Die Symptome und Diagnose bei AD(H)S

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So kann es bei einem AD(H)S Kind aussehen
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So kann es bei einem AD(H)S Kind aussehen

Die Diagnose AD(H)S ist kein Grund zu verzweifeln. Es ist aber wichtig, dass sich Eltern von Kindern mit AD(H)S ausführlich über die Krankheit informieren. AD(H)S steht für Aufmerksamkeitsdefizit(Hyperaktivitäts)syndrom und wird seit den 1980er Jahren als Abkürzung verwendet.

Eine "Krankheit" mit vielen Gesichtern

Neben der bekannteren Variante AD(H)S gibt es noch die der ADS, also das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne Hyperaktivität. Auch existieren verschiedene Mischtypen der Krankheit. Auffallend ist die Verteilung auf Mädchen und Jungen. Bei Jungs herrscht der hyperaktive Typus vor, bei Mädchen eher die verträumtere Variante der Aufmerksamkeitsstörung. Lange Zeit wurde angenommen, dass es sich bei AD(H)S um eine Kinderkrankheit handelt, die mit zunehmendem Alter verschwindet, doch dem ist leider nicht so. Es kommt aber in der Regel zu einem Wechsel der Symptome: Die Hyperaktivität tritt im Erwachsenenalter zurück und das Aufmerksamkeitsdefizit nimmt zu.

Die Symptome

Hilfe bei AD(H)S

Das Buch “Hilfe bei AD(H)S“ (Knaur-Verlag, ISBN: 978-3-426-66935-8) bietet einen guten Einblick in eine neue Behandlungsform der Nährstofftherapie, wie sie bereits in den USA und Großbritannien erfolgreich eingesetzt wird. Auf über 100 Seiten wird ebenfalls auf die gängigere Therapie mit Ritalin eingegangen und es werden wichtige Einwände genannt und somit die Vorteile der Nährstofftherapie herausgestellt.

Ebenfalls gibt das Buch gute Einblicke in die Symptomatik, die Diagnose und den Umgang mit AD(H)S.

Für Eltern mit Kindern, die unter AD(H)S leiden, ist das Buch zu empfehlen, da eine neue Therapiemöglichkeit vorgestellt wird, die in Deutschland noch relativ unbekannt ist.

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Wichtig ist, die Diagnose nicht vorschnell zu treffen. Auch Kinder, die sich sehr wenig bewegen, neigen dazu zappelig zu werden. Die Diagnose ist daher nicht einfach und sollte umfassend von Fachleuten gestellt werden. Folgende Symptome können bei AD(H)S und ADS auftreten:
  • Aufmerksamkeitsdefizit
    Die Kinder können sich nicht längere Zeit auf ein Thema konzentrieren, sie sind extrem leicht ablenkbar. Jeder Sinnesreiz wie Nebengeräusche oder Bewegungen ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Das führt dazu, dass Arbeiten abgebrochen und nicht zu Ende geführt werden.
  • Hyperaktivität

    Die Kinder können sich nicht körperlich ruhig verhalten, d.h. irgendeines ihrer Körperteile ist ständig aktiv.
  • Impulsivität
    Jeder Gedanke, der einem durch den Kopf schießt, muss sofort mitgeteilt werden. Die Kinder sagen auch zu den unpassendsten Gelegenheiten, was sie denken. Sie reden viel und schnell und merken nicht, wenn dies anderen zu viel wird.
  • Fehlende Organisation
    Kinder, die betroffen sind, gelten als vollkommen desorganisiert, was sich an vielen Beispielen zeigt. Sie brauchen u.a. verhältnismäßig lange, um eine Aufgabe zu lösen. Sie finden nicht die richtigen Seiten im Schulbuch, auch das Kinderzimmer ist immer unordentlich.
  • Schlechte Meinung von sich selbst
    Kinder mit AD(H)S haben oft eine negative Einstellung zu sich selbst, was durch negative Äußerungen des Umfeldes noch verstärkt werden kann. Sie können nicht glauben, eine gute Leistung aus eigener Kraft erbracht zu haben.
  • Schwierige Beziehungen
    Die Kinder wissen meistens nicht, wie eine Freundschaft aufgebaut und aufrecht erhalten wird.
  • Abrupte Stimmungsumschwünge
    Bei AD(H)S-Betroffenen kippt die Stimmung sehr schnell und ohne jede Vorwarnung.
  • Niedrige Frustrationsschwelle
    Kinder mit AD(H)S können nur schwer mit Kritik umgehen, die Folge sind meist impulsive Wutanfälle.

Wie wird AD(H)S festgestellt?

Die Diagnose bei AD(H)S erfordert viel Erfahrung, denn es gibt keine eindeutigen Hinweise. Einige der Symptome treten auch bei gesunden Kindern auf. Deshalb ist es sehr wichtig, die Diagnose nicht vorschnell zu treffen. Die oben aufgeführten Symptome müssen sich durch das ganze Leben ziehen und in allen Lebenssituationen auftreten, also in der Schule, Zuhause und in der Freizeit.

Auf die persönliche Lebensgeschichte der Betroffenen wird besonders eingegangen, sie wird genaustens betrachtet. Für die richtige Diagnose werden oftmals ein Fragebogen (K-SADS) und ein Interview eingesetzt. Letzteres dauert ca. 3-4 Stunden. An dieser Stelle ist auch sehr wichtig, dass nicht nur die Eltern zu Wort kommen, sondern auch Erzieher oder Lehrer befragt werden.

Da AD(H)S vererbt werden kann, ist es darüber hinaus wichtig, den Familienhintergrund zu erforschen.

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