschaulicht sich die Lerninhalte durch Bilder und Grafiken. Dieser Lerntyp liest sehr gerne und nimmt Informationen sehr gut auf, wenn er etwas gezeigt bekommt. Solche Lerntypen sollten mit bunten Stiften arbeiten. Visuelle Lerntypen werden leicht durch visuelle Unordnung abgelenkt.
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Der motorische Lerntyp

Er lernt, indem er Handlungsabläufe selbst durchführt. Er muss unbedingt am Lernprozess beteiligt sein. Diese Lerntypen laufen beim Lernen im Zimmer auf und ab, wiederholen ihren Lernstoff und ergänzen ihn durch Gesten.
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Der kommunikative Lerntyp

Der kommunikative Lerntyp lernt nicht durch seine Sinnesorgane, sondern durch Gedankenaustausch und Kommunikation. Damit er Sachverhalte verstehen kann, muss er darüber diskutieren, so z.b. nach dem Unterricht sich nochmals mit der Lehrerin austauschen. Wichtig ist, dass der Informationsaustausch von beiden Seiten kommt und nicht nur von einer Seite dominiert wird. Für das Lernen empfehlen sich Lerngruppen, Dialoge sowie Rollenspiele. Die Form des Lerntyps kann nur stattfinden, wenn bereit Vorwissen besteht.
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Der personenorientierte Lerntyp

Dieser Lerntyp braucht eine Bezugsperson. Er sucht Kontakt zur Lehrkraft und würde sich im Einzelunterricht sehr wohlfühlen. Eine gute Beziehung zur seiner Lehrkraft, beeinflusst seine Lernerfolge positiv. Ist die Beziehung jedoch schlecht, so kann er sein Lernpotential nicht entfalten und kann zu Selbstzweifeln neigen. Aufgrund dessen hat der personenorientierte Lerntyp starke Leistungsschwankungen.
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Der medienorientierte Lerntyp

Technische Medien tragen beim medienorientierten Lerntyp zum Lernerfolg bei. Er kann sich den Lernstoff selbst erarbeiten und nutzt dafür alle möglichen Medien, wie den Computer und das Internet. Dabei reicht es nicht aus, im nur Online das Wissen zu vermitteln, er möchte selbst recherchieren und Verweisen nachgehen. Zwar gebraucht der medienorientierte Lerntyp bereits schon frühzeitig einen Computer, dieser nutzt ihn jedoch nicht nur für das Spielen und dem Zeitvertreib, sondern um sich eigens Wissen zu vermitteln.
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Jede(r) lernt anders

„Jede(r) lernt anders:Wie Sie Ihr Kind besser verstehen und unterstützen"(VAK Verlag; ISBN: 978-3-932098-77-2) will die Lücke zwischen erfolgreichen Schülern und Schulversagern schließen.

Es soll Eltern dabei helfen, ihre Kinder gezielt zu unterstützen.

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