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Spielideen für Babys ab 12 Monaten

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Das macht Spaß: Straßenmalkreide!
Das macht Spaß: Straßenmalkreide!

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AutoreninfoKatharina Krause
aktualisiert: 23.07.2021Vierfache Mutter und Autorin
Medizin, Gesundheit und Erziehung
Nun ist es soweit: Dein Kind ist nun ein Jahr alt. Was du mit dem kleinen Schatz in dieser Zeit nun machst und wie du es am besten beschäftigst, erfährst du wie immer hier. Viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.
Was du hier lesen kannst:
  • Vorlesehöhle bauen
  • Versteckte Schätze
  • Mit Hüten spielen
  • Umdekorieren im Kinderzimmer
  • Eigene Bücherecke
  • Bällebad
  • Mit Kreide malen
  • Händespiel
  • Erste Gespräche
  • Knetgummi zum Spielen
  • Puzzles
  • Turmbau zu Babel
  • Pusten lernen

Vorlesehöhle bauen


Das Vorlesen gehört bei den allermeisten Kindern zu deren Lieblingsritualen. Vollkommen egal, ob vor dem Mittagsschlaf oder nach dem Abendessen. Es kann aber auch dafür genutzt werden, um ein Kind, das tagsüber besonders aufgeregt und aufgebracht ist, wieder etwas zur Ruhe zu bringen. Noch schöner und ruhiger wird das Vorlesen, wenn du hierfür eine Art Höhle baust. Dies kannst du ganz einfach machen, indem du eine große Decke über den Esstisch oder über Stühle platziert und darunter jede Menge Kissen legst. So ist es schön gemütlich und auch etwas dunkler. Die Wände der selbst gebauten Vorlesehöhle könntest du fixieren, indem du Schuhe oder schwere Bücher auf die Stoffbahnen legst. Zusammen mit deinem Kind und einer Taschenlampe kannst du dich nun in diese Höhle kuscheln und ihm seine Lieblingsgeschichten vorlesen. Diese Art von Tätigkeit sollte auch das aufgebrachteste Kind wieder zur Ruhe bringen und stellt damit einen idealen Übergang zu anderen ruhigen Tätigkeiten dar.

Versteckte Schätze

Ein besonders aufregendes Spiel ist es, nach vergrabenen Schätzen zu buddeln. Dies lässt sich in der Regel ganz einfach machen, indem du, wenn du mit deinem Kind am Strand oder im Sandkasten bist, einen Gegenstand vor seinen Augen im Sand vergräbst. Bei den ersten Malen solltest du deinem Kind noch dabei helfen, diesen dann wieder auszubuddeln. Das hilft ihm zu verstehen, dass der Gegenstand nicht wirklich weg ist. Später kannst du dann einfach die Gegenstände verbuddeln und sie dein Kind ausgraben lassen. Wenn das dann auch klappt, dann kannst du anfangen, Dinge zu verbuddeln, wenn dein Kind gerade nicht hinsieht und es wird wirklich aktiv im ganzen Sandkasten oder eben dem Bereich des Strandes, auf dem es spielen darf, nach den versteckten Gegenständen zu suchen. Dies kann ein durchaus lustiges Spiel sein, das Kinder gerne und stundenlang spielen. Eine wichtige Voraussetzung für dieses Spiel ist das Verständnis der Objektpermanenz, was nichts anderes heißt, als dass ein Gegenstand, den das Kind nicht mehr sehen kann, trotzdem noch existent ist. Sollte dein Kind das noch nicht begriffen haben, kannst du ihm diesen Umstand mithilfe dieses Spieles durchaus näher bringen.

