Tot bei Hausgeburt jetzt kann mans lesen!

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
05.05.2009 | 16 Antworten
Eine Grazer Hebamme steht unter Verdacht, bei einer Hausgeburt im Februar durch fahrlässiges Verhalten den Tod des Säuglings und eine schwere Verletzung der Mutter verursacht zu haben. Der 51-Jährigen wird vorgeworfen, über das Risiko Bescheid gewusst zu haben. Sie wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Die 36-jährige Mutter aus dem Bezirk Weiz wurde laut Polizei von den Ärzten eindringlich vor einer Hausgeburt gewarnt. Schon bei der Geburt ihres ersten Kindes mittels Kaiserschnitt hatte es Komplikationen gegeben. Mit dem Verweis auf schlechte Erfahrungen im Krankenhaus überredete sie schließlich die Hebamme zur Hausgeburt - sie hätte gedroht, andernfalls das Kind alleine zur Welt zu bringen, rechtfertigte die Verdächtige ihr Handeln.

Während der Geburt kam es jedoch zu schweren Komplikationen. Das Baby konnte nicht rechtzeitig aus dem Geburtskanal herausgezogen werden und erlitt laut Gutachten einen massiven Sauerstoffmangel. Auch sofortige Hilfe wäre zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät gekommen. Die Obduktion konnte ein Verschulden der Hebamme vor und während der Geburt nicht ausschließen, weshalb das Landeskriminalamt noch einen Sachverständigen von der Universitätsklinik Innsbruck beizog.

