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Medizinische Indikation

Jeanine|Adams
Jeanine|Adams
04.01.2018 | 23 Antworten
Hallo
Ich wollte euch fragen ob jemand Erfahrung hat mit einem Schwangerschaftsabbruch nach der 12ten Woche. Egal aus welchen Gründen.
Wie seit ihr damit klar gekommen und wie habt ihr es verkraftet.
Wie ist es Abgelaufen ?
Ich bin schwanger und schon über der 12ten Woche und werde einen Schwangerschaftsabbruch mit medizinische Indikation durchführen da ich es Psyisch nicht schaffe ein Kind zu bekomme ich wollte nie Kinder haben und das wird nicht ändern.
Und bitte nicht sagen ich hätte besser Aufpassen müssen, den ich verhüte seit Jahren mit dem Ginoring und hatte nie Probleme damit.
Ich bin an einem Punkt an dem ich lieber Sterben würde als ein Kind zu bekommen.

Ich bin Total am Ende also bitte bitte seit nicht so böse ich möchte nur Eure Erfahrungen hören.

Danke

23 Antworten

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1 Antwort
Ich will dich ja nicht Rügen oder sonstiges aber warum wartest du bis nach der 12. Woche? Geschweige denn bekomm doch das Kind und gib es in eine Baby Klappe. Es gibt genügend kinderlose Paare die dein Kind adoptieren würden. Aber einfach so weg machen lassen?! Das kleine Ding kann wohl am wenigsten dafür. Und auch ein Ring ist nicht 100% sicher.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.01.2018
2 Antwort
Ich hatte meine Periode immer regelmäßig und normal. Auch sonst keine Schwangerschaftsanzeichen. Eine Adoption kommt für mich nicht in frage ich möchte nicht das in 18 Jahren ein mensch vor meiner Tür steht und mir Vorwürfe macht. Wie ich schon sagte mir geht es total beschissen und ich bitte das man mich nicht Anfährt. @Isa_s
Jeanine|Adams
Jeanine|Adams | 04.01.2018
3 Antwort
Hallo, Wurdest du bisher diesbezüglich null beraten? Kein ansprechpartner vor ort? Warum wäre eine adoption nix für dich? Es gibt verschiedene adoptionsarten. Auch solche, bei denen eben dem kind nicht möglich ist dich in erfahrung zu bringen. Ich kann dich verstehen dass du nicht möchtest, dass du damit dann später konfrontiert wirst. Aber das baby ist ja nun mal da und hat auch ein recht auf leben. So könnte man beides miteinander vereinbaren. Was rät dir denn dein arzt? Mit irgendwem musst du doch in kontakt stehen?
Brilline
Brilline | 05.01.2018
4 Antwort
Hi, Hat wohl jemand kein Bock sich um irgendwas zu kümmern und Konsequenzen zu tragen, wenn man sogar ne Adoption/babyklappe direkt ablehnt. Krass dass es heutzutage sowas gibt, dass man nach der 12. Woche noch abtreiben darf. Davor is ja schon heftig aber danach???? Hast du bereits n Arzt gefunden der das macht? Warum lässt du dem Baby nicht das Recht auf sein Leben? Musst es ja eben nicht behalten. Warum lässt dich nicht einfach sterilisieren wenn sie klar is dass nie Kinder willst? Wie steht dein Partner dazu? Will er das Kind auch nicht?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.01.2018
5 Antwort
Guten Morgen ... Es zeugt von gewissen Mut so eine Frage in ein Mütterforum zu werfen wo die meisten Frauen sich sehnlichst ein Kind wünschen ... es aber nicht klappt aus verschiedensten Gründen. Daher wirst du hier wahrscheinlich mit sehr viel Gegenwind und Unverständnis rechnen müssen. Trotzdem hoffe ich sehr, dass die Mädels OBJEKTIV und ohne persönliche Anmaßungen antworten werden !!! Ich selbst habe gar keine Erfahrungen mit Abbrüchen. Jedoch kenne ich eine Frau, die einen Abbruch weit nach der 12. SSW machen mußte aus medizinischen Gründen ... es war die absolute Hölle für sie und sie hatte ewig daran zu knabbern genauso ihre Familie. Die seelischen Wunden sind inzwischen etwas verheilt, jedoch vorhanden, auch nach Jahren. Ich hoffe sehr, dass du gute Ärzte am Start hast, eine umfangreiche Beratung sowie seelischen Beistand ... das Ganze wird kein Spaziergang für dich werden, auch wenn du jetzt für dich vernünftige Gründe siehst. Um sowas zukünftig zu vermeiden informiere dich über Sterilisation und befasse dich mit dem Thema eingehend. Du bist noch jung und trotz Verhütung kannst du immer wieder in diese Situation kommen. Dir alles Gute
