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Die Berechnung des Entbindungstermins

Entbindungstermin

Die Aufregung beim ersten Arzttermin, der dann die Schwangerschaft bestätigt, ist natürlich groß. Den voraussicht- lichen Entbindungstermin kann man danach im Mutterpass nachlesen, oft verwendet der Arzt zur Berechnung einfach eine drehbare Scheibe, das so genannte „Gravidarium".



Wie kommt die Berechnung des Geburtstermins zustande?

Eine Schwangerschaft dauert normalerweise durchschnittlich circa 267 Tage, nachdem aber häufig der Zeitpunkt der Befruchtung nicht genau bekannt ist, wird als Grundlage für die Berechnung des voraussichtlichen Entbindungstermins der erste Tag der letzten Menstruation genommen. Damit gilt im Prinzip dieser Tag bereits als Beginn der Schwangerschaft, die dadurch (auf dem Papier) ca. 281 Tage lang wird. Die Zeit der Schwangerschaft wird meist in Schwangerschaftswochen (40) oder auch neun Kalendermonate oder zehn Mondmonate (zu je 28 Tagen) eingeteilt.

Ein Heidelberger Gynäkologe namens Franz Naegele, der im 18. Jh. geboren wurde, veröffentlichte dazu eine Methode zur Berechnung des voraussichtlichen Entbindungstermins:   

Zum ersten Tag der letzten Menstruation sieben Tage und ein Jahr dazurechnen und davon drei Monate abziehen.

Diese Berechnung ist aber eigentlich nur sinnvoll, wenn man einen ganz regelmäßigen 28-Tage-Zyklus – mit einem Eisprung am 14. Tag – hat. Da dies nicht immer der Fall ist, lautet eine angepasste Formel:

Erster Tag der letzten Menstruation + 7 Tage + 1 Jahr – 3 Monate +/- x (x steht hier für die tendenzielle individuelle Abweichung vom 28 Tage Zyklus)

Durch die Messungen der Größe des Kindes mittels Ultraschall wird dann manchmal später der voraussichtliche Geburtstermin noch nach oben oder unten korrigiert. Denn bis zur 12. Schwangerschaftswoche sind alle Babys auf Millimeter genau gleich groß. So kann man anhand der Größe – sofern richtig gemessen – auch das Alter sehr genau einschätzen.

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quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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