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Ideen für Kindergeburtstag: Piratenparty

Ein Pirat wird geboren
Ein Pirat wird geboren

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AutoreninfoMag. Reka Schausberger
aktualisiert: 21.09.2019Mehrfache Mutter
Erziehung, Familie, Psychologie

Piraten sind für die meisten Kinder ebenfalls ein sehr spannendes Thema. Eine Geburtstagsparty mit dem Motto Piraten kommt in der Regel bei Jungen und Mädchen gut an. Wie du eine Piratengeburtstagsparty planen kannst und was du beachten musst, das erfährst du hier in diesem Artikel.

Was du hier lesen kannst:

  1. Kindergeburtstage allgemein
  2. Einladungskarten
  3. Piratennamen
  4. Essen mal anders
  5. Balancierwettbewerbe
  6. Piratenschiffe vorm Untergehen retten
  7. Schatzsuche
  8. Kistenpacken
  9. Piratenschmaus zum Abschuss
  10. Schlechtwetterideen

1. Kindergeburtstage allgemein

Kindergeburtstage sollten bekanntlich jedes Mal etwas ganz Besonderes sein und dementsprechend gefeiert werden. So bietet es sich immer an, aus jedem Kindergeburtstag eine eigene Mottoparty zu machen. Mottopartys können so ziemlich alles enthalten, was die Kinder interessiert und hier in diesem Artikel beschäftigen wir uns einmal genauer mit der Frage, was man bei einer Mottoparty mit dem Thema Piraten so alles machen kann. Mottopartys sollten von der Dekoration, der Essensauswahl aber auch von den Spielen natürlich immer auf das Thema abgestimmt sein, welches man bearbeiten möchte. Idealerweise wählt man ein Motto, das auch dem Geburtstagskind gut gefällt.

2. Einladungskarten

Auch hier lohnt es sich wieder, die Einladungskarten direkt so zu gestalten, dass die Kinder wieder genau wissen, was auf sie zukommt. Zum Beispiel könnte man hierfür die Einladungskarten in Form eines Schiffes ausschneiden und dieses vielleicht mit einer Totenkopfflagge versehen. In der Regel wissen die Kinder dann sofort, worum es sich handelt und nicht wenige Kinder freuen sich dann auch besonders darauf. Auch kann auf der Einladungskarte vielleicht schon vermerkt werden, dass die Kinder vielleicht sogar verkleidet kommen sollen, damit der Piratentag passend bekleidet begangen werden kann.

3. Piratennamen

Besonders lustig ist es natürlich, wenn die Kinder einfach zu Beginn der Geburtstagsparty einen Piratennamen bekommen. Hier wären so schön schaurige Piratennamen wie zum Beispiel der Einäugige Eugen, der grausame Gustav oder der narbige Nelson sicherlich interessant. Der Trick bei den Namen besteht in der Regel darin, dass das Adjektiv und der eigentliche Name mit demselben Buchstaben beginnen. Natürlich ist es aber auch möglich, den Kindern einfach, gerade dann wenn sie selbst davon etwas Ahnung haben, Namen von bereits berühmten Piraten zu geben. Blackbeard, John Silver, Anne Bonny und ähnliche kommen in der Regel bei den Kindern sehr gut an.

4. Essen mal anders

Da Piraten in der Regel keinerlei Tischmanieren kennen, müssen sich die kleinen Gäste natürlich auch beim Essen nicht unbedingt hinsetzen. Es wäre mit Sicherheit sehr lustig, wenn die Kinder auch hier einfach einmal im Stehen essen dürften, der Saft in Massen fließt und unnatürlich mit den Händen gegessen wird. Messer und Gabeln sind natürlich nur etwas für Weicheier und werden von wahren Piraten nur in Ausnahmefällen gebraucht.

5. Balancierwettbewerbe

Auf einem Piratenschiff muss man natürlich eine ziemlich gute Balance haben, denn schließlich schaukelt das Schiff die ganze Zeit hin und her und was ein echter Pirat sein möchte, der läuft natürlich auch über Planken und klettert in der Takelage herum. Auch dies kann man problemlos simulieren, wenn man die Kinder über Planken balancieren lässt oder sie mithilfe von Strickleitern über irgendwelche Hindernisse schickt. Je nach Alter der Kinder muss man die Schwierigkeit hier natürlich dementsprechend anpassen.

6. Piratenschiffe vorm Untergehen retten

Im Laufe des Tages sollte man die Kinder in zwei Gruppen aufteilen. Jede Gruppe steht vor der schwierigen Aufgabe, ihr Piratenschiff vor dem Untergehen zu bewahren. Hierzu werden einfach zwei Planschbecken oder Wannen mit Wasser gefüllt und innerhalb einer bestimmten Zeit müssen die Kinder sie ausgeschöpft haben. Hierzu steht ihnen natürlich nur eine Kelle zur Verfügung und sie dürfen das Piratenschiff nicht einfach umwerfen und ausgießen, da dies sonst zu einfach wäre. Gewonnen hat die Gruppe, die am wenigsten Wasser am Schluss in ihrer Wanne oder in ihrem Eimer hat.