Mit Hüten spielen

Es gibt kaum etwas Schöneres als das Lachen eines Kindes. Versuche einmal, dein Kind zum Lachen zu bringen, indem du einfach verschiedene Dinge auf deinen Kopf setzt. Dies können Mützen und echte Hüte sein, aber auch große Schalen, Siebe, Eimer, Papptüten und was dir sonst noch in die Hände fällt. Auch eine kurze Hose macht sich auf dem Kopf teilweise besonders gut. Wenn du nun auch noch lustige Grimassen dabei ziehst, kommt dein Kind vermutlich aus dem Lachen gar nicht mehr raus. Ungefährliche Gegenstände kannst du deinem Kind auch einmal in die Hand drücken und ihm dabei zusehen, wie es versucht, diese ebenfalls auf seinen Kopf zu setzen. Wenn du nun noch ein Spiegel hast, könntest du ihm diesen vorhalten und ihr könnt beide herzlich über das, was ihr das seht, lachen.

Umdekorieren im Kinderzimmer

Zum ersten Geburtstag deines Kindes wäre es nun an der Zeit, auch das Babyzimmer einmal etwas umzugestalten. Bisher sieht das Kinderzimmer vermutlich noch recht neutral aus und ist wenig auf die Bedürfnisse und die Persönlichkeit deines Kindes angepasst. Nun wäre die perfekte Zeit, um dies zu ändern und das Babyzimmer so umzugestalten, dass sich darin die Persönlichkeit deines Kindes widerspiegelt. Hierbei solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass das Zimmer trotzdem eine beruhigende Atmosphäre behält, denn schließlich soll dein Kind in diesem Zimmer hervorragend schlafen. Eine Pinnwand, an der du verschiedene Dinge, die deinem Kind gefallen, anbringst, wäre eine gute Sache, um etwas Individualismus in das Zimmer zu bekommen. Auch findest du vielleicht sogar ein schönes Wandtattoo, das du an die Wand anbringen kannst. Der Fantasie und der Kreativität sind hierbei eigentlich keine Grenzen gesetzt und das Einzige, auf das man achten sollte ist, dass das Zimmer nicht unruhig wird.

Eigene Bücherecke

In diesem Alter lernen die Kinder in der Regel, wie man Seiten in einem Buch umblättert. Da die meisten Kinder viel Spaß an dieser Tätigkeit haben, wäre es eine gute Idee, ihm eine eigene kleine Schmöckerecke im Wohnzimmer oder in seinem Kinderzimmer einzurichten. Hierzu solltest du vor allem ein paar weiche Kissen und eine Box besorgen, in der du Bücher deines Kindes sortieren kannst. Diese Ecke ist nicht nur für dein Kind gedacht, du kannst dich ebenfalls mit deinem Kind zusammen in diese Ecke kuscheln und mit ihm gemeinsam die Bücher ansehen. Bei den Büchern solltest du für Abwechslung sorgen, sowohl was den Inhalt, als auch was die Größe, Farbe und Form und vielleicht sogar das Material angeht. Kinder haben sehr viel Spaß daran, das Umblättern zu üben und wenn das Buch dabei vielleicht sogar noch Geräusche macht, bist du auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Bällebad

Eine weitere Gemeinsamkeit, die fast alle Kinder verbindet, ist die Tatsache, dass Bällebäder sehr gut ankommen. Allerdings ist es so, dass wir in der Regel weder die Zeit noch das nötige Kleingeld haben, um ständig Ausflüge zu irgendwelchen Indoorspielplätzen zu machen. Doch ein Bällebad kann man sich auch ganz einfach selbst zulegen. Hierzu nimmst du einfach ein leeres Planschbecken und füllst dieses nun mit Plastikbällen oder auch einfach Zeitungspapier, welches du zu Bällen zerknautscht hast. Hier kannst du das Kind ebenfalls hineinsetzen und ihm zeigen, dass es einfach Hände und Füße bewegen muss, um die Bälle zu bewegen. Ein großer Sack eignet sich hervorragend, die Plastikbälle schlussendlich zu verstauen, wenn das Bällebad gerade nicht in Benutzung ist. So ein eigenes Bällebad ist womöglich das Highlight schlechthin, auch für Kinder, die nur hin und wieder zu Besuch kommen. Die gemeinsame Benutzung des Bällebads macht dann besonders viel Spaß.

