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7 Positionen für die Geburt

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AutoreninfoNatalija Krenz
aktualisiert: 21.07.2021Online Redakteurin
Gesundheit und Erziehung
Ob das Kind im Liegen, im Stehen, in der Hocke oder im Vierfüßlerstand zur Welt gebracht wird, liegt daran, in welcher Position sich die Schwangere am wohlsten fühlt und welche Lage ihr am besten zusagt.

Die richtige Geburtsposition

Ist die richtige Position gefunden, kann diese bis zum Ende der Geburt beibehalten werden. Wenn nicht, darf die Stellung gerne geändert werden, auch öfters. Wenn die Geburt mal zu lange dauert und voran geht, kann ein Wechsel der Gebärposition diese weiter bringen.

Aufrechte Geburtspositionen

Im Stehen

Die Geburt im Stehen ist für viele Frauen besonders angenehm, da die Schwerkraft dem Baby so hilft, leichter auf die Welt zu kommen. Auch auf die Bänder und den Beckenboden lastet so durchaus weniger Druck, was unnötige Schmerzen erspart. Bei einer Geburt im Stehen muss deutlich seltener die Saugglocke als Hilfsmittel zur Geburt eingesetzt werden. Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass bei einer Geburt im Stehen vermehrt die Hormone Oxytocin und Prostaglandin freigesetzt werden, was wiederum zur Ausschüttung von Glückshormonen führt. Schmerzen werden daher als weniger stark empfunden. Auch die Atmung fällt bei einer Geburt im Stehen wesentlich einfacher, so dass den Frauen hier nicht so häufig übel wird wie im Liegen.

Und keine Angst, dass das Baby "herausfallen" kann. Ist das Köpfchen zu sehen, ist die Hebamme zur Stelle um das kleine Wesen zu halten.

Im Sitzen

Die Geburt im Sitzen empfinden viele Frauen nicht so anstrengend wie eine Geburt im Hocken oder im Stehen. Diese Position kann problemlos im Gebärbett eingenommen werden; manche Krankenhäuser benutzen auch einen Gebärstuhl als Hilfe. Wenn eine Frau schon sehr kraftlos ist, ist diese Geburt gut geeignet, da sie sich in den Wehenpausen ausruhen kann. Die Position bietet Bewegungsfreiheit und Stabilität zugleich, das Becken weitet sich und die die Wehen sind effektiver. Auch das Atmen fällt leichter, sodass das Kind optimal mit Sauerstoff versorgt wird.

Ein Nachteil ist, dass der erhöhte Druck beim Sitzen zu stärkeren Schmerzen führen kann.

Der Gebärhocker

Bei dem Gebärhocker handelt es sich um einen kleinen und kreisrunden Hocker, der keine Lehne hat. So kann die Frau sich beliebig nach vorne oder hinten lehnen - diese Stellung kann ihr dabei helfen, sich gleichzeitig auf das Atmen und Pressen zu konzentrieren.

Die tiefe Hocke

Bei der Geburtsposition tiefe Hocke hängt vor dem Bett eine Art Schlaufe, in welche sich die Gebärende hineinhängen kann. Diese Position empfinden viele Frauen als sehr bequem, zumal sie aktiv und gezielt mitpressen können.

Waagerechte Geburtspositionen

In der Rückenlage

Die Rückenlage, die horizontale Geburtsposition, gilt immer noch als die am weitesten verbreitete Methode, ein Kind auf die Welt zu bringen. Bei einer zu anstrengenden Geburt, eignet sich die liegende Position zum Ausruhen. Günstig ist diese Position auch vor allem deshalb, weil sie den Ärzten und Schwestern einen guten Blick auf das Geschehen und ein damit verbundenes schnelles Eingreifen ermöglicht. Allerdings öffnet sich der Gebärmutterhals im Liegen langsamer - dadurch dauern diese Arten der Geburten meist länger.

Der Viefüßlerstand

Der Vierfüßlerstand ist besonders gut für alle Frauen geeignet, die unter Rückenschmerzen während der Geburt leiden. Dies ist meist der Fall, wenn sich das Kind in der sogenannten Sternguckerposition befindet - durch den Vierfüßlerstand wird Druck von der Wirbelsäule genommen und diese entlastet. Unter Händen und Füßen sollten sich im Vierfüßlerstand Kissen befinden, um diese Position angenehmer zu machen und auch ein Geburtsball kann der werdenden Mutter helfen. Auf diesem nämlich kann der Kopf bequem abgelegt werden. Diese Gebärposition eignet sich auch in der Eröffnungsphase.

In der Seitenlage

Gebärt eine Frau in der Seitenlage, hat sie meist die Beine an die Brust angezogen. Diese Position eignet sich besonders gut für alle Gebärenden, die bereits sehr erschöpft sind oder Schmerzen in der Beckengegend haben.

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