Lebensmittel und Genussmittel, die Schwangere meiden sollten

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Gesund und glücklich in der Schwangerschaft!
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Gesund und glücklich in der Schwangerschaft!

Damit die Gesundheit der Mutter und des Kindes während der Schwangerschaft nicht gefährdet wird, sollten Schwangere einige Lebensmittel und Genussmittel meiden.

Die Plazentaschranke vermag viele giftige Substanzen vom Embryo fernzuhalten, aber nicht alle. Sowohl Alkohol, Nikotin, als auch Bakterien- und Umweltgifte können zum Ungeborenen vordringen und es schädigen. Schwangere sollten aber auch die wehenfördernde Wirkung bestimmter Lebensmittel kennen.

Die Plazentaschranke hält nicht alles fern

Die Plazentaschranke hat unter anderem die Aufgabe den Fötus vor schädigenden und giftigen Stoffen zu schützen. Leider gelingt es der Plazentaschranke aber nicht alle schädlichen Substanzen abzuwehren. Über die Plazenta können Schadstoffe wie Alkohol, Nikotin, Pflanzengifte, Drogen, Medikamente und Schwermetalle zum Fötus übergehen. Zum Schutze des Ungeborenen sollte jede schwangere Frau gewisse Stoffe und Lebensmittel meiden.

Lebensmittel und Genussmittel, die Schwangere meiden sollten

  • Alkohol, Nikotin und Drogen: Vor allem der Konsum von Alkohol führt zu Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen. Babys, deren Mütter in der Schwangerschaft rauchen, leiden später häufiger an Allergien und Lungenproblemen. Denn das Schwermetall Cadmium geht aus dem Zigarettenrauch direkt zum Embryo über.
  • Rohe tierische Lebensmittel: Rohe Lebensmittel sind Nährboden für Bakterien wie Listerien, Salmonellen und Toxoplasmoseerreger. Durchfallserkrankungen sind zwar für die Mutter nicht lebensbedrohlich, können aber auf das Ungeborene übertragen werden und dort zu erheblichen Schäden führen.
    Folgende Lebensmittel sollten Schwangere nicht essen: Rohmilch und daraus hergestellter Käse (Weichkäse, Camembert, Brie, Blauschimmelkäse, Gorgonzola), rohe Eier (Tiramisu, Mayonnaise), rohes Fleisch und daraus hergestellte Speisen (Mett, Tartar, Rohwurst, Rohschinken), roher Fisch (Sushi, Austern, Kaviar, geräucherter Fisch).
  • Rohes Getreide: Rohes Getreide, ungeschältes und ungewaschenes Obst können ebenfalls Träger von krankheitserregenden Keimen sein. Das heißt: Obst immer waschen oder schälen und Getreide nur gekocht essen.
  • Leber und aus Leber hergestellte Speisen (Lebertran): Leber enthält Vitamin A in so hoher Konzentration, dass es zu Schädigungen beim Embryo führen kann.
  • Innereien: Innereien (Leber und Niere) sind stark mit Schwermetallen und Umweltgiften belastet. Dies kann vor allem in den ersten Schwangerschaftswochen zu Schädigungen beim Baby führen.
  • Räuberisch lebende Fische: Vor allem große und alte Raubfische enthalten größere Mengen an Quecksilber. Das Schwermetall Quecksilber stört die Entwicklung des kindlichen Gehirns. Folgende Fische sind zu meiden: Tunfisch (rot und weiß), Haifisch, Aal, Barsch, Rotbarsch, Schwertfisch, Heilbutt, Hecht, Seeteufel, Bonito, Marin, Blauleng, Speerfisch, Steinbeißer und Fächerfisch.
  • Im Restaurant: Keine vorgefertigen Saucen und eingelegtes Gemüse essen. Diese sind sehr oft keimbelastet. Nur hygienisch einwandfreie Lokale aussuchen.
  • Trinkkwasser aus Bleirohren: Bleihaltiges Wasser kann die Gehirnentwicklung und das Blutbild des Embryos beeinträchtigen. Bei entsprechenden Wasserleitungen sollte stilles Mineralwasser getrunken werden.
  • Pflanzenschutzmittel: In höheren Konzentrationen zugeführte Pflanzenschutzmittel belasten das Ungeborene. Aus diesem Grund sollte Obst und Gemüse sehr gut mit warmem Wasser gewaschen werden. Biologische Produkte sollten bevorzugt werden.
  • Lakritze: Lakritze enthält Glycyrrhetinsäure, welche den Fötus schädigen können. Vor allem Salmiakpastillen sollten in der Schwangerschaft nicht gegessen werden. Neben den Lebens- und Genussmitteln sind auch gewisse Medikamente und Röntgenstrahlen schädigend für den Embryo.
Während der 3. bis 8. Schwangerschaftswoche muss die werdende Mutter besonders darauf achten, dass sie keine giftigen Substanzen aufnimmt, da sie die Organbildung stören. Vor allem Medikamente dürfen nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Wichtig: Wenn vor der 3. Schwangerschaftswoche z.B. Medikamente eingenommen werden, besteht kaum Gefahr für den Fötus. Die Plazenta ist noch nicht reif genug, dass diese zum Ungeborenen übertreten können.

Wehenauslösende Stoffe bei Frauen mit früher Wehentätigkeit

  • Chinin: Chinin im Tonic Drink und Bitterlemon regt die Wehentätigkeit an.
  • Unreife Papaya: Durch den Konsum von unreifer Papaya (Inhaltsstoff: Latex) kann eine Kontraktionen der Gebärmutter und in Folge eine Fehlgeburt ausgelöst werden.
  • Gewürze: Zimt in größeren Mengen sollte während der ganzen Schwangerschaft gemieden werden. Vor allem chinesische Kräutermischungen oder einige Kekssorten (Zimtwaffeln) enthalten viel Zimt.
    Folgende Gewürze stimulieren die Gebärmuttermuskulatur und können frühzeitig Wehen auslösen: Curry, Majoran, Thymian, Nelken, Ingwer und Koriander.
  • Abführende Substanzen: Alle Abführmittel müssen während der Schwangerschaft gemieden werden. Durch die abführende Wirkung können frühzeitig Wehen ausgelöst werden.
  • Zuckeraustauschstoffe: Größere Mengen an Zuckeraustauschstoffen wirken abführend und können frühzeitig Wehen auslösen. Vor allem in Diabetikerprodukten und Süßwaren (Kaugummi und Zuckerl) sind viele Zuckeraustauschstoffe zugesetzt.

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