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Beschäftigungsideen mit 20 Monaten

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Von Schaukeln können einige Kinder gar nicht genug bekommen
Von Schaukeln können einige Kinder gar nicht genug bekommen

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AutoreninfoKatharina Krause
aktualisiert: 07.03.2019Vierfache Mutter und Autorin
Medizin, Gesundheit und Erziehung
Es gibt kaum ein Alter, in dem ein Kind so schwierig zu beschäftigen ist wie mit 20 Monaten - zumindest haben viele Eltern genau diesen Eindruck. Hier haben wir ein paar Dinge zusammengestellt, die Kinder mit 20 Monaten auf jeden Fall interessieren.
Was du hier lesen kannst:
  • Malutensilien
  • Schaukeln
  • Kinder Haushaltsgeräte
  • Spielzeug, das sich ziehen lässt
  • Haushaltsgegenstände
  • Bilderbücher

Malutensilien


Gemalt wird von den meisten Kindern sehr gerne und die Frage, die sich hierbei eigentlich immer nur stellt ist, womit kann das Kind am besten umgehen. Wenn du zum Beispiel merkst, dass dein Kind kein großes Interesse an Bleistiften oder Buntstiften im Allgemeinen hat, so kann dies einfach daran liegen, dass es die Handhabung zu schwierig findet. Unter Aufsicht kannst du versuchen, es einfach einmal mit einem Filzstift malen zu lassen, da dieser in der Regel kräftigere Farben und bessere Ergebnisse auf ein Blatt bringt als ein Buntstift. Sollte das Kind jedoch davon auch nicht so wahnsinnig viel halten, besteht natürlich auch einfach die Möglichkeit, dass das Kind kein Interesse an irgendwelchen Werkzeugen hat und viel lieber mit den Händen arbeiten möchte. Hier kann es sich durchaus anbieten, einfach einmal ein paar Fingerfarben zu besorgen und das Kind mit diesen experimentieren zu lassen.

Auch der Umgang mit dem Pinsel kann durchaus schon interessant für das Kind sein und solltest du merken, dass es Interesse an der Handhabung eines Pinsels hat, lass das Kind einfach einmal mit Wasserfarben arbeiten. Bei Wasserfarben musst du allerdings darauf achten, dass du alte Kleidung anziehst, denn Wasserfarben lassen sich zwar mit Wasser lösen, das heißt aber nicht, dass sie sich wirklich vollständig wieder auswaschen lassen. Ein Fleck, der irgendwo auf der Kleidung landet, kann - muss aber nicht - wieder rausgehen. Dementsprechend bietet es sich durchaus an, dem Kind alte Kleidung und womöglich sogar einen Kittel anzuziehen, damit sich der Schaden in Grenzen hält, wenn mehr Farbe auf dem Kind als auf dem Papier landet.
Auch Malbücher sind durchaus schon eine Sache, die das Kind animieren können, mit Farben zu hantieren. Nicht jedes Kind hat ein Interesse daran und manche Kinder entwickeln dieses Interesse erst in der nächsten Zeit und es gibt durchaus einige, die damit nur recht wenig anfangen können. Trotzdem lohnt es sich vielleicht, schon mal ein Malbuch für Zweijährige zu besorgen und zu schauen, wie das Kind auf dieses reagiert und ob es nicht Lust hat, mit dir gemeinsam ein Bild auszumalen. Natürlich besteht das gemeinsame Ausmalen in der Regel darin, dass das Kind willkürlich farbige Striche auf das Blatt bringt und du die Flächen ausmalen darfst, aber solange es dem Kind Spaß macht, ist ja egal, wer schlussendlich wie viel an dem Bild getan hat.

