Durch eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft können viele Schwangerschaftsbeschwerden gelindert oder sogar vermieden werden. Vor allem eine ausreichende Zufuhr an Eisen, Magnesium, Jod und Zink ist sehr wichtig. Bei einer mangelhaften Versorgung mit diesen Mineralstoffen kann es zu unterschiedlichen Beschwerden kommen, wie Müdigkeit, Schwäche, Konzentrationsschwierigkeiten oder Krämpfen. Während der Schwangerschaft kommt es am häufigsten zu einer Unterversorgung mit Eisen, welche durch eine entsprechende Ernährung verhindert werden kann.
Eisenbedarf in der Schwangerschaft
Viele Frauen haben bedingt durch die monatliche Menstruation schon vor der Schwangerschaft einen leichten Eisenmangel. Obwohl die Regel bei der schwangeren Frau ausbleibt, ist der Bedarf stark erhöht. Um den Fötus ausreichend zu versorgen, benötigt die Mutter ein größeres Blutvolumen. Damit der Körper vermehrt Blutflüssigkeit bilden kann, ist eine ausreichende Versorgung mit Eisen notwendig. Im Durchschnitt wird mit einem um 45% größerem Blutvolumen gerechnet. Das heißt, es ist von großer Bedeutung den erhöhten Eisenbedarf in der Schwangerschaft abzudecken.
Magnesiumbedarf in der Schwangerschaft
Der Mineralstoff Magnesium spielt sowohl in der Schwangerschaft, als auch bei der Geburt eine große Rolle. Der Embryo lagert im letzten Schwangerschaftsdrittel täglich bis zu 7,5 mg Magnesium ein und entsprechend hoch ist der Magnesiumbedarf in dieser Zeit. Vor allem Frauen mit starker Schwangerschaftsübelkeit sollten von Beginn an auf eine ausreichende Zufuhr an magnesiumreichen Lebensmittel achten. Da die Versorgung mit Magnesium bei fast allen schwangeren Frauen schlecht ist, wird über eine generelle Supplementierung diskutiert. Alle gängigen Multivitamintabletten für Schwangere enthalten Magnesium.
Spätestens in der Schwanger-schaft beschäftigt sich \"jederfrau\" mit dem Thema gesunde Ernährung und das ist auch gut so. Die Gesundheit das Wohlergehen von Mutter und Kind hängen in dieser Zeit stark von der richtigen Ernährung ab.