Babyschwimmen wird von vielen Kliniken, Hebammenpraxen und anderen Einrichtungen wie Therapiebädern oder Wellnesszentren angeboten. Das Wasser und die Luft müssen die richtige Qualität und Temperatur für kleine Babys haben. Das ist sehr wichtig, weshalb man auch nicht einfach in ein normales Schwimmbad gehen sollte, weil das in der Regel für Babys zu kalt ist.
Was das Alter der Babys angeht, so gibt es schon Kurse für Babys ab 5 Wochen oder für Babys ab dem 4. Monat. Im Wasser wird die Haut der Babys massiert, die aktive Bewegung gegen den Wasserwiderstand fördert ihre Muskelbildung und machen sie hinterher entspannt und müde.
Natürlich gibt es auch Fälle, beispielsweise wenn das Kind an einer Hauterkrankung leidet, bei denen der Nutzen eines Babyschwimmkurses erst mit dem Arzt abgeklärt werden muss. Auch bei akuten Infekten oder nach Impfungen (meist werden hier 3 Tage Pause empfohlen) sollten die Babys selbstverständlich nicht schwimmen gehen. Die Kosten liegen im Schnitt bei 10 Euro pro Termin und man benötigt eine Schwimmwindel und ein Handtuch fürs Baby.
Nach dem Schwimmen sollte man sich neben Duschen, Abtrocknen, Einölen, Anziehen und Föhnen noch genügend Zeit zum Stillen, Füttern und Unterhalten nehmen. Wenn man nach dem Schwimmen nicht sofort an die frische (und eventuell winterkalte) Luft stürzt, verringert das außerdem das Erkältungsrisiko.
Ich habe gerade ein paar Unterwasserfotos vom Babyschwimmen in mein Album geladen
von Taucher am 08.11.2010 15:59