Schaukeln

Schaukeln sind und bleiben ebenfalls noch für eine lange Zeit für die meisten Kinder unglaublich interessant und aus diesem Grund lohnt es sich in der Regel immer, einen Ausflug auf einen Spielplatz zu machen oder sich eine Schaukel fürs Wohnzimmer zu besorgen. Mit nur 20 Monaten sind die meisten Kinder durchaus in der Lage, eine ganz normale Schaukel zu benutzen und nicht mehr auf das Vorhandensein einer Babyvogelnestschaukel angewiesen zu sein. Dies erleichtert das Leben ganz enorm, da selbst auf den kleinsten Spielplätzen in der Regel Schaukeln zu finden sind, aber nicht unbedingt eine passende Vogelnestschaukel vorhanden ist. Sollte man über einen eigenen Garten verfügen, so kann man selbstverständlich auch eine Schaukel im Garten platzieren. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann man Schaukeln für den Balkon oder auch Schaukeln für die Innenräume kaufen, die meistens mit einer Klemme am Türrahmen befestigt werden können. Hierbei gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten, sodass man sich in der Regel die aussuchen kann, die einem persönlich am besten gefällt und natürlich auch in die gegenwärtigen Lebensumstände am besten passt.

Kinderhaushaltsgeräte

Da es quasi nichts gibt, was es nicht gibt, findet man in der Spielzeugabteilung in der Regel auch jede Menge Kinderhaushaltsgeräte. Bei diesen handelt es sich meistens um eine verkleinerte Nachbildung von real existierenden Haushaltsgeräten, die eine große Faszination bei den meisten Kindern in diesem Alter auslösen. Ein sehr bekanntes Beispiel ist hierbei die Kinderküche, aber natürlich auch der Staubsauger. Die meisten Kinder sind hoch fasziniert von Staubsaugern und können gar nicht oft genug mit diesen spielen. Natürlich ist ein herkömmlicher Haushaltsstaubsauger viel zu unhandlich und zu schwer, als dass das Kind mit diesem sinnvoll arbeiten könnte. Ist dein Kind also absolut verrückt nach Staubsaugern und wenig begeistert davon, dass es mit diesen in der Regel nicht oder nur wenig spielen darf, dann lohnt es sich vielleicht, einen Staubsauger in Kindergröße zu kaufen. Gehört dein Kind nicht zu jenen, die unglaublich fasziniert von Staubsaugern sind, so hat es ihm vielleicht mehr der Rasenmäher, das Bügeleisen oder der Backofen angetan. Auch dies sind ebenfalls Geräte, mit denen man ein 20 Monate altes Kind in der Regel nicht alleine spielen lassen kann und somit auf die kindgerechte Alternative aus dem Spielzeugfachhandel zurückgreifen sollte.
Obwohl sich viele Kinder für Haushaltsgeräten interessieren, musst du allerdings selbst immer abwägen, ob sich die Anschaffung eines solchen Spielzeugs tatsächlich lohnt. Wenn du damit leben kannst, dass dein Kind zum Beispiel mit deinem Staubsauger spielt, dann ist es vielleicht nicht ganz so notwendig, hier etwas zu besorgen, wie bei den Dingen, mit denen das Kind auf keinen Fall spielen darf. Für die kindliche Entwicklung sind Kinderhaushaltsgeräte sicher interessant und können das Kind eine ganze Weile beschäftigen, sie sind aber nicht zwingend erforderlich.

Spielzeug, das sich ziehen lässt

Obwohl Kinder mit 20 Monaten in der Regel schon längere Zeit recht gut laufen können, finden sie Spielzeug, das sich hinterherziehen lässt, immer noch unglaublich interessant. Hierbei interessiert es die meisten Kinder überhaupt nicht, ob es sich um ein echtes Spielzeug mit Rädern handelt oder ob man einfach nur ein Stofftier oder ein größeres Auto an eine Schnur gebunden hat und dieses vom Kind hinterhergezogen wird. Das Prinzip, dass man irgendetwas mittels einer Schnur hinter sich herziehen kann und dass dieses etwas sich dann grundsätzlich überall mit hinbewegt, löst bei den meisten Kindern wahre Begeisterung aus und sie können dieses Phänomen über eine lange Zeit hinweg untersuchen. Spielzeuge, die man hinterherziehen kann, gibt es quasi überall zu finden und die Bandbreite von Farben und Formen und von Dingen, die diese Gegenstände womöglich zusätzlich noch können, scheint schier unerschöpflich zu sein. Die einfachen Varianten rollen hierbei einfach nur hinterher, die etwas komplexeren Modelle machen dabei ganz lustige Bewegungen und manche von ihnen können obendrein auch noch Töne von sich geben. Wunderschöne Spielzeuge, die man hinterherziehen kann, gibt es auch aus Holz und diese eignen sich in der Regel sogar noch besser für ein kleines Kind als ein Plastikspielzeug, da sie zum einen, nicht ganz so schnell kaputt gehen und zum anderen aufgrund ihres Eigengewichtes seltener den Kontakt zum Boden verlieren. Die Anschaffung eines Holzspielzeugs, das man hinter sich herziehen kann, ist eine Anschaffung, die durchaus das Potenzial hat, eventuell noch folgenden Geschwisterkindern noch viel Freude zu bereiten.