Solo-Mami
Solo-Mami | 05.01.2018
6 Antwort
ich finde solomami hat das sehr gut und treffend formuliert ich möchte einen gedankenanstoss noch geben: im jetzigen moment bist du natürlich in einer akutphase, dennoch musst du reagieren und entscheiden für einen langen zeitraum. du bist noch sehr jung. du musst überlegen wie du auf dauer damit zurecht kommst. denn du hast mittlerweile einen richtig kleinen menschen in dir. wenn du damit leben könntest, dass du das baby austrägst, ihm die chance gibst zu leben, damit evtl menschen ein baby geben kannst, die keines bekommen können, dann wäre eigentlich allen geholfen!!!! und es gibt möglichkeiten der adoption, wo eben danach das kind nicht vor deiner tür steht, auch dies kann ich gut verstehen. versuch evtl diesen ansatz zu überdenken. das kind ist nun mal entstanden. mich würde interessieren, wie du seitens deines arztes versorgt wirst? wenn ein arzt, ich wusste nicht dass das möglich ist bei psychischer indikation, nach der 12. woche abbricht, wirst du doch hoffentlich irgendwie beraten werden???? denn du musst ja in der zukunft damit weiterkommen. alles gute
Brilline
Brilline | 05.01.2018
7 Antwort
sobald man GV hat , muss man damit rechnen , schwanger zu werden ... das heißt auch ... Verantwortung zu übernehmen ... vielleicht solltest Du Dir auch professionelle Hilfe holen ... wenn man lieber sterben möchte ... oder eine Beratungsstelle aufsuchen ... die Frage ist , ob Du mit Deiner medizinischen Indikation durchkommst und einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen kannst? ... wenn nicht , musst Du , wenn Du das Baby absolut nicht möchtest , über eine andere Alternative nachdenken ... und besser ... in Pflege geben oder zur Adoption frei geben ... denn ... es ist schon furchtbar , wenn ein Kind in einer lieblosen seelisch verwahrlosten Umgebung aufwachsen muss ... Alles Gute ...
130608
130608 | 05.01.2018
8 Antwort
Arme Maus ... ja, DICH meine ich! Da ich beruflich damit zu tun habe, erstmal die kalte Dusche: Du wirst, sofern der Fötus gesund ist, keine Genehmigung für einen Abbruch bekommen. Dass du keine Kinder möchtest, rechtfertigt maximal eine sozial indizierte abtreibung, Endzeitpunkt: 12 SSW. Und jetzt zum menschlichen: Aus Erfahrung weiss ich, dass nur wenige Frauen einen Abbruch "weg stecken", in diesem recht späten Zeitrahmen erst recht nicht. Warst du schon bei einer Beratung? Und, nochmal: eine soziale Indikation wird jetzt nicht mehr gehen, und eine medizinische ist erst gegeben, wenn der Fötus krank und/oder die SS eine Gefahr für die Mutter ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.01.2018
9 Antwort
Ich stimme den anderen zu. Bitte überlege deine Entscheidung, es zur Adoption zu geben doch. Dein frauenarzt kann dir da weiter helfen. In so jungen Jahren wird kein Arzt eine Sterilisation vornehmen. Wir haben das hier im Familienkreis schon erlebt. Ein kind hat sie bereits, möchte aber kein zweites. "Mit 25 Jahren können sie sich immernoch unentscheiden", hieß es. Wie es allerdings nach dieser Situation ist, kann ich nicht beurteilen. Hast du dir denn jetzt Gedanken gemacht?
