Hausaufgaben: Mein Kind versucht sich zu drücken

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Hausaufgaben machen vielen Kindern keinen Spaß.
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Hausaufgaben machen vielen Kindern keinen Spaß.

Wenn Hausaufgaben keinen Spaß machen

Kinder vergessen schnell. Vor allem Dinge, die sie eigentlich machen sollen, aber keine wirkliche Lust dazu verspüren. Wohl kaum ein Kind hat nicht schon einmal oder mehrmals seine Hausaufgaben „vergessen“, was dann für Lehrer, und Eltern, unangenehm ist.

Besonders peinlich ist es den Eltern dann, wenn sie, vielleicht sogar wiederholt, von Lehrern ermahnt werden, besser darauf zu achten, dass das Kind doch bitte seine Hausaufgaben macht. Ermahnte Eltern haben dann meist das Gefühl, man bemängelt ihr Interesse an den schulischen Leistungen des Kindes. Die wenigsten Lehrer meinen das jedoch so.

Kinder müssen Verantwortung erst lernen

Die Kommunikation zwischen Unterricht und Hausaufgaben liegt eigentlich beim Kind. Aber gerade in den ersten Schuljahren ist es sichdieser Verantwortung noch gar nicht bewusst und muss sie erst erlernen.

Lesetipp: Zehn Tipps für den Elternsprechtag.

Gespräche zwischen Eltern und Lehrern sind wichtig

Lehrer können im Unterricht nur Hausaufgaben festlegen. Ob und wie die Eltern davon erfahren, ist unterschiedlich. Hausaufgabenhefte oder -zettel in der Informationsmappe für die Eltern sind da hilfreich. Kommen diese jedoch zu Hause nicht an oder es steht nichts in ihnen drin, können Eltern auch nicht nachvollziehen, welche Hausaufgaben das Kind zu machen hat.

Gemeinsam mit den Lehrern sollte also ein Lösungsweg gefunden werden, wie die Kommunikation besser funktioniert. Am besten bittet man den Lehrer, darauf zu achten, dass das Kind sich die Hausaufgaben notiert. Gibt es dafür noch kein spezielles Heft oder Blatt, dann können Eltern selbst eines anlegen. Dort können Datum und leicht erkennbare Zeichen für das Unterrichtsfach Orientierung bieten.

Lesen beispielsweise kann durch eine einfach gezeichnete Brille, rechnen durch „1+1“ und schreiben durch einen gezeichneten Stift dargestellt werden. Das Kind kann so jeden Tag hinter das jeweilige Symbol schreiben, in welchem Fach es etwas auf hat.

"Mein Kind hat ein Hausaufgabenheft, trägt aber nie etwas ein"

In diesem Fall bittest Du die Lehreram besten um Hilfe. Zum Unterrichtsschluss könnte das Kind das Heft beispielsweise dem Lehrer vorlegen und dieser zeichnet, wenn alle Hausaufgaben korrekt eingetragen sind, mit seinem Kürzel ab. Auf diese Weise erkennt Ihr auch, ob Euer Kind vielleicht einfach nur vergessen hat, die Hausaufgaben zu notieren.

Im Gegenzug zeichnet Ihr zu Hause ebenfalls ab. Alle Aufgaben, die im Hausaufgabenheft stehen und fertig sind, erhalten von Euch ebenfalls eine Signatur. So könnt Ihr zu Hause nachvollziehen, ob das Notieren der Hausaufgaben korrekt ist und der Lehrer kann wiederum erkennen, dass Ihr Kenntnis von den Hausaufgaben hattet und diese auch erledigt wurden.

"Wie soll ich meinem Kind bei den Hausaufgaben helfen, wenn Hefte fehlen?"

Damit die Kinder nicht zu schwer zu tragen haben, belassen viele Grundschüler Hefte, Bücher und Mappen, die für die Hausaufgaben nicht gebraucht werden, in der Schule. Es kann, beabsichtigt oder nicht, schnell dazu kommen, dass ein Heft oder Buch vergessen wird. Sowohl in der Schule als auch zu Hause.

Bittet die Lehrer, wenn sie die Notizen zu den Hausaufgaben kontrollieren und abzeichnen, sich vom Kind auch zeigen zu lassen, ob es die nötigen Arbeitsmaterialien in den Ranzen gesteckt hat. Kommen diese zu Hause nicht an, macht eine Notiz ins Hausaufgabenheft.

Kontrolliert aber auch, dass am Ende der Hausaufgaben alle Hefte, Bücher und Mappen wieder in den Ranzen wandern.

Manche Kinder schummeln

Kindern, die beabsichtigt hin und wieder bei den Hausaufgaben zu schummeln versuchen, indem sie Materialien nicht mitbringen, wird so schnell bewusst, dass mogeln zwecklos ist. Denn Schule und Elternhaus arbeiten, in Bezug auf die Hausaufgaben, zusammen.

Lesetipp: Kindgerechte Literatur zum Schulanfang.

Nacharbeiten von Hausaufgaben

Hausaufgaben, die vergessen wurden, sollten nachgeholt werden. Das ist keine Strafe fürs Kind, sondern bietet die Möglichkeit, eventuelle Lerndefizite herauszufinden.

Sitzt das Kind dann am Wochenende vor den nachzuholenden Hausaufgaben, statt spielen zu dürfen, wird es schnell verstehen, wie viel einfacher es doch gewesen wäre, die Hausaufgaben fristgerecht zu erledigen. Dennoch sollte man das Nachholen von Hausaufgaben nicht wie eine Strafe wirken lassen. Sie sind nötig, um dem Kind beim Lernen besser helfen zu können. Das solltet Ihr Euren Kindern immer wieder liebevoll bewusst machen.

[SyKo]

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