Meeting Bismarck

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Meeting Bismarck - von Sonja Liggett-Igelmund
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Meeting Bismarck - von Sonja Liggett-Igelmund

Nachdem die Kölner Hebamme Sonja Liggett-Igelmund mit dem WDR für eine Dokumentation "WDR weltweit" in Ghana war, um dort für 10 Tage als Hebamme zu arbeiten, rief sie das Projekt "Meeting Bismarck" ins Leben. Ein beispielloses Hilfsprojekt, das zeigt, wie Menschen nicht nur übers Helfen reden, sondern tatsächlich etwas tun können, wenn sie die nötige Entschlossenheit besitzen.

Meeting Bismarck - Gododo Ghana - Geburts- und Kinderhilfe in Ghana e.V.

Nachdem die Kölner Hebamme Sonja Liggett-Igelmund im Jahr 2011 für 10 Tage in Ghana war, um dort in der Entbindungsstation der kleinen Stadt Have, im Rahmen der Dokumentation "WDR weltweit" ihren Beruf einmal an einem anderen Ort der Welt auszuüben, stand für sie bereits bei der Rückreise fest, dass sie den Menschen, die sie in den Tagen ihres Aufenthalts kennen und schätzen lernte, gern Unterstützung zukommen lassen wollte. Hilfe zur Selbsthilfe, hieß das Motto und innerhalb eines Jahres stand bereits der erste Container mit wichtigen Hilfsgütern bereit, um nach Ghana verschifft zu werden.

Für welche Projekte steht Meeting Bismarck?

"Meeting Bismarck – Gododo Ghana - Geburts- und Kinderhilfe in Ghana e.V." unterstützt das Wachstum in Ghana auf den Gebieten
  • Förderung in Gesundheitswesen und Geburtshilfe
  • Förderung von Ausbildungen in medizinischen Berufen
  • Förderung von schulischen und beruflichen Ausbildungen
  • Hilfe und Förderung von sozial benachteiligten Menschen
  • Förderung zur Stärkung der Rolle der Frau in Gesellschaft und Familie
  • Förderung von Informationen zur Notwendigkeit von unterstützenden Maßnahmen zur Selbsthilfe in Ghana und Deutschland

Was wird benötigt?

"Meeting Bismarck – Gododo Ghana - Geburts- und Kinderhilfe in Ghana e.V.", sammelt Gelder und gezielte Sachspenden, die dazu beitragen, die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Ghana zu verbessern. Dies gilt vor allem auch für Mittel in der Geburtshilfe, technische Geräte, Medikamente und Hilfsmittel, die Diagnoseverfahren vereinfachen.

Zudem überbringt "Meeting Bismarck" Schulmittel und fördert die Ausbildung von Kindern. Ziel ist es, der Bevölkerung eine bessere Unabhängigkeit zu ermöglichen, mit der sie langfristig eine stabile Bildung gewährleisten können, sowie die geburtshilfliche und medizinische Versorgung optimieren.

Es mangelt den Menschen in Ghana oft an für uns selbstverständlichen Dingen, die sie in eine Abhängigkeit zwingen. "Meeting Bismarck" verfolgt das Ziel, dies zu ändern und so der Bevölkerung zu ermöglichen, autark zu sein.

Wie genau kann ich helfen?

Auf der Seite http://www.meeting-bismarck.de/ findet man alle Informationen über das Projekt "Meeting Bismarck – Gododo Ghana - Geburts- und Kinderhilfe in Ghana e.V.". Dort ist nicht nur immer wieder aktuell nachzulesen, wofür die Spenden verwendet werden, sondern auch, wie man selbst spenden und damit helfen kann.

Am ehesten helfen Geldspenden, von denen die Helfer nötige Hilfsmittel kaufen und nach Ghana bringen. Die Seite verfügt über ein für Spender einfaches System, schnell und unkompliziert Geld zu spenden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Mitgliedschaft im Verein. Für gerade einmal 10,- Euro Jahresbeitrag, kann jedes Mitglied einen wertvollen Anteil tragen, den Menschen in Ghana zukunftsorientiert zu helfen und den Verein unterstützen.

Wie kann ich durch den Kauf einer Tasche etwas Sinnvolles tun?

Menschen mit Handicaps sind in Ghana meist gesellschaftlich benachteiligt. "Meeting Bismarck" brachte im Rahmen einer Spendenaktion Nähmaschinen nach Have und half damit unter Anderem der gehörlosen Jenni, ein unabhängigeres Leben zu führen, in dem sie durch selbstständige Arbeit Geld verdienen kann.

Jenni näht Stofftaschen.

Über "Meeting Bismarck" können diese Taschen käuflich erworben werden. Jeder Käufer entscheidet selbst, wie viel er für eine solche Stofftasche in fröhlichen Farben zahlen möchte. Von der Spende gehen 5,-€ direkt an Jenni. Jeder weitere Euro fließt in die Spendenkasse und wird genutzt, um weitere Hilfsgüter kaufen und nach Ghana bringen zu können.

Diese Art zu spenden ist somit nicht nur eine wirtschaftlichere Unabhängigkeit für eine jungen Frau, die sich damit aus einer gesellschaftlichen Isolation löst, sondern auch für uns ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz, der hilft, Einwegtaschen zu ersetzen.

Warum der Name "Meeting Bismarck"?

Bei ihrer ersten Reise nach Ghana, die ursprünglich dem Erfahrungsaustausch in der Geburtshilfe galt, war das erste ghanaische Baby, dem Sonja Liggett-Igelmund mit auf die Welt half, ein kleiner Junge, der den Namen Bismarck erhielt.

"Meeting Bismarck" bedeutet übersetzt "Bismarck besuchen" und steht nicht nur für das Hilfsprojekt selbst, sondern sagt zugleich auch aus, dass aus dem Erstbesuch eine Verbindung entstanden ist, die kontinental übergreifend bestehen bleibt. Bismarck zu besuchen heißt, ihm und seinen Mitmenschen Hilfsmittel zu bringen, sowie Teil zu haben, am Wachstum in der medizinischen, schulischen und geburtshilflichen Versorgung.

Gododo ist ein Wort der ghanaischen Landessprache Ewe und bedeutet Meeting, auf deutsch besuchen.

mamiweb.de bedankt sich an dieser Stelle bei Sonja Liggett-Igelmund für die durch sie autorisierte Erlaubnis zur Vorstellung des Projekts "Meeting Bismarck - Geburts- und Kinderhilfe in Ghana e.V.".

Seiten zu "Meeting Bismarck - Geburts- und Kinderhilfe in Ghana e.V.", aktuelle Projekte und Informationen über Entstehung und vergangene Projekte, sind auch hier zu finden:

  • http://www.meeting-bismarck.de/
  • http://meeting-bismarck.blogspot.de/
  • http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr_weltweit/videosonjasschwerstegeburteinehebammeentdecktafrika100.html

Das Foto wurde mit freundlicher Genehmigung von Sonja Liggett-Igelmund zur Verfügung gestellt.

[SyKo]

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