Unter Akupunktur versteht man das „Nadeln“ mit dünnen, sterilen Akupunkturnadeln an bestimmten Akupunkturpunkten - davon gibt es insgesamt 361. Wer für die Anwendungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) aufgeschlossen ist, für den kann Akupunktur in der Schwangerschaft und zur Schmerzlinderung während der Entbindung eine gute Alternative zur schulmedizinischen Behandlung darstellen.
Die Wirksamkeit von Akupunktur gilt durch wissenschaftliche Untersuchungen als erwiesen. Sie sollte allerdings von geschulten Hebammen oder Ärzten vorgenommen werden. In diesem Fall kann sie unter anderem bei folgenden Beschwerden helfen:
Gute Erfahrungen wurden mit Akupunktur insbesondere bei der Geburtsverkürzung gemacht. Vor allem soll sich die Eröffnungsphase dadurch verkürzen, da die Vorreifung des Muttermundes vorangetrieben wird. Dazu werden ab der 36. Schwangerschaftswoche im Durchschnitt ein- bis zweimal pro Woche Nadeln am Unterschenkel und Fuß gesetzt.
Die Kosten für die Akupunkturanwendungen bei bestimmten Schwangerschaftsbeschwerden und zur Geburtsvorbereitung bzw. -verkürzung werden nicht von allen gesetzlichen Krankenkassen (anteilig) übernommen. Man sollte sich also am besten vorher informieren.