Mit Kreide malen

Malen kann man auch draußen auf der Straße. Vielleicht besorgst du deinem Kind dicke Straßenmalkreide und beginnst, den Fußweg, die Terrasse oder die Straße zusammen mit deinem Kind zu verzieren. Das macht in der Regel viel Spaß und man kann mit der Kreide tolle Muster auf den Boden malen. Das Schöne daran ist, dass die Kreide nach dem nächsten Regenschauer wieder weggewaschen ist und man direkt von vorne beginnen kann. Auch lässt sich mit der Kreide natürlich ein erstes Hüpfspiel auf die Straße malen und du kannst deinem Kind zeigen, wie man dieses bedient. Du kannst dir ziemlich sicher sein, dass diese Beschäftigung auch die Kinder in der Nachbarschaft interessiert und sich schon bald die gesamte Straße in ein riesiges Kunstwerk verwandelt.

Händespiel

Ein lustiges Spielchen für zwischendurch ist das Spiel mit den eigenen Händen. Man kann überall spielen, wo man eine Unterlage findet und so das Kind quasi an jedem Ort jederzeit kurz beschäftigen. Hierzu legst du einfach deine Hand mit der Handfläche nach unten auf eine Oberfläche. Die Hand des Kindes legst du auf deine erste Hand, ebenfalls mit der Handfläche nach unten. Nun kommt wieder deine Hand, die du auf die Hand deines Kindes legst. Zum Schluss kommt die noch freie Hand deines Kindes ganz obendrauf. Wenn ihr dies geschafft habt, ziehst du nun die unterste Hand hervor und legst diese ganz oben auf die zweite Hand eines Kindes. Nun ist ja die erste Hand eines Kindes ganz unten und du musst ihm vermitteln, dass es diese nun rausziehen und sie obendrauf legen muss. Ist das geschafft, bist du wieder an der Reihe, deine Hand unter den anderen vorzuziehen und wieder nach ganz oben zu packen. Viele Kinder können dieses Spiel über einen langen Zeitraum spielen, ohne dass ihnen langweilig wird. Perfekt also, wenn ihr irgendwo warten müsst und dein Kind langsam beginnt, unruhig zu werden.

Erste Gespräche

In der Regel wirst du nun feststellen können, dass dein Kind die ersten Laute mit bestimmten Gegenständen oder Tätigkeiten verbindet. Du solltest darauf achten, welche Laute es für welchen Gegenstand benutzt und versuchen, auf solche Lautäußerungen direkt einzugehen. Mit ein bisschen Übung gelingt es dir dann vermutlich relativ schnell, kleine Gespräche mit einem Kind zu führen. Du wirst feststellen, dass mit der Möglichkeit, sich nun besser auszudrücken auch seine eigene Individualität immer mehr hervortritt und es dir immer besser gelingt, seine Vorlieben und Interessen genauer einzuschränken und mit ihm über diese Dinge reden zu können. Dies erleichtert die Kommunikation in der Familie deutlich und du wirst feststellen, dass sich der recht komplizierte Prozess der Sprachentwicklung doch sehr schnell vollzieht. Hierbei darfst du nie vergessen, dass sich das Sprachverständnis deutlich vor der Möglichkeit der eigenen Artikulation herausbildet, was nichts anderes heißt, als dass dein Kind deutlich früher deutlich mehr versteht, als es in der Lage ist, selbst sprachlich auszudrücken. Dies liegt ganz einfach daran, dass im menschlichen Gehirn der Teil, der für das Sprachverständnis zuständig ist, nicht derselbe ist, wie der, der für die Artikulation und die Sprache als gesprochene Laute verantwortlich ist. Der erste Teil entwickelt sich in der Regel deutlich schneller als der zweite. So ist es also möglich, dass dein Kind Dinge zuordnen und verstehen kann, die es aber noch nicht nachsprechen kann. Lass dir und deinem Kind einfach etwas Zeit. Über kurz oder lang wird das Artikulationszentrum nachziehen und dann wird dein Kind in der Regel gar nicht mehr aufhören, zu plappern.

