Leidet eine Frau oder ein Paar unter einem unerfülltem Kinderwunsch, kann das für sie zu einer harten Belastungsprobe werden. Eine der häufigsten Ursachen für Kinderlosigkeit ist eine hormonelle Störung. Sie führt dazu, dass bei der Frau der Eisprung ausbleibt. Die gute Nachricht: Etwa 40 Prozent der Frauen, die aus diesem Grund nicht schwanger werden, haben nach einer Hormonbehandlung die Chance, endlich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Eine solche Behandlung kann nämlich dafür sorgen, dass der Eisprung wieder einsetzt und die Frau so auf natürlichem Weg schwanger wird.
Gleichzeitig sollte ein sogenanntes “Zyklusmonitoring” gemacht werden. Dabei beobachtet man per Ultraschall die Reifung des Eis im Eierstock. Außerdem wird das Blut untersucht, um den Wert des Sexualhormons “Östradiols” festzustellen, was eine große Rolle bei der Fortpflanzung spielt. Das Zyklusmonitoring, bestehend aus einer Ultraschall- und Blutuntersuchung, muss 2-3 mal in einem Abstand von circa 2 Tagen wiederholt werden. Auf diese Weise bekommt man einen guten Überblick über die Reife der Eibläschen und andere schwangerschaftsbeinflussende Körperreaktionen.
Was passiert bei einer Hormonbehandlung?
Eine Hormonbehandlung wird in der Regel am dritten Tag nach Beginn der Periode angesetzt. Grundlage der Behandlung ist eine Stimulation der Eierstöcke. Dabei werden der Patientin mit Tabletten oder Spritzen hormonähnliche Stoffe verabreicht. Diese sollen dafür sorgen, die Eizellreifung anzuregen. Kommt es zu einer Reifung der Eizelle, wird dies regelmäßig überwacht, damit der Zeitpunkt des Eisprungs genau bestimmt werden kann. Ist die Eizelle groß genug, wird ein Hormon gespritzt, um den Eisprung auszulösen und das Paar bekommt Hinweise für den idealsten Zeitpunkt einer Befruchtung.
Für eine Hormonbehandlung muss jede Frau sehr viel Geduld mitbringen. Es kann vier bis sechs Behandlungszyklen dauern, bis es zu der gewünschten Schwangerschaft kommt. Und die Behandlung ist (wie nahezu alle Behandlungen) nicht frei von möglichen Nebenwirkungen. Es kann zu Kreislaufproblemen, Gewichtszunahme und psychischen Problemen kommen. Außerdem besteht die Gefahr einer Mehrlingsgeburt, was natürlich ein höheres gesundheitliches Risiko birgt. Trotzdem ist die Erfolgsrate bei einer Hormonbehandlung sehr hoch und die meisten Frauen mit Kinderwunsch nehmen noch weit mehr auf sich als das, um sich ihren Herzenswunsch zu erfüllen.
Was zahlt die Krankenkasse?
Laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) zählt ein durch körperliche Ursachen unerfüllter Kinderwunsch als Krankheit. Darum fallen Behandlungen gegen die Kinderlosigkeit unter Heilbehandlungen, die von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden müssen. In der Gesundheitsreform von 2004 wurde festgelegt, dass die Kosten für die Kinderwunschbehandlung zu 50 Prozent von den Kassen bezahlt werden müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, über die man sich vorab informieren sollte. Bei privaten Krankenkassen gelten dagegen oftmals andere Reglungen, auch hier sollte man sich informieren.

Hallo, ich habe bzw. hatte auch das PCO Syndrom. Ich habe dann meine Schilddrüse untersuchen lassen. Es wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, ich nehme seit dem L-Tyroxin regelmäßig. 4 Monate später wurde ich schwanger, bin jetzt kurz vor der Entbindung. Ich wünsch dir viel Glück und starke Nerven, es wird sicherlich klappen, die Ursache habt ihr ja schon gefunden. Viele Grüße

Hallo, ich habe auch Hormonstörungen das nennt man PCO also männliche Hormone schwanger werde ich nicht seit 4 Jahren wünsche ich mir und mein mann ein Kind aber es will nicht klappen ich habe jetzt Tabletten bekommen und Schilddrüse habe ich auch nehme auch seit heute Tabletten ein, bei wem hat es nach den Tabletten geklappt und wie lange hat es gedauert??? mit freundlichen grüßen