Bei der Entbindung wurde auch die 36-jährige Mutter so schwer verletzt, dass sie mit Dauerfolgen leben muss. Die Hebamme, die als gut ausgebildet, aber kritisch gegenüber der Schulmedizin gilt, wurde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen und Verdachts einer schweren Körperverletzung auf freiem Fuß angezeigt.
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16 Antwort
Hexenjagd
Leider ist das ganze Leben ein Risiko und nicht jedes ist versicher- oder vorhersehbar. Wenn viele wüssten wie gefährlich die Geburtshilfe in der Klinik wirklich ist, würden die meißten Frauen sich instiktiv auf ihre eigenen Kräfte besinnen. Solange Frauen noch entbunden werden statt zu gebären, solange Frauen gesagt wird wie sie zu liegen haben - solange außenstehende bestimmen in welcher Position die Geburt am besten ist - haben Frauen nicht begriffen welch wunderbare Kraft in ihnen wohnt. Ruptur gibts immer und überall, passiert auch schon mal im Auto auf dem Weg zur Klinik, da war das Kind dann auch tot aber niemand würde dann dazu raten nicht mehr im Auto zur Klinik zu fahren, Oder?
jordemoder
jordemoder | 05.05.2009
15 Antwort
mir wurde beim letzten Kind auch abgeraten zu Hause zu entbinden
weil ich insulinpflichtigen Diabetes habe bin ich jetzt verantwortungslos ????? habe mich mit meiner Hebamme die bei den drei vorherigen Hausgeburten auch dabei war , sehr gut vorbereitet , sogar mein Gyn kam zur Geburt , alles lief BESTENS habe meinem Sohn drei Tage lang selber den Blutzucker gemessen immer wunderbare werte und der Kinderarzt kam zur U2 nach Hause , kerngesundes Kind
Fabian22122007
Fabian22122007 | 05.05.2009
14 Antwort
nochmal
das sind halt Dinge die passieren... das hat nix mit Verstand oder Dummheit zu tun. Meine Vermieterin erzählte mir heute von einer Frau die ihr Kind im 8ten Monat verlor, weil sich die Nabelschnur um den Hals gewickelt hatte... im Mutterleib. Wenn man lebt endet, das irgendwann mit Schuld oder ohne... eher oder besser später. Ich möchte weder in der Haut der Hebamme stecken, noch in der der Mutter. Die Versicherung für Hebammen, die Hausgeburten vollziehen ist so enorm hoch, das es kaum eine Hebamme macht.... und die Ärzte wollen ja auch nur ihr bestes... Es gibt immer noch eine Eigenveratwortung und ich finde es nicht gut, das Menschen die das so für sich entschieden haben so abgeurteilt werden.
NadinemalZwei
NadinemalZwei | 05.05.2009
13 Antwort
@Heviane
Fabian22122007
Fabian22122007 | 05.05.2009
12 Antwort
Da fühle ich mich aus verständlichen Gründen berufen..
...etwas dazu zu sagen. Nicht die Hebamme hat der Frau die Verletzung zugefügt sondern die Tatsache das beim ersten Kind ein KS gemacht worden ist. Ich gehe davon aus, das es unter der Geburt zu einer Ruptur gekommen ist. Die Gefahr der Ruptur liegt bei 1% immer vorausgesetzt der Arzt hat den KS fachlich gut gemacht. Bei einer nichtinfasieven Geburtshilfe , wie sie bei Hausgeburten üblich ist, ist dieses Risiko mehr vertretbar als in einer Klinik die bei Zustand nach KS unkontrollierbare Wehenmittel und PDA's setzt, die eine Bemerken der Ruptur erschwert. Hinzu kommt in diesem Fall, wenn mir die Frau sagt " wenn du mich zu hause nicht begleitest dann mache ich es alleine" und ich würde dann als Hebamme erfahren das die Frau mit einer Ruptur und totem Kind in der Klinik ankam wie soll ich denn dabei bitte in den Spiegel schauen? So ist es einfacher...ein Vorurteil ist bestätigt und die Nation schreit verbrennt die Hexe! Na bravo!! Hier ist letztens ein 17 Jahre altes Mädchen nach der Geburt, in einer Klinik, verblutet!! LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.05.2009
11 Antwort
Klar
Aber das auch im KH was schief gehen kann, wollen wir mal net sagen... Und ich mein da die Mutter wußte das sie lt.Ärzten nicht zu Hause entbinden soll, trifft Sie auch eine Schuld..... Es kann immer etwas schief gehen, egal wo du dein Kind bekommst... Lg Ann
annileinchen
annileinchen | 05.05.2009
10 Antwort
@Fabian22122007
ich will damit gar nichts bezwecken! wollt nur maal die meinung hören von den anderen dafür ist da forum ja da! Ich finde dass schlimm das jemand wo die ärzte einem abraten trotzdem eine hausgeburt zumachen! Ich werde sicher das kh bevorzugen da ist alles griffberet für solche fälle!!! Traurige sache!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.05.2009
9 Antwort
ich bin entsetzt
über soviel egoissmus!!! wie kann sich eine mutter so unverantwortlich verhalten und eine hausgeburt unter solchen umsänden quasi erzwingen! man trägt ja schliesslich als mutter nicht nur für sich sondern auch für das baby die verantwortung. unfassbar!
burzelchen
burzelchen | 05.05.2009
8 Antwort
hausgeburt
eine geburt ist das natürlichste der welt und auch im kh kann was passieren.ABER eine hausgeburt nach einem ks...das ist verantwortungslos! wenn mein erster sohn normal gekommen währe, währe ich einer hausgeburt auch nicht abgeneigt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.05.2009
7 Antwort
naja
wenn der Arzt sagt schluck die Pille und ich schlucke sie ... und es geht schief, dann ist es trotzdem mein Problem. Ich habs ja gemacht! Die Frau wollte es ja und hat jemanden gefunden, die es auch noch gemacht hat... weis man nähere Zusammenhänge??? Hat sie die Frau gezwungen nicht ins KH zu gehen. So ein tragischer Unfall tut mir sehr Leid, das hat niemand verdient!!! Ich denke darüber sollte lieber ein Richter urteilen!
NadinemalZwei
NadinemalZwei | 05.05.2009
6 Antwort
boah
Ja die arme Mama, hat erst ihr Baby verloren und sie wurde so verletzt das sie einen schaden davon trägt. Ist doch eine Schweinerrei sowas, da fehlen mir die Worte.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.05.2009
5 Antwort
@Fabian22122007
logisch passiert da statistisch gesehen viel öfter was... gibt ja auch statistisch gesehen wesentlich mehr krankenhausgeburten als hausgeburten...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.05.2009
4 Antwort
.............
das ist einfach schrecklich so was zu hören immer besser im krankenhaus ist immer ein arzt da
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.05.2009
3 Antwort
WAS BEZWECKST DU DAMIT ????????????????
NOCHMAL , sowas sind Einzelfälle, hatte selber 4 Hausgeburten und in Kliniken passiert stat. viel öfter was bei Geburten
Fabian22122007
Fabian22122007 | 05.05.2009
2 Antwort
...
Wie krass ist das denn schon wieder? Bekomm da Gänsehaut. Die arme Mama und ihr Baby!
Caro87
Caro87 | 05.05.2009
1 Antwort
;((((
piney
piney | 05.05.2009

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