Schwangerschaft melden

Manu27881
Manu27881
05.03.2017 | 6 Antworten
Hi, ich bin jetzt fast in der 10.ssw und habe meinem Arbeitgeber am 09.02. (6.ssw) über meine Schwangerschaft unterrichtet. Soweit ich weiß ist doch der Arbeitgeber dazu verpflichtet das zu melden oder? Arbeite als Floristin und bin nunmehr 7, 5 Std. am Tag allein im Laden. Er hat mir zwar ne Sitzgelegenheit zur Verfügung gestellt, aber im Laden ist es meistens sehr frisch obwohl ich oft die Heizung an mache. Bald ist Ostersonntag und eigentlich darf man doch laut MuSchG Sonntags nicht arbeiten? BZW. ist man überhaupt versichert wenn der Arbeitgeber es nicht gemeldet hat?
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1 Antwort
Hallo, also du musst deine Schwangerschaft erst ab dem 3.Mknag melden bis dahin kann einiges passieren. Und als schwangere soweit ich weiß darfst du Sonntags nicht arbeiten, da würde ich den Chef nicht drauf ansprechen und ihn auch mal fragen ob er es seiner Chefin oder seinem Chef gemeldet hat also dem höchsten Chef bei euch denn es wird dann auch ausgerechnet wann du in Mutterschutz gehst und alles. Also ich würde da nochmal nachhacken. Liebe Grüße
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.03.2017
2 Antwort
@Mel1996 *Monat meinte ich, Sorry für den Schreibfehler.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.03.2017
3 Antwort
Wem soll dein Arbeitgeber die Schwangerschaft melden? Ja, du darfst auch Sonntags arbeiten wenn du schwanger bist, musst nur dafür in der Wochen einen freien Tag als Ausgleich erhalten . Ja, du bist weiterhin versichert, dein Arbeitsverhältnis läuft ganz normal weiter.
Antje71
Antje71 | 05.03.2017
4 Antwort
bei uns ist es so , dass max. 5 Tage am Stück gearbeitet werden darf , dann muss 1 Tag frei gegeben werden und nach Sonntagarbeit , den Montag frei...bei Schichtarbeit nicht länger als 20 Uhr.... wem soll der Arbeitgeber die Schwangerschaft melden ?...der FA berechnet , den ET und nachdem berechnet sich der Mutterschutz.......und wie lange Du Elternzeit möchtest , das musst Du dem Arbeitgeber mitteilen...
130608
130608 | 05.03.2017
5 Antwort
Die Sonntagsarbeit betrifft aber nur bestimmte berufsgruppen. Da fällt sie als Floristin nicht mit rein. Da gilt für sie ganz normal §8 MuSchG " Werdende und stillende Mütter dürfen nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden." Ausgenommen davon sind: " Im Verkehrswesen, in Gast- und Schankwirtschaften und im übrigen Beherbergungswesen, im Familienhaushalt, in Krankenpflege- und in Badeanstalten, bei Musikaufführungen, Theatervorstellungen, anderen Schaustellungen, Darbietungen oder Lustbarkeiten dürfen werdende oder stillende Mütter, abweichend von Absatz 1, an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden, wenn ihnen in jeder Woche einmal eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 24 Stunden im Anschluss an eine Nachtruhe gewährt wird." Letzteres trifft auf sie also nicht zu. @manu27881: Wenn du deinem AG über die Schwangerschaft in Kenntnis gesetzt hat, also wirklich deinen Chef und nicht nur einem Vorgesetzten, reicht das. Der AG muss die Schwangerschaft nirgendwo weiter melden. Er ist jetzt dran, sich ans geltende Mutterschutzgesetz zu halten. Tut er dies nicht, weise ihn darauf hin. Das muss vom AG noch nicht mal vorsätzlich sein, dass er sich evtl. nicht dran hält. Manche wissen es einfach nicht besser, wie ich schon so manches Mal mitbekommen habe. Mein Chef wär auch so einer. Der würde also nicht mal mit Absicht handeln, sondern weil ers nicht besser weiß. Ist dem so, und dein AG hält sich nicht daran, weise ihn darauf hin. Erst wenn er dann nichts tut, warum auch immer, kannst du über weitere Schritte nachdenken. Und nein, eine Schwangerschaft muss man nicht erst ab dem 3. Monat beim AG melden. Im Gegenteil. Sobald man von der Schwangerschaft weiß, muss man den AG davon umgehend in Kenntnis setzen. Egal ob man erst meinetwegen in der 6. oder in der 12. Woche ist. Das Mutterschutzgesetz greift sofort, egal in welcher Woche man sich befindet. Und damit sich der AG an dieses Gesetz halten kann, muss er von der Schwangerschaft wissen, sobald Frau davon weiß, unabhängig davon, wie weit man schon ist. Verlangt der AG eine Nachweis, reicht ein einfacher Nachweis vom Doc aus.
gina87
gina87 | 06.03.2017
6 Antwort
hier nochmal: "§ 5 Mitteilungspflicht, ärztliches Zeugnis Werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Auf Verlangen des Arbeitgebers sollen sie das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme vorlegen. Der Arbeitgeber hat die Aufsichtsbehörde unverzüglich von der Mitteilung der werdenden Mutter zu benachrichtigen. Er darf die Mitteilung der werdenden Mutter Dritten nicht unbefugt bekannt geben. Für die Berechnung der in § 3 Abs. 2 bezeichneten Zeiträume vor der Entbindung ist das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme maßgebend; das Zeugnis soll den mutmaßlichen Tag der Entbindung angeben. Irrt sich der Arzt oder die Hebamme über den Zeitpunkt der Entbindung, so verkürzt oder verlängert sich diese Frist entsprechend. Die Kosten für die Zeugnisse nach den Absätzen 1 und 2 trägt der Arbeitgeber." Aