Weihnachten: Warum gibt es so oft Streit?

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Streit an Weihnachten? Viele Paare kennen das nur zu gut.
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Streit an Weihnachten? Viele Paare kennen das nur zu gut.

Warum an den Feiertagen oft die Fetzen fliegen

Weihnachten, das Fest der Liebe... und die Zeit, in der am häufigsten gestritten wird. Es ist fast wie ein Countdown, der mit der Adventszeit beginnt. Je näher die Feiertage rücken, je öfter wird gestritten, verlieren Menschen die Nerven und weinen so oft, wie zu keiner anderen Zeit im Jahr. Warum ist das so?

Sollte nicht besonders Weihnachten die Menschen einander näher bringen, Frieden und Liebe vermitteln, sowie zusammenrücken lassen? Statistisch gesehen häuft sich sie Anzahl der Trennungen besonders in der Vorweihnachtszeit. Grund dafür ist der Stress, der sich auf vielfältige Weise vor allem auf die Beziehung auswirkt.

Lesetipp: So gelingen leckere Butterkekse.

Was verursacht diesen Stress?

Besonders zur Weihnachtszeit setzen sich die Menschen unter Druck. So vieles will vorbereitet werden. Geschenke sollen erfreuen und passend sein, doch welche sind die richtigen? Sorgen, ob und wie sich das Weihnachtsfest organisieren lassen wird, welche Verwandten kommen, wie man die Besuche koordinieren kann, ohne dass die Schwiegermutter, Tante oder Schwester sich benachteiligt fühlt. Der Menüplan fürs Fest steht nur theoretisch, beim Probekochen geht alles schief, sodass ein anderes Rezept her muss und irgendwie gelingen auch die Plätzchen nicht.

Dazwischen schleicht sich eine dicke Erkältung ein, auch die Kinder werden krank und der Partner schiebt entweder Überstunden oder ist auf einer der zahlreichen Weihnachtsveranstaltungen, auf die er beruflich gehen muss. Ein solches Szenario ist nur beispielhaft, aber im Kern werden viele Mütter Punkte wiedererkennen, die auch für sie, Jahr für Jahr, zum Auslöser für regelrechte Nervenzusammenbrüche führen.

Ein falsches Wort kann das Fass zum Überlaufen bringen

Selbst gestresst, gehetzt und verzweifelt, steigt die innere Anspannung. Schon ein kleines Wort, eine winzige unbedachte Tat des Partners reicht aus, um den Supergau einzuläuten. Der Streit beginnt, manifestiert sich zur Krise und unter Beschimpfungen, Schuldzuweisungen und Resignation, haben so manche Partner ihre Beziehung beendet, bevor am Heiligabend das erste Geschenk unter den Baum gelegt wird.

Streit an Weihnachten. Kann man dem vorbeugen?

Stress gehört zu Weihnachten nicht unbedingt dazu. Durch eine durchdachte Planung, am besten mit dem Partner und Kindern, sofern diese alt genug sind, abgesprochen, können sich Aufgaben verteilen lassen. Das setzt voraus, dass alle ein Team bilden. Dennoch sollten Abstriche gemacht werden. Wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, kann und sollte niemand erwarten, dass Andere sich unter totalen Stress stellen müssen, um die Erwartungen des Anderen zu erfüllen.

Absprachen mit der Verwandtschaft sind sinnvoll: „Wir möchten gern bei jedem von Euch sein, auch mit unseren Kindern schöne Stunden verbringen, aber wir können uns nicht zerteilen. Andererseits möchten wir niemandem das Gefühl geben, andere Verwandte zu bevorzugen. Hilf mir bitte mit einem Rat, wie wir das alles unter einen Hut bekommen sollen, ohne jemanden zu verletzen.“ So könnte beispielsweise eine Bitte an die Schwiegermutter sein, die darauf besteht, dass man sich nach ihren Wünschen zu richten und sie zu einer von ihr festgelegten Zeit zu besuchen hat. Auf diplomatischem Weg gebeten, wird sie wahrscheinlich eher einlenken und flexibler sein.

Manchmal muss man konsequent sein

Auch Konsequenz kann eine Alternative sein, um den Stress, der das Familienleben und die Partnerschaft belastet, zu umsegeln. "Wir bleiben an diesem Tag zu Hause und werden nirgendwo hingehen. Du kannst Dir aussuchen, ob wir an jenem oder dem Tag darauf zu Euch kommen" und dann auch bei dieser Entscheidung bleiben.

Am wichtigsten jedoch ist, von sich keine Perfektion zu erwarten. Die Familie liebt sich, auch wenn die Plätzchen nicht perfekt oder die Soße zum Festbraten etwas klumpig ist. Was soll's? Liebe drückt sich schließlich darin aus, dass man zusammen ist und diese Zeit miteinander genießt, nicht durch das, was man leistet, um einen perfekten Abend zu organisieren. In diesem Sinne, eine frohe, gelassene und stressfreie Vorweihnachtszeit!

Lesetipp: Richtig schenken? So geht´s.

[SyKo]

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