Ab dem fünften oder sechsten Monat wird es Zeit, die Beikost in die Ernährung von Säuglingen einzuführen. Mit dem steigenden Interesse des Babys am Essen der Eltern ist auch die Verdauung nun bereit, den ersten Brei aufzunehmen. Der ideale Zeitpunkt für die Einführung der Beikost ist nicht bei jedem Säugling gleich.
Zeitpunkt der Beikosteinführung. Ab Vollendung des 5. Monats (21. Woche) kann bei den meisten Babys mit der Einführung der Beikost begonnen werden. Bei allergiegefährdeten Babys sollte das Ende des 6. Monats abgewartet werden. Der ideale Zeitpunkt für die Einführung der Beikost ist von Säugling zu Säugling verschieden. Indikatoren für den richtigen Zeitpunkt sind etwa die ersten Zähne, die Fähigkeit vom Löffel zu essen, das Interesse am Essen bzw. keine unverdauten Nahrungsbestandteile im Stuhlgang.
Die Darmflora muss reif genug sein. Eine gut entwickelte Darmflora ist eine wichtige Voraussetzung für die Gabe von Beikost. Nur so kann verhindert werden, dass allergene Substanzen unverdaut über die Darmwand in den Körper des Säuglings eindringen und eine Allergie auslösen. Durch das Stillen wird die Darmflora des Säuglings ideal auf die Verdauung von Beikost vorbereitet.
Vorsicht bei zu früher Beikostgabe. Eine zu frühe Einführung der Beikost kann unterschiedliche Nachteile mit sich bringen. Ein höheres Risiko für die Entstehung einer Allergie [siehe ‚Beikost und Allergie’] ist gegeben, wenn Beikostmahlzeiten vor dem 5. Monat gegeben werden. Da durch die Beikost erstmalig Lebensmittel mit hohem Kaloriengehalt und geringer Sättigung (z.B. Zucker) in die Ernährung eingeführt werden, ist das Risiko für die Entstehung von Übergewicht erhöht. Zudem sinken bei früher Beikostgabe die Milchmahlzeiten und somit die Kalziumzufuhr. Eine ausreichende Zufuhr von Kalzium ist für die gesunde Entwicklung der Knochen von sehr großer Bedeutung.

Inzwischen wird ja für alle Babys empfohlen, dass mit 4 Monaten zugefüttert wird, gerade, um das Allergierisiko zu mindern. Dadurch, dass das Kind frühzeitig mit verschiedenen Fremdstoffen in Kontakt kommt, soll das Immunsystem trainiert werden. Was ich als völligen Blödsinn ansehe, solange gestillt wird und die Mutter sich gesund ernährt. Mit 4 Monaten haben die Babys in aller Regel den Brei mehr im Gesicht verteilt als gegessen. Sie sind von Natur aus einfach noch gar nicht soweit. Auch mit 5 oder 6 Monaten kann das noch zu früh sein, je nach Kind. Warum sollte man einem Kind etwas einflößen, wenn es noch nicht mal sitzen kann oder den Löffel halten!? Die Kleinen zeigen schon recht deutlich von selbst, wann sie soweit sind und dass kann auch weit nach dem 6. Monat sein. Hört auf euer Bauchgefühl statt auf irgendwelche Empfehlungen!
Also der Beitrag kommt mir schon ein wenig überaltert vor. Mittlerweile ist es so das Flaschenbabys spätestens nach dem 4. Monat an die Beikost herangeführt werden sollten, da durch die Ersatzmilch die Nährstoffe nach dem 4. Monat nicht mehr ausreichen. Was bei gestillten Babys anders ist da ist es völlig ausreichend wenn man nach den 6. Monat beginnt. Mit diesen Allergien das halte ich für die absolute Panikmache, ich habe noch nie davon gehört das ein Baby von Karottenbrei eine Allergie bekommen hat, es sei denn es lag schon eine in der Familie vor.