Knetgummi zum Spielen

Knetgummi wird von vielen Kindern sehr gerne und sehr ausgiebig zum Spielen benutzt. Hierbei ist es allerdings nicht notwendig, dass du teuren Knetgummi kaufst, sondern du kannst diesen auch ganz einfach selbst machen.
Zutaten:
  • 3 Tassen Weizenmehl
  • 2 Esslöffel Maisstärke
  • 1Tasse Salz
  • 1 Tasse kaltes Wasser
  • 2 Teelöffel flüssige Lebensmittelfarbe
  • 2 Teelöffel Pflanzenöl
Zubereitung:
Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit einem Löffel zu einem Teig verrühren. Diesen knetest du dann so lange mit den Händen, bis er die Konsistenz von Knetgummi hat. Nach dem Spielen solltest du ihn in einer luftdichten Verpackung aufbewahren, wo er etwa eine Woche lang haltbar ist, bevor du ihn erneuern solltest. Sollte dein Kind sich etwas davon in den Mund stecken, so ist dies nicht gleich ein Weltuntergang. Aus dem Knetgummi lassen sich lustige Formen, aber auch Tiere und andere Gegenstände basteln, was den meisten Kindern in der Regel sehr viel Spaß macht.

Puzzle

Die ersten Puzzlespiele kannst du nun schon für dein Kind anschaffen. Dies sind in der Regel Holzpuzzle, also ein Holzbrett in dem Formen sind, die mit einer Art Griff aus der Holzform herausgelöst werden können. Die Bandbreite an Holzpuzzles ist relativ groß. Du solltest einfach eines wählen, das den Interessen deines Kindes entspricht. Puzzlespiele fördern übrigens das logische Denken deines Babys und werden in der Regel von fast allen Kindern gern gemacht und sehr ausgiebig gespielt.

Turmbau zu Babel

Vielleicht ist ja auch schon aufgefallen, dass in diesem Alter dein Kind viel Spaß daran hat, Dinge aufeinander zu stellen. Hierbei ist es vollkommen egal, ob es sich dabei um leere Saftkartons, Plastikdosen, Joghurtbecher oder Bauklötze handelt. Solange man es aufeinander stellen und damit Türmchen bauen kann, finden Babys dies in der Regel total toll. Gerade mit Bauklötzen aus Holz kann man jede Menge Spaß haben, da sie sich vielseitig einsetzen lassen und man ganze Schlossanlagen damit bauen kann. Zeige deinem Kind einfach einmal, wie man ein Haus, eine Mauer oder vielleicht sogar eine kleine Burg bauen kann. Auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Vielleicht macht ihr sogar ein Spiel daraus und schaut, wer den höheren Turm gebaut bekommt. Interessanterweise treten kleine Kinder in diesem Alter hin und wieder schon kleine Wettstreits gegeneinander an.

Pusten lernen

Spätestens zum ersten Geburtstag solltest du deinem Kind beibringen, wie es pusten kann. Hierbei zeigst du ihm einfach, wie du das machst, indem du ihm gegen die Wange bläst. Sei dabei aber vorsichtig, damit du ihm nicht in die Augen pustest. Vermutlich wirst du feststellen, dass es versucht, dich zu imitieren und auch laut auszuatmen. Du kannst ihm eine Feder oder ein Windrad geben und ihm zeigen, dass, wenn es dagegen pustet, die Feder von der Hand hinunterfliegt oder das Windrad sich zu drehen beginnt. Meistens wollen die Kinder das dann selbst ausprobieren und du solltest sie lassen. Nach ein wenig herumprobieren dauert es dann meistens nicht allzu lange, bis dein Kind den Dreh raus hat und viel Spaß an einem einfachen Windrad hat, welches es durch Pusten die ganze Zeit in Bewegung halten kann. Sobald es dies kann, steht seinem ersten Geburtstag und dem Ausblasen der Geburtstagskerze quasi nichts mehr im Wege.

[KaKra]

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