Haushaltsgegenstände

Da das Kind in der Regel immer noch sehr viel Spaß am Imitieren hat, ist es sehr leicht, es mit normalen Gegenständen aus dem Haushalt zu beschäftigen. Hierbei kann es sich um Töpfe, Pfannen, Schalen, Siebe oder ähnliche Alltagsgegenstände handeln. Die meisten Kinder sind hierbei nicht besonders wählerisch und finden es einfach klasse, wenn sie mit Dingen spielen können, die definitiv nicht zu ihrem Spielzeug gehören. Normale Haushaltsgegenstände sind übrigens auch eine perfekte Lösung, wenn man mit dem Kind bei Freunden oder Verwandten zu Besuch ist, die selbst keine eigenen Kinder und somit kein passendes Kinderspielzeug haben. So können eine Schale, ein Kochlöffel, ein Topf und vielleicht ein oder zwei kleine Teelöffel das gemütliche Kaffeetrinken von Mama oder Papa bei Freunden, Bekannten oder Verwandten ganz einfach retten, wenn es fast so aussah, als würde das Kind aufgrund seiner Langeweile den Besuch schmeißen. Aufpassen sollte man eigentlich nur auf solche Haushaltsgegenstände, die leicht zerbrechlich sind oder anderweitig leicht kaputtgehen können. Pfannen zum Beispiel sollte man dem Kind nicht zum Spielen geben, da diese in der Regel beschichtet sind und die Beschichtung unglaublich empfindlich auf unsachgemäße Handhabung reagiert. Wenn dir etwas an deiner Pfanne liegt, gehört sie dementsprechend nicht in Kinderhände. Anders sieht es natürlich aus, wenn man reine Edelstahlpfannen hat.

Bilderbücher

Mit 20 Monaten hat das Kind in der Regel schon eine recht ausgedehnte Aufmerksamkeitsspanne, sodass es immer leichter wird, mit dem Kind gemeinsam ein Buch anzusehen oder ihm meine Geschichte vorzulesen. Je nach Vorliebe des Kindes sollte man hier zu Büchern greifen, bei denen man merkt, dass sie dem Kind auch thematisch gefallen. Kinder, die lieber aktiv irgendwie mitmachen, finden vielleicht sogenannte Suchbücher interessanter, weil sie neben einer sehr kurzen Geschichte mit dir zusammen nach bestimmten Objekten in den meist recht komplexen Bildern suchen können. Kinder, die lieber etwas vorgelesen bekommen, finden vielleicht Bücher mit längeren Texten und schönen klaren Bildern angenehmer und erstrebenswerter als Suchbildbücher. Es gibt auch Kinder, die nicht viel davon halten, etwas vorgelesen zu bekommen und sich zum Beispiel lieber Fotoalben oder andere Bücher, die von Bildern dominiert werden, ansehen. Gerade dann, wenn man über bestimmte Sachen in diesen Büchern reden kann, hat man bei einigen Kindern gewonnen.
Die Bücher, die man auswählt, sollten immer auf das Alter des Kindes angepasst sein. Man sollte aber auch die Interessen und vor allem den individuellen Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigen. Es kann also durchaus sein, dass man ein Kind hat, das schon Bücher der nächsten Altersstufe braucht, während ein anderes Kind womöglich noch Bücher der vorangegangenen Entwicklungsstufe benötigt. Da sich die Entwicklung jedes einzelnen Kindes stark von dem unterscheidet, was ein anderes Kind tut, sollte man sich also nicht auf die Altersangaben einschießen und sie stattdessen nur als Richtwert nutzen. Wie bei vielen anderen Altersangaben auch sind sie auch bei Büchern in der Regel nur ein Vorschlag und resultieren häufig aus dem durchschnittlichen Verständnis und Entwicklungsstand der Kinder in diesem Altersbereich.
[KaKra]

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