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Gestaltung der Hochzeitseinladung

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Foto: Bettina Stolze / pixelio.de
Bettina Stolze / pixelio.de

Ein wichtiges Kapitel bei den Vorbereitungen einer Hochzeit ist die Gestaltung der Einladungskarten. Schließlich dienen sie neben der eigentlichen Einladung an sich dazu, Familie, Freunde und Bekannte über die grundlegenden Details der Feierlichkeiten zu informieren.

Bei der Gestaltung der Karten sollte stets eine individuelle Note zum Vorschein kommen, welche gleichzeitig das Motto der Hochzeit widerspiegelt. Im Hinblick auf den rechtzeitigen Versand der Einladungskarten, der für gewöhnlich vier Monate vor der geplanten Hochzeit erfolgt, empfiehlt es sich, circa fünf Monate vor dem Fest mit der Gestaltung zu beginnen.

Doch wie soll die fertige Hochzeitseinladung eigentlich aussehen? Welche grundlegenden Dinge müssen beachtet werden und welchen Inhalt sollte sie unbedingt haben? Wie gestalte ich die Karte? Und wie sieht es eigentlich mit den Fristen für die Rückmeldung aus? All dies sind wichtige Punkte, die wir für Dich näher beschrieben haben.

Grundlegende Dinge

Eine schriftliche Einladung sollte grundsätzlich jeder bekommen, der auf der Gästeliste steht. Das betrifft auch die Verwandten oder jene Personen, die eigentlich schon Bescheid wissen. Die Ausnahme hiervon sind die Eltern des Brautpaares, oftmals sind sie ohnehin die Ausrichtenden der Feierlichkeit. Nur wenn sie entfernt oder getrennt leben, sollte man ihnen auch eine Hochzeitseinladungskarte zukommen lassen.

Generell sollten die Gäste aus Gründen der Höflichkeit immer mit dem Partner eingeladen werden, auch wenn das zukünftige Brautpaar selbst mit diesem noch keine Bekanntschaft gemacht hat. Zudem ist es ratsam, sich vor dem Verschicken der Einladungen über den aktuellen Familienstand der jeweiligen Person zu informieren. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass sich der eine oder andere erst kürzlich getrennt hat oder geschieden wurde. Ist das der Fall, wäre eine Hochzeitseinladung in der es „Euch“ heißt ein kleiner Fauxpas, der dem Betroffenen mitunter eventuell bitter aufstoßen könnte.

Darüber hinaus laden viele Brautpaare auch Gäste ein, auf deren Anwesenheit sie eigentlich gar keinen großen Wert legen. Der Grund hierfür ist in der Regel, dass man nur ungern jemanden ausschließen möchte. Doch diese Zwickmühle lässt sich gekonnt umgehen, indem man kurzerhand zwei unterschiedliche Textvarianten versendet, nämlich einmal mit und einmal ohne Einladung zu der Hochzeitsfeier. Letzteres bedeutet, dass diese Gäste lediglich zum Trauungsgottesdienst selbst und einem eventuell stattfindenden Umtrunk im Anschluss daran eingeladen sind.


Inhalt der Hochzeitseinladung

Die Hochzeitseinladung sollte möglichst nicht zu überladen wirken, stattdessen sollte die Devise lauten „Weniger ist mehr“. Dafür bietet es sich an, sich nach Möglichkeit auf die so genannten W-Fragen zu konzentrieren: wer, wo und wann. Demnach sollte in der Einladung auf die folgenden Punkte hingewiesen werden:

  • Name des Brautpaares

  • Örtlichkeit sowie Uhrzeit der Trauung und der Feierlichkeiten

  • Kontaktdaten, im Falle von Fragen oder zur Rückmeldung

  • Frist für die Rückmeldung

Wer es allerdings doch gerne etwas ausführlicher gestalten möchte, kann die Hochzeitseinladung um ein paar weitere Dinge ergänzen:

  • Kleiderordnung, insbesondere bei Mottohochzeiten

  • Anfahrtsskizze

  • Kontaktdaten eines Hotels in der näheren Umgebung

  • Programm

  • Verweis auf den Hochzeitstisch oder Geldgeschenke

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Foto: Gerd Altmann / pixelio.de
Gerd Altmann / pixelio.de

Gestaltung der Einladung

Eine erstklassige Einladungskarte besticht nicht nur durch einen guten Text, sondern auch durch die äußere Form. Erst die Kombination daraus macht sie zu einer ganz persönlichen Visitenkarte der Hochzeit.


Wenn es an das Verfassen des Textes geht, stehen dem zukünftigen Brautpaar eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten zur Auswahl. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wer allerdings zu den weniger kreativen Zeitgenossen gehört, findet beispielsweise im Internet eine Vielzahl an Sprüchen und Zitaten rund um das Thema Hochzeit. 
In Bezug auf die Schriftart und die Schriftfarbe heißt es ausprobieren und noch mal ausprobieren. Es lohnt sich, erst diverse Schriftarten miteinander zu vergleichen, bevor man sich entscheidet. Fällt die Wahl auf eine außergewöhnliche Schriftart, sollte unbedingt drauf geachtet werden, dass nicht der ganze Text in dieser Form gehalten wird. Der Text mit den Informationen sollte auf jeden Fall in einer klassischen Schriftart gehalten sein. 
Auch bei der Schriftfarbe sind die Auswahlmöglichkeiten vielfältig, obwohl für gewöhnlich viele auf die Farbe schwarz zurückgreifen. Es bietet sich aber auch an, schwarz mit anderen Farben zu kombinieren oder sie bei Themenhochzeiten an das jeweilige Motto anzupassen. Zur Verschönerung der Optik greifen viele außerdem auf Ornamente, Zeichen und Symbole zurück, die meist dazu verwendet werden, um die einzelnen Informationen zu trennen. Allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, dass diese auch zum Stil der Einladung passen. 


Frist für eine Rückmeldung


Ganz wichtig ist es, den Gästen eine Frist für die Rückmeldung zu setzen, die weder zu kurz noch zu lang sein sollte. Immerhin ist es für die Planung der Hochzeit erforderlich zu wissen, wer alles kommt. Diese Rückmeldung könnte folgendermaßen formuliert werden: „Gebt uns bitte bis zum 2.10.2011 Bescheid, ob Ihr kommen werdet.“ Anschließend sollten die Telefonnummer und Email-Adresse angeführt werden.
(BK)

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