Gerade im Sommer ist es für Kinder eine heiß geliebte Beschäftigung: das Spielen im Sand. Wenn man nicht gerade am Meer ist und einen ganz großen Sandkasten zur Verfügung hat, tut es natürlich auch der Sandkasten am nahe gelegenen Spielplatz.
Allerdings sollte man vor dem Spiel im Sand einiges beachten: Der Sandkasten der öffentlichen Spielplätze sollte mindestens einmal im Jahr komplett umgegraben werden. Ein kompletter Sandaustausch sollte dann spätestens nach dem zweiten Jahr erfolgen. Ob das bei eurem Spielplatz auch gemacht wird, kann man bei den Verantwortlichen bei der Stadt oder Gemeinde erfragen.
Man sollte vor dem Spielbeginn im Sand nach grobem Unrat schauen, wie Hundekot, Scherben oder Zigarettenkippen. All das sollte man vorher unbedingt entfernen oder sich notfalls einen anderen Sandkasten suchen.
Der Sandkasten sollte auch nicht in der prallen Sonne stehen. Idealerweise steht er unter Bäumen. Gerade ganz kleine Kinder können noch nicht viel Sonne vertragen. Man darf den Sonnenhut aber auch im Schatten nicht vergessen.
Gerade ältere Kinder klauen den Kleinen oft die Spielsachen. Oftmals gibt es Kleinkinder-Spielbereiche, durch die man solche Streitigkeiten vermeiden kann.
Babys können noch nicht allein im Sand spielen. Sie brauchen die Anwesenheit und die Hilfe von Mama oder Papa, um zu lernen, was man alles mit Sand machen kann. Babys lieben es, Sand mit den Händchen zu erforschen. Man kann die Kleinen ruhig richtig reingreifen lassen, so dass der Sand und die kleinen Steinchen durch die Finger rieseln. Das ist ein tolles Fühlerlebnis für die Kleinen. Auch ein bisschen Sand im Mund ist nicht so schlimm, solange er nicht stark verschmutzt ist.
Eine kleine Plastikschaufel kann das erste Sandspielzeug des Babys werden. Man kann den Kleinen zeigen, wie man damit gräbt, sollte ihm dann aber auch die Möglichkeit geben, damit ausgiebig zu üben.