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Die Symptome und Diagnose bei AD(H)S

So kann es bei einem AD(H)S Kind aussehen
So kann es bei einem AD(H)S Kind aussehen

Die Diagnose ADHS ist kein Grund zu verzweifeln. Es ist aber wichtig, dass sich Eltern von Kindern mit ADHS ausführlich über die Krankheit informieren. DHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätssyndrom und wird seit den 1980er Jahren als Abkürzung verwendet.

Eine Krankheit mit vielen Gesichtern Neben der bekannteren Variante ADHS gibt es noch die der ADS, also das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne Hyperaktivität. Auch existieren verschiedene Mischtypen der Krankheit. Auffallend ist die Verteilung auf Mädchen und Jungen. Bei Jungs herrscht der hyperaktive Typus vor, bei Mädchen eher die verträumtere Variante der Aufmerksamkeitsstörung. Lange Zeit wurde angenommen, dass es sich bei ADHS um eine Kinderkrankheit handelt, die mit zunehmendem Alter verschwindet, doch dem ist leider nicht so. Es kommt aber in der Regel zu einem Wechsel der Symptome: Die Hyperaktivität tritt im Erwachsenenalter zurück und das Aufmerksamkeitsdefizit nimmt zu.



Die Symptome Wichtig ist, die Diagnose nicht vorschnell zu treffen. Auch Kinder, die sich sehr wenig bewegen, neigen dazu zappelig zu werden. Die Diagnose ist daher nicht einfach und sollte umfassend von Fachleuten gestellt werden. Folgende Symptome können bei ADHS und ADS auftreten:

1. Aufmerksamkeitsdefizit

Die Kinder können sich nicht längere Zeit auf ein Thema konzentrieren, sie sind extrem leicht ablenkbar. Jeder Sinnesreiz wie Nebengeräusche oder Bewegungen ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Das führt dazu, dass Arbeiten abgebrochen und nicht zu Ende geführt werden.

2. Hyperaktivität

Die Kinder können sich nicht körperlich ruhig verhalten, d.h. irgendeines ihrer Körperteile ist ständig aktiv.

3. Impulsivität
Jeder Gedanke, der einem durch den Kopf schießt, muss sofort mitgeteilt werden. Die Kinder sagen auch zu den unpassendsten Gelegenheiten, was sie denken. Sie reden viel und schnell und merken nicht, wenn dies anderen zu viel wird.

Hilfe bei AD(H)S

Das Buch “Hilfe bei AD(H)S“ (Knaur-Verlag, ISBN: 978-3-426-66935-8) bietet einen guten Einblick in eine neue Behandlungsform der Nährstofftherapie, wie sie bereits in den USA und Großbritannien erfolgreich eingesetzt wird. Auf über 100 Seiten wird ebenfalls auf die gängigere Therapie mit Ritalin eingegangen und es werden wichtige Einwände genannt und somit die Vorteile der Nährstofftherapie herausgestellt.

Ebenfalls gibt das Buch gute Einblicke in die Symptomatik, die Diagnose und den Umgang mit AD(H)S.

Für Eltern mit Kindern, die unter AD(H)S leiden, ist das Buch zu empfehlen, da eine neue Therapiemöglichkeit vorgestellt wird, die in Deutschland noch relativ unbekannt ist.



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quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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