Zeit, auf den Bauch zu hören

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Babybauch
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Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit“, diesen Spruch hört man oft und natürlich stimmt er im Normalfall auch. Aber trotzdem ist eine Schwangerschaft neben allen Glücksmomenten auch immer eine Zeit der Veränderungen und fordert viel körperliche und emotionale Kraft von der werdenden Mutter.


Gerade Frauen, für die vorher im Beruf Stress und Höchstleistungen an der Tagesordnung waren, fällt es manchmal schwer, einen Gang zurückzuschalten. Zwar regelt das Mutterschutzgesetz einige Punkte, die den Job betreffen (z.B. welche Arbeiten während der Schwangerschaft verboten sind, Kündigungsschutz), aber auch innerhalb des gesetzlich erlaubten Rahmens kann die Arbeit ein belastender Stressfaktor sein. Durch die angespannte Lage am Arbeitsmarkt beißt man dann oft die Zähne zusammen und versucht, irgendwie weiter zu machen. Aber dauerhafte Überforderung kann krank machen und Mutter und Kind schaden. Wenn klärende Gespräche am Arbeitsplatz nichts bringen, sollte man sich mit seinem Gynäkologen beraten, inwiefern die Ausübung der beruflichen Tätigkeit noch sinnvoll und vertretbar ist.

Neben dem beruflichen gibt es auch noch den privaten und den so genannten Freizeitstress. Vor allem diejenigen Schwangeren, die schon Kinder haben, haben meist nicht die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und auszuruhen. Hier sollte man sich nicht scheuen, auch mal um Hilfe zu bitten, in erster Linie natürlich den Partner, aber auch Eltern oder Freunde. Falls ernstere Schwangerschaftsbeschwerden bzw. Krankheit vorliegen und es dadurch nicht mehr möglich ist, sich um Kinder und Haushalt zu kümmern und das auch kein anderer übernehmen kann, bezahlt die gesetzliche Krankenkasse normalerweise eine Haushaltshilfe (gegebenenfalls beim Arzt und der Krankenkasse informieren).

Letztendlich sollte auch die Gestaltung der Freizeit kein belastender Faktor sein. Ein weit verbreitetes Phänomen unserer Gesellschaft ist das Wahrnehmen möglichst vieler Formen der Freizeitgestaltung, was mitunter tatsächlich in Stress ausartet. Vielleicht möchte man auch die Zeit, in der das (erste) Baby noch nicht alles verändert, noch mal so richtig nutzen oder versucht, allen Ansprüchen von außen gerecht zu werden. Aber wer in sich hineinhorcht, wird schnell feststellen, was ihm gut tut, wozu er wirklich Lust hat und was er sich auch körperlich zumuten kann.

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