Wie du deinem Kind mit etwa 2 Monaten helfen kannst

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Die eigenen Füße können ein interessantes Spielzeug sein
Die eigenen Füße können ein interessantes Spielzeug sein
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AutoreninfoKatharina Krause
aktualisiert: 29.11.2018Vierfache Mutter u. Autorin
Medizin, Gesundheit und Erziehung
Nun kannst du auch endlich aktiv werden. Wie wäre es, wenn du deinem Baby hilfst, Dinge für die es eine Begabung hat, weiterzuentwickeln? Wie genau du das tun kannst, erfährst du hier in diesem Artikel.
Was du hier lesen kannst:
  • Neues ist immer toll
  • Scharf sehen will gelernt sein
  • Echte Dinge, keine Bilder
  • Öfter mal was Neues
  • Hände und Füße – Spielzeug, das immer dabei ist
  • Greifen üben
  • Laute machen
  • Hochziehspiele
  • Anstrengende Babys können hochbegabt sein
  • Auch allein spielen ist wichtig

Jede Mutter und jeder Vater will seinem Kind in dieser Zeit unglaublich gerne helfen und viele Eltern wünschen sich für ihr Kind nur das Allerbeste. Doch ab jetzt kannst du auch wirklich etwas bewegen und dein Kind optimal in seiner Entwicklung unterstützen. Was du hierfür tun musst, ist ganz einfach: Zeige Begeisterung, wenn dein Baby etwas Neues ausprobieren mag.


Du wirst merken, wenn es gelobt wird, wird es viel motivierter weitermachen. Achte darauf, dass du dein Baby zwar herausforderst, aber niemals überforderst! Probiere einfach aus, was deinem Baby gefällt. Auf keinen Fall solltest du weitermachen, wenn dein Baby dir zeigt, dass es genug hat. Dieses signalisiert dir dein Baby, indem es wegschaut oder seinen ganzen Körper abwendet, wenn es dies körperlich bereits kann. Diese Verschnaufpausen braucht dein Baby und du solltest sie ihm lassen. Wenn du einfach auf die Signale achtest, die dein Kind dir sendet, dann kannst du nichts verkehrt machen.

Neues ist immer toll

Egal, wie alt Kinder sind, eins stimmt quasi immer: Wenn du ihnen etwas Neues gibst oder zeigst, ist das immer toll. Das kannst du dir zunutze machen, wenn du den Eindruck hast, dass sich dein Kind anfängt zu langweilen. Hole einfach einen neuen Gegenstand hervor und lasse dein Baby diesen ansehen oder auch anfassen. Du wirst schnell merken, ob du damit sein Interesse wecken konntest oder nicht. Sei kreativ und lass dir immer mal wieder was Passendes einfallen.

Scharf sehen will gelernt sein

Du kannst dem Baby ein buntes Spielzeug zeigen und dieses langsam bewegen. Meist verfolgen Kinder ganz gebannt das bunte Teil mit den Augen und vergessen ihre Umwelt vollkommen. Schau einfach mal, bis zu welchen Abständen es noch ein Interesse hat und ab welcher Distanz es sein Interesse verliert. Das macht nicht nur Spaß, sondern schult auch die Augen. Sei auch hier kreativ mit dem, was du deinem Kind zeigst.

Echte Dinge, keine Bilder

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen, dass sich dein Kind lieber echte Dinge ansieht als Bilder. Nimm dir verschiedene Gegenstände und zeige sie deinem Baby. Das macht ihm großen Spaß und vielleicht kannst du schon beobachten, wie es versucht, danach zu greifen. Führe die Gegenstände näher an sein Gesicht heran und drehe sie, so dass dein Kind es von allen Seiten begutachten kann.
Zwar können bunte Bilder auch spannend sein, doch meist verlieren Babys schnell die Lust an ihnen. Die Zeit der Bilderbücher kommt erst in einigen Wochen, habe also noch ein wenig Geduld.

Öfter mal was Neues

Ab der achten Lebenswoche wirst du bemerken, dass dein Kind nun Langeweile bekommt, wenn sich keiner mit ihm beschäftigt. Es will etwas erleben und das heißt, dass es unterschiedliche Dinge sehen, fühlen, riechen, schmecken und spüren will. Trage das Kind ein wenig herum, stell seine Wippe an einem anderen Ort auf, lege ihm verschiedene Dinge so hin, dass es sie gut sehen kann und dein Kind wird deutlich seltener unter Langeweile leiden als bisher.