7. Schatzsuche

Natürlich gehört zu einer richtigen Piratenparty auch ein verborgener Schatz, den man finden kann. Hierzu gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten. Ein klassisches Versteck für einen Schatz wäre natürlich mit einer mithilfe einer Schatzkarte zu finden. Hierzu finden die Kinder irgendwann am besten eine in eine Flasche gepackte Nachricht, die die Karte des Hauses oder des Gartens darstellt oder vielleicht auch des nahegelegenen Spielplatzes. Wie sich das für eine echte Schatzkarte gehört, ist der Punkt, wo der Schatz zu finden ist, mit einem großen, roten X markiert ist. Die meisten Kinder haben sehr viel Freude daran herauszufinden, wo dieser Ort ist und den Hinweisen auf einer Karte zu folgen. Genauso gut ist es aber auch möglich, hieraus eine kleine Schnitzeljagd zu machen, wo die Kinder quasi von einem kleinen Hinweis zum nächsten gejagt werden und am Ende eine entsprechende Schatzkarte oder direkt der Schatz selbst zu finden ist. Der Fantasie sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt und man müsste nur darauf achten, dass die Rätsel und der Weg angemessen für das entsprechende Alter der Kinder sind.

8. Kistenpacken

Auch eine lustige Spielidee für den Kindergeburtstag ist das sogenannte Kisten packen. Man darf schließlich nicht vergessen, dass auch sein Schiff nicht allzu viel Platz ist und nicht jeder unendlich viele Habseligkeiten mit sich bringen kann. Ziel dieses Spiels ist es eine Kiste mit allen möglichen Dingen vollzupacken, so das alles hineinpasst und natürlich der Deckel noch ohne Probleme zugeht. Hierzu musst du natürlich im Vorfeld selbst einmal ausprobieren, wie viele Dinge du in die Kiste hineinbekommst und in welcher Reihenfolge, sodass du den Kindern definitiv zeigen kannst, dass es funktioniert. Haben die Kinder gesehen, dass es geht, nimmst du die Kiste, schüttest sie aus und lässt jedes Kind sein Glück versuchen. Ziel ist es, dass jedes Kind in der Lage war, seine eigene Kiste einmal so zu packen, dass der Deckel tatsächlich zugeht und alles in der Kiste vorhanden ist. Bei gemischten Gruppen in denen ältere und jüngere Kinder zusammen feiern, kann es sich hierbei durchaus anbieten, verschiedene Sätze an Kisten zu haben, die es den Kleineren etwas leichter machen als die Größeren.

9. Piratenschmaus zum Abschuss

Nachdem die Kinder den ganzen Tag Piraten gespielt haben, braucht man natürlich auch ein Piratenschmaus zum Abschluss. Was könnte da naheliegender sein, als wieder den Saft in Strömen fließen zu lassen, leckere Fischstäbchen zu verteilen und wenn möglich ums Lagerfeuer zu tanzen. Dazu könnte es Kartoffel oder Nudelsalat zu den Fischstäbchen geben. Das ist zwar nicht unbedingt gesund, schmeckt aber dafür umso leckerer. Hier sollten die Kinder ruhig einmal so richtig schlemmen dürfen und es sollten auch exotischere Dinge, wie zum Beispiel Melonenstücke, vielleicht sogar eine frische Kokosnuss und ähnliche interessante und nicht alltägliche Speisen zum Einsatz kommen.

10. Schlechtwetterideen

Viele, der gerade vorgestellten Ideen, lassen sich natürlich auch im Hause spielen und bedürfen nicht unbedingt dem Spiel im Garten oder unter freiem Himmel. Trotzdem schadet es nicht, sich für den Fall der Fälle direkt noch ein paar interessante Spiele zu überlegen, die man spielen kann, wenn irgendetwas mit dem eigentlich ursprünglichen Plan schief geht. So könnten die Kinder zum Beispiel irgendeinen Gegenstand als Schatz in der Wohnung verstecken, während der Rest der Kinder diesen dann suchen muss. Hier ist ein wenig Einfallsreichtum gefragt, und es kann durchaus ein sehr interessantes Spiel sein, bei dem die Kinder immer abwechselnd die Schatztruhe an immer neuen Orten verstecken. Auch gemeinsames Piratenliedersingen gehört natürlich zu einer Piratenmottoparty dazu.

 

[KaKra]

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