Kindergeburtstag in der Steinzeit
Mottoparty in der Steinzeit
Ein tolles Motto für einen Kindergeburtstag im Freien ist die Steinzeit. Am besten wählt man ein leicht bewaldetes Gebiet als Veranstaltungsort, denn der gepflegte Rasen im Vorgarten sieht nicht so recht nach einer urzeitlichen Landschaft aus. Möglicherweise gibt es auch Grillplätze im Wald, Auskunft erhält man meist über das Ordnungsamt.
Einladung
Die kleinen Gäste werden mit grauen Karten mit Steinoptik eigeladen. Dazu kann man beispielsweise kleine "Steine" aus Karton ausschneiden und sie überlappend als Umrandung auf die Einladung kleben.
Natürlich werden die Gäste gebeten, im wilden Aussehen eines Urmenschen zu erscheinen. Sie können sich etwa ein Kunstfell umhängen und die Haare verwuseln. Da Urzeitmenschen sich direkt von der Natur ernährten, kann man auf Kuchen verzichten und zum Beispiel Obstspieße anbieten.
Spiele
Die Spiele für die Mottoparty Steinzeit werden bereits ein paar Tage zuvor vorbereitet.
Das Spiel der Jäger:
Aufgeblasene Luftballons werden mit Zeitungsschnipsel beklebt, die man zuvor in eine Art Leim aus Mehl und Wasser taucht. Auf diese Art kann man den Körper eines phantasievollen Urzeitvogels kreieren. Für jedes Kind entsteht ein Vogel.
Ist der "Leim" getrocknet, schneidet man den Vogel an einer Stelle auf und versteckt eine kleine Überraschung in ihm, die zum Thema Urzeit und Steinzeit passt. Das Loch wird hinterher wieder mit Leim und Zeitung verklebt. Dann werden die Vogelkörper mit Wasserfarben bemalt und eventuell mit ein paar Federn beklebt. Beim eigentlichen Spiel gehen die kleinen Urmenschen mit einer Keule (zum Beispiel halbierte, alte Besenstile) auf Jagd. Die Vögel wurden zuvor mit Bändern auf Bäume gehängt. Jedes Kind muss nun einen Vogel erlegen, den es dann - samt der Überraschung im Inneren - behalten darf.
Das Spiel der Fischer:
In einen Eimer oder eine Tonne legt man kleine Spielsachen oder Süßigkeiten, an die zuvor ein Magnetplättchen geklebt wurde. Mit einer Angel, die statt einem Hacken den Gegenmagneten hat, müssen die Kinder sich nun einen Preis "fangen". Spannender wird das ganze, wenn die Kinder nicht in den Eimer sehen können. Denn dann entdecken sie ihre Beute erst, wenn sie die Angel einholen. Statt Magneten kann man auch Klettbänder verwenden. Als Hacken könnte dabei ein Klettball dienen.
Das Spiel der Sammler:
In der Umgebung versteckt man Süßigkeiten, die die Kinder in Körbchen sammeln müssen. Die gesammelten Leckereien werden zur Sammelstelle im Lager gebracht und später unter den Kindern aufgeteilt.
Am Abend trifft sich dann der ganze Steinzeitclan am Lagerfeuer und grillt "Mammutwürste" am Stock. So schmeckt die einfache Bratwurst noch einmal so gut.
» Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb