Symptome einer Entwässerung (Dehydratation):
1. Beim Baby erkennen die Eltern einen Wassermangel folgendermaßen: wenig und gelblicher Harn in der Windel, trockene Lippen und trockene Zunge, Gereiztheit, bewegungsarm, erhöhte Herzfrequenz.
2. Wassermangel bei Kindern äußert sich durch starke Gereiztheit, Unwohlsein, Durstempfinden, Appetitlosigkeit, Ungeduld, Müdigkeit, trockene Schleimhäute und eine erhöhte Herzfrequenz.
Was können Eltern tun?
1. Baby: Üblicherweise leiden Babys nur an einem Wassermangel bei Durchfall, Erbrechen oder Fieber. Wenn ein Baby Symptome einer Entwässerung zeigt, muss sofort zusätzliche Flüssigkeit gegeben werden. Entweder in Form von Wasser oder einer stark verdünnten Milchflasche. Bei starkem Durchfall ist die Gabe einer speziellen Elektrolytlösung (in Apotheken erhältlich) sinnvoll. Bei länger andauernden Beschwerden muss ein Arzt konsultiert werden.
2. Kinder: Ein vorübergehender Wassermangel tritt leider bei vielen Kindern auf. Ein Kind sollte nie ohne Getränk außer Haus gehen. Insbesondere in der Schule ist für die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit eine regelmäßige Zufuhr von Wasser sehr wichtig. Wenn Kinder Symptome eine Entwässerung aufweisen, wird idealerweise ein Fruchtsaft 1:1 mit Wasser verdünnt gegeben. Bei stärkerer Entwässerung muss ein Elektrolytgetränk verabreicht werden. Sobald Symptome, wie Schwindel, Kopfschmerzen, Atemnot, verminderte Speichelproduktion und Kribbeln in den Gliedern auftreten, ist der Wasserverlust so stark, dass dringend ein Arzt verständigt werden muss. In diesem Fall wird dem Körper durch spezielle Elektrolytlösungen das verlorene Wasser zugeführt.
Tipp! Ein Elektrolytgetränk kann folgendermaßen selbst hergestellt werden: Orangensaft zur Hälfte mit Wasser verdünnen (auf einen Liter) und eine Teelöffel Salz untermischen.