Machen Burger & Co unglücklich?

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Ein gutes Mittagessen?
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Ein gutes Mittagessen?

Die Freude ist groß, wenn wieder mal Burger & Co am Speiseplan stehen und das Glück hält auch noch an, wenn das Essen vorüber ist. Dann aber ist es meist rasch vorbei mit dem Glücksgefühl, denn das Essen liegt nicht nur schwer im Bauch, es macht auch müde und träge.

Was sind stark verarbeitete Lebensmittel?

Als stark verarbeitete Lebensmittel bezeichnet man z.B. frittierte Speisen, Weißmehlprodukte, Fast Food und Süßigkeiten. Sie enthalten häufig große Mengen an Fett, Zucker oder Salz sowie zahlreiche Zusatzstoffe. Fast Food, Zucker und Fett machen zwar viele Menschen kurzfristig glücklich, aber das Glück ist nicht von langer Dauer. Denn der Stoffwechsel wird durch stark verarbeitete Speisen belastet, der Hunger nur kurzzeitig gestillt und das Gewicht steigt zunehmend an. Langfristig glücklich macht nur eine gesunde Ernährung mit vielen frischen Lebensmitteln.

Wie wirken diese Lebensmittel konkret?

Folgende Wirkungen können stark verarbeitete Speisen (Fast Food, Fertiggerichte, Süßigkeiten, frittierte Speisen, teilweise Gebäck und Kuchen) auf den Stoffwechsel haben:
  • Sie belasten den Stoffwechsel und machen unmittelbar müde. Bestimmte Botenstoffe werden im Gehirn ausgeschüttet, die für Schläfrigkeit sorgen. Vor allem gesättigte Fette scheinen für die Müdigkeit verantwortlich zu sein.
  • Stimmungsschwankungen sind oft die Folge einer Ernährung mit derartigen Lebensmitteln. Sie gehen durch ihre rasche Verdaulichkeit sofort ins Blut, bringen somit zwar rasch Energie aber machen nicht lange satt. Dadurch kann es zu Blutzuckerschwankungen kommen und diese wiederum führen zu Stimmungstiefs und Heißhungergelüsten.

Was passiert bei täglichem Konsum von Fastfood?

Bei täglichem Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln kann es zu Energiemangel, Niedergeschlagenheit und suchtähnlichen Verhalten nach mehr Essen kommen. Zu dem Ergebnis kam eine schwedische Studie. Das Sättigungszentrum scheint durch den starken Verarbeitungsgrad nicht entsprechend zu reagieren. Versuchspersonen mit zwei Fast Food Mahlzeiten am Tag konnten plötzliche nicht mehr aufhören zu essen und nahmen in den vier Versuchswochen stark an Gewicht zu. Auch bei Depressionen beobachteten Forscher, dass Botenstoffe durcheinander geraten sind, die mit Sättigung und Appetit zu tun haben.

Schwächung der Darmflora

Durch den Konsum von industriell verarbeiteten Speisen (Fast Food, Burger, Fertiggerichte, frittierte Speisen, Süßigkeiten), verändert sich die Darmflora und der Darm wird träge. Da der Darm in direkter Verbindung mit dem Gehirn und dessen Steuerung der Emotionen steht, wird die Stimmung durch die Darmveränderung ebenfalls beeinflusst. Ein ungesunder Darm kann vermehrt zu Stress und Ängsten führen.

Schwächung des Immunsystems

Eine Ernährung mit hohem Anteil an stark verarbeitetem Essen schwächt das Immunsystem, das auf konstante Zufuhr bestimmter Nährstoffe angewiesen ist. Durch die Verarbeitung werden aber viele Nährstoffe zerstört und der Ballaststoffanteil stark gesenkt. Das zusätzliche hinzufügen von Vitaminen hat nicht denselben Effekt und kann vom Körper oft nicht gut aufgenommen werden. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die in frischen Produkten zu finden sind, fehlen meist ganz. Die Folgen sind Infektionserkrankungen, ungesundes Hautbild, brüchige Nägel und vieles mehr.

Schädigung der Zellgesundheit

Beim häufigen Verzehr von Fast Food und Süßigkeiten ist die aufgenommene Menge an gesättigte Fettsäuren relativ hoch. Diese Fettsäuren müssen im Körper die gesunden Omega 3 Fettsäuren ersetzen. Dadurch verändert sich die Zellgesundheit, das Immunsystem wird geschwächt und Entzündungsreaktionen nehmen zu. Eine Ernährung mit ausreichend Omega 3 Fettsäuren (Pflanzenöl, Fisch, Nüsse) ist aber nicht nur für die Gesundheit sehr wichtig, auch die anti-depressive Wirkung dieser Fettsäuren tritt immer mehr in das Interessensfeld von Wissenschaftlern.

Fastfood ist depressionsfördernd

Neueste Erkenntnisse haben gezeigt, dass eine Ernährung mit Weißmehl, Zucker und größeren Mengen gesättigter Fettsäuren (in tierischen und stark verarbeiteten Lebensmitteln zu finden) erhöht die Menge an Zytokinen (entzündlichen Stoffen) im Körper. Bei einigen Patienten mit Depressionen wurde eine erhöhte Zytokinkonzentration im Blut festgestellt. Das heißt, durch Ernährung können Entzündungsmechanismen und somit Depressionen beeinflusst werden.

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