isi_maus
isi_maus | 05.01.2018
10 Antwort
Hey, ich weiß wohl wie das klingt, aber ich kann´s mir vorstellen, wie Du Dich fühlst. Oh Mist. Du willst lieber sterben als ein Kind zu bekommen, okay. Was ist das schlimme daran für Dich? Die Schwangerschaft oder dass dann das Kind da ist? Die Geburt? Weil, wenn es das Kind an sich ist, könntest Du es direkt zur Adoption freigeben. Du musst das Kind nicht behalten, nicht ansehen, nichts damit machen. Dann kann das Kind leben, Du musst nicht diesen späten Eingriff riskieren und hast trotzdem kein Kind bei Dir. Ich würde gern wissen, warum Du so lange gewartet hast, besser wäre es gewesen das früher zu entscheiden. Rechtlich habe ich keine Ahnung, es klingt aber so als wärest Du schon beim Arzt gewesen, sonst hättest Du ja keine medizinische Indikation. Eine Abtreibung ist spaßfrei, freundlich ausgedrückt, und je später, desto schwerer können die Folgen für Dich sein. Vonny, psychische Krankheiten und auch seelische Behinderungen haben manchmal solche Folgen. Das hat nur bedingt mit "Kein Bock" zu tun, manche Menschen können nicht so logisch handeln, wie man es sich gemeinhin vorstellt. Da darf ich derzeit immer neue Erfahrungen mit meiner Tochter machen. Ist einfach so, es hat wenig Sinn, draufzuhauen. Du würdest auch keinen Querschnittgelähmten anschnauzen, wenn er partout nicht Fahrrad fahren kann, oder? Es treibt unsereins in die Verzweiflung. Aber Jeanine scheint auch sehr verzweifelt zu sein. Jeanine, andererseits hilft es natürlich auch nichts: Wenn Du so eine Frage in ein Forum stellst, dann stellst Du Dich eben auch der Öffentlichkeit in gewisser Weise und musst Dir auch Meinungen gefallen lassen, die für Dich schlimm sind. Es ist nämlich einfach schlimm, ein gesundes Kind abtreiben zu lassen, so spät. Mir bleibt nur Dir zu wünschen, dass Du es überstehst und dass Du künftig noch deutlich vorsichtiger bist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.01.2018
11 Antwort
Okay, ich lese jetzt erst, Du hattest scheinbar Deine Tage. Ist ja heftig. Wegen der Vorwürfe in 18 Jahren: Warum glaubst Du, Dein Kind würde, wenn es denn überhaupt eine Chance dazu hätte, Dir Vorwürfe machen, dass es leben durfte? Denk darüber bitte mal nach. Du wertest nämlich gerade die Entscheidung für den Tod dieses Kindes geringer als die Furcht vor möglichen, unwahrscheinlichen Vorwürfen in 18 Jahren. Diese Bewertungsweise Deinerseits gibt mir schon zu denken. Ich gehe davon aus, dass Du in psychatrischer Behandlung bist und dies alles mit Deinen Therapeuten besprochen hast. Ist das so?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.01.2018
12 Antwort
