Wehen: Alles, was Du wissen musst

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Wehen: Der regelmäßige Schmerz vor der Geburt verunsichert viele Frauen.
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Wehen: Der regelmäßige Schmerz vor der Geburt verunsichert viele Frauen.

Was sind Wehen?

Wehen sind ganz allgemein Muskelkontraktionen der Gebärmutter, die immer einen Einfluss auf die Geburt haben. Dabei wird zwischen Schwangerschaftswehen und Geburtswehen unterschieden

Lesetipp: Zum Thema Schwangerschaftswehen lies unseren Beitrag Wehen in der Schwangerschaft.

Schwangerschaftswehen

Schwangerschaftswehen können bereits ab dem 4. oder 5. Monat auftreten und dienen hauptsächlich der Dehnung oder Übung der Uterusmuskulatur (Schwangerschaftswehen dienen demnach nicht der Geburt selbst, sondern der Geburtsvorbereitung!) Sie sind unregelmäßig und meist nur leicht bis gar nicht spürbar.

Geburtswehen

Geburtswehen dagegen verkürzen oder öffnen den Gebärmutterhals beziehungsweise bewegen das ungeborene Kind Richtung Beckenboden.

Wozu überhaupt Wehen?

Vor der Geburt sind Wehen dafür verantwortlich, dass der Muttermund geöffnet wird (wenn der Gebärmutterhals vollständig verkürzt ist, spricht man vom Muttermund). Während der Geburt sind Wehen die treibende Kraft der Bewegung des Kindes in Richtung und aus dem Muttermund. Es lassen sich in der Geburtsphase verschiedene von sich abgegrenzte Wehenstadien ausmachen, die im Laufe der Geburt an Stärke und Frequenz zunehmen.

Wehen werden mithilfe von Betasten des Bauches oder mittels eines Tokographen (Wehenschreibers) kontrolliert. Der Herzschlag des Kindes wird vor der Geburt in regelmäßigen Abständen mit einem Cardiotokographen (CTG) gemessen.

Wie erkenne ich "echte Wehen"?

Wehen kann man als verstärkte Übungswehen beziehungsweise Vorwehen bezeichnen. Wenn die Wehen plötzlich um einiges heftiger werden oder in kürzeren Abständen erfolgen, kann dies ein Indiz für die Einleitung der Geburt sein. "Richtige Wehen" hingegen sind krampfartig und der Schmerz, den sie auslösen, kann vom Becken bis zur Leistengegend reichen. Häufig klagen Schwangere auch über Schmerzen im Rücken.

Lesetipp: Lies dazu unseren Artikel Rückenschmerzen in der Schwangerschaft).

Ein kleiner Tipp

Um herauszufinden, ob die "echten Wehen" wirklich schon eingesetzt haben, kann es sehr hilfreich sein, ein warmes Bad zu nehmen oder lange zu duschen. Denn Vorwehen legen sich während einer Entspannungsphase wieder, Geburtswehen werden dagegen stärker und regelmäßiger.

Es empfiehlt sich, ins Krankenhaus zu fahren, wenn die Wehen für ein bis zwei Stunden alle zehn Minuten auftreten und etwa eine Minute lang andauern.

Wenn die Fruchtblase platzt, dann hat alles Raten ein Ende. Die Geburtswehen sind spätestens jetzt ausgelöst und Du musst schleunigst ins Krankenhaus fahren!

Mehr zum Thema "Wehen" kannst Du auch in unseren folgenden Artikeln nachlesen:

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