Kinder und Allergie: Vorbeugen und Erkennen

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Gesunde Kinder
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Insbesondere bei Kindern mit erhöhtem Allergierisiko ist es sinnvoll, dass Eltern von Beginn an einiges beachten, um eine Allergie zu vermeiden.

Denn nur aufgrund einer genetischen Veranlagung muss ein Kind nicht zwangsläufig eine Allergie bekommen. Der richtige Umgang mit Ernährung, Hygiene oder harmlosen Infekten, kann den Ausbruch einer Allergie beeinflussen.

Welche Kinder sind gefährdet?

Allergiegefährdete Kinder sind jene, deren Eltern oder Geschwister an Allergien leiden. Je mehr nahe Verwandte an Allergien leiden, desto größer ist das Allergierisiko beim Kind. Zudem wird das allergische Risiko durch folgende Umstände erhöht:
  • Rauchen in der Schwangerschaft
  • Kinder, die weniger als 4 Monate gestillt wurden
  • Beikostgabe vor dem 4. Monat
  • Wenig Kontakt zu anderen Kindern, Natur und Tieren
  • Ein Wohnort an stark befahrenen Straßen

Das heißt, der Grundstein für eine spätere Allergie wird schon in der Schwangerschaft, beziehungsweise im ersten Jahr gelegt. Dennoch können Eltern durch einige Verhaltensregeln dazu beitragen, das Risiko während der gesamten Kindheit zu verringern.

Das Risiko für eine Allergie bei Kindern und Jugendlichen reduzieren

  1. Bei vielen Kindern ist eine latente Atopie (Allergie) bereits vorhanden und kommt erst bei einem hohen Allergenkontakt zum Ausbruch. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, allergieauslösende Substanzen zu meiden beziehungsweise zu reduzieren:
    • Konservierungsmittel in Lebensmittel und Cremes
    • Orte mit erhöhter Pollenbelastung
    • Nahrungsmittel, die bei Eltern oder Geschwistern zu Allergien geführt haben einschränken, wie beispielsweise Milch, Ei Fisch, Soja, Weizen oder Nüsse
  2. Eine vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung kann Kinder vor Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten schützen. Sofern bei einem Kind noch keine Allergie vorliegt, sollten alle Lebensmittel in der Ernährung Platz finden. Aus "Sicherheitsgründen" sollten Eltern Lebensmittel, wie Milch, Ei, Fisch, Soja oder Nüsse nicht ganz weglassen. Dies wirkt sich negativ auf das allergische Verhalten aus. Nur so kann der Körper lernen, sich in kleinen Mengen mit den Substanzen auseinander zu setzen.
  3. Kinder und Jugendliche sollten sich häufig in der Natur aufhalten und von anderen Kindern beziehungsweise von Tieren umgeben sein.
  4. Ungefährliche Infektionen haben einen positiven Einfluss auf das Immunsystem des Kindes und helfen somit Allergien vorzubeugen. Das heißt, Eltern sollten harmlose Erkältungen bei ihren Kindern nicht mit Medikamenten verhindern wollen. Wichtig: Alle Maßnahmen, die das Immunsystem stärken, wirken dem Ausbruch von Allergien entgegen.
  5. Hygiene: Kinder brauchen natürlichen Schmutz, um ein gesundes Immunsystem aufzubauen. So kann das Abwehrsystem auch mit allergischen Substanzen besser umgehen lernen.

Wie eine Nahrungsmittelallergie erkennen?

Sofern Kinder und Jugendliche an einer Allergie leiden, ist es wichtig, dies rasch von einem Arzt abklären zu lassen. Chronische und unbehandelte Allergien schränken das Kind in seiner Lebensfreude ein, machen den Alltag beschwerlich und können so eine gesunde Entwicklung beeinträchtigen. Pollen- oder Tierallergien können meist sehr rasch erkannt werden, schwieriger wird es bei Allergien gegen Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelzusatzstoffe.

Mögliche Symptome bei einer Nahrungsmittelallergie bei Kindern

  • Hat das Kind unerklärliche und für das Alter untypische Symptome (z.B. Migräne)?
  • Ist das Kind nach der Mahlzeit oft müde?
  • Hat das Kind Verdauungsprobleme z.B. Krämpfe, Blähungen, Durchfall, Verstopfung?
  • Hat das Kind andere, nicht erklärbare chronische Symptome?

Sofern eine Allergie gegen eine oder mehrere Nahrungsmittel vorliegt, sollte ein Ernährungsberatung aufgesucht werden. Nur so kann die Ernährung entsprechend umgestellt und auf die Nährstoffbedürfnisse des Kindes angepasst werden.

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