Hände und Füße – Spielzeug, das immer dabei ist

Ab und an kannst du nun auch beobachten, dass dein Kind mit diesen mysteriösen Spielzeugen spielt, die nur ab und an zu sehen sind. Gemeint sind seine Hände und Füße. Manche Kinder können stundenlang mit ihren eigenen Händen spielen, die häufiger ins Sichtfeld kommen als die Füße. Du kannst deinem Kind helfen, indem du seine Hand in sein Blickfeld führst. Auch sein Füßchen kannst du mal so bewegen, dass es gesehen wird. Du wirst erstaunt sein, wie fasziniert dein Kind davon sein kann. Es begreift erst langsam, dass diese Spielzeuge zu ihm selbst gehören.

Greifen üben

Du kannst deinem Kind immer mal wieder eine Rassel oder etwas Ähnliches in die Hand drücken. Es wird eine Weile brauchen, bis es die Rassel mit der Hand umschließt und wirklich festhalten kann. Ermuntere es immer wieder, Dinge selbst zu umgreifen. Zeige ihm, wie es ist, wenn man es hält, indem du deine Hand um die des Babys schließt. So kannst du deinem Kind eine schöne Zeit bereiten, in der es viel lernt. Aber auch hier gilt: Übertreibe es nicht. Wenn dein Kind müde wird oder dir signalisiert, dass es keine Lust mehr hat, lass es in Ruhe und versuche es später noch einmal.
Hänge ihm Spielzeuge in Griffweite, so dass es wann immer es mag, danach greifen kann.

Laute machen

Wenn sich das Baby in ein Gespräch durch Laute einbringt, solltest du es immer loben und ihm deine Aufmerksamkeit schenken. Du wirst deinem Baby noch nicht vermitteln können, dass es jetzt mit dir sprechen soll, also musst du reagieren, wenn dein Baby von sich aus Laute produziert. Das kann sehr lustig sein und allen Anwesenden viel Spaß machen. Besonders beliebt ist es, wenn du einfach auch mal dein Kind imitierst. Du wirst sehen, das finden die meisten Babys einfach nur toll.

Hochziehspiele

Viele Babys lieben es, wenn du sie von einer halb sitzenden in eine sitzende Position ziehst oder auch in eine stehende. Sei dabei aber vorsichtig, denn der schwere Kopf muss noch gestützt werden. Du wirst schnell merken, dass dein Baby sicherlich versuchen wird, mitzuhelfen. Hierbei lernt dein Baby, wie es sich anfühlt die Position zu verändern. Es wird vermutlich viel Spaß daran haben, eine Weile in der neuen Position zu verharren, um dann das Ganze noch einmal zu machen.

Anstrengende Babys können hochbegabt sein

Vielleicht hast auch du ein Baby, das sogar neue Dinge und Beschäftigungen schnell satt hat. Es gibt Babys, die mit dem täglichen Einerlei nicht ausgelastet sind und immer mehr Action verlangen. Diese Babys fangen an zu brüllen, sobald man ihnen nichts Aufregendes mehr bietet. Als Eltern eines solchen Kindes hat man es nicht leicht. Nicht selten fühlt man sich als Elternteil bei solch einem Kind einfach nur noch müde und erschöpft. Vielleicht ist es ein kleiner Trost, dass man herausgefunden hat, dass anstrengende, lernwillige Kinder oft hochbegabt sind. Sie wollen lernen und ihre Lernwilligkeit kennt keine Grenzen. Oft haben sie bald alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten gelernt und den Eltern bleibt nur die Chance, den nächsten Sprung abzuwarte.

Auch allein spielen ist wichtig

Natürlich kann scih das Baby auch eine Weile allein beschäftigen. Es spielt mit seinen Füßen und Händen oder vielleicht sogar mit einem Spielzeug. Allerdings solltest du dein Baby nicht überschätzen. 15 Minuten ist in der Regel eine angemessene Zeit, in der sich das Baby allein beschäftigt. Danach verlangt es wieder nach Aufmerksamkeit. Sei aber nicht irritiert, wenn dein Baby nur fünf oder zehn Minuten durchhält. Jedes Kind ist einzigartig.
[KaKra]

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