Ich weiß dass psychische Erkrankungen einem manchmal wirklich viele Wege versperren können, sogar die, die eigentlich kinderleicht zu gehen sind. Hab ich auch schon erfahren. Aber ich weiß auch, dass wenn man will, man vieles schaffen kann, manchmal auch schaffen muss. Für manche Dinge muss man einfach Verantwortung übernehmen, auch wenn nur mit Hilfe oder erst in 18 jahren. Aber allen Lösungen aus dem Weg zu gehen.. das klappt oft nicht und geht daneben. Ich hoffe natürlich falls die TE diese Zeilen ernst meint und tatsächlich so denkt, sie sich in psychischer Behandlung in einer Klinik befindet, wo man ihr hilft. Außerdem glaube ich, wenn ein Mensch mit Querschnittslähmung, mit Hilfe Fahrrad fahren lernen könnte, würde er es versuchen.. zumindest würde er nicht über das Leben oder sterben eines anderen Menschen entscheiden.. Aber ich weiß was du meinst ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.01.2018
13 Antwort
Mir kommt dieser Thread komisch vor, bei Facebook wirkt sie ganz anders. Ganz ehrlich, in so einer Situation fällt es mir schwer zu glauben, das jemand sich mit vollem Namen und Bild hier anmelden würde, umso ein schweres Thema los zu werden. Sollte es nicht so sein, dann tut es mir Leid. LG
teeenyMama
teeenyMama | 06.01.2018
14 Antwort
Und beimüberfliegen des Textes ist mir auch aufgefallen, dass sie hier keine Kommas setzt. Auf Facebook achtet sie aber auf Groß- und Kleinschreibung, ebenso wie auf die Komma und punktsetzung.
teeenyMama
teeenyMama | 06.01.2018
15 Antwort
Denkt ihr es ist irgendwie einfach ein Kind 9 Monate in sich zuhaben und dann einfach weg zu geben als wäre nie was gewesen ? ICH LEBE ! Und ICH würde psychisch nicht damit klar kommen!@vonny1711
Jeanine|Adams
Jeanine|Adams | 06.01.2018
16 Antwort
Ich habe die Genehmigung schon bekommen, aber danke@dajana01neu
Jeanine|Adams
Jeanine|Adams | 06.01.2018
17 Antwort
hallo liebe jeanine, du scheinst ein mensch zu sein der sehr wohl gefühle hat..sonst wäre dir das alles scheissegal. das ist es dir aber nicht. du hast logischerweise angst ein kind auszutragen und dann wegzugeben. was mich interessiert: warum wäre es für dich horror ein kind zu haben? was genau macht dich so fertig?
Brilline
Brilline | 06.01.2018
18 Antwort
@teeenyMama Diese Art der Vorwürfe veerstößt hier eindeutig auch gegen Netikette und Regeln. Oft genug hat das CB darauf hingewiesen, dass bei Fakeverdacht die Meldefunktion in den Profilen zur Verfügung steht. Öffentliche Denunzierung ist nicht der Weg und wo und wann du ihre Profile sonst noch gefunden hast, gehört hier auch nicht her. Wenn du darüber diskutieren möchtest, kann du dich gern direkt ans CB wenden oder aber auch an mich.
xxWillowXx
xxWillowXx | 06.01.2018
19 Antwort
Für mich war schon immer klar, ich möchte keine Kinder. Ich möchte kein Leben mit einem Kind. Da gibt es auch nichts zu überdenken. @Brilline
Jeanine|Adams
Jeanine|Adams | 06.01.2018
20 Antwort
ok..das ist deine persönliche einstellung und die muss man respektieren. das muss jeder selber für sich ausmachen. warum wäre es dann so schlimm wenn du definitiv kein kind willst, es leben zu lassen und wem zu geben der keine haben kann? weil dann müsstest du doch eigentlich auch keine allzugrosse bindung aufbauen wenn du einfach kinder nicht haben willst. weisst wie ich mein? du müsstest dich nicht damit belasten dass du es weg gemacht hast. der wurm darf leben und wer anders wäre glücklich ein kind zu bekommen :)
Brilline
Brilline | 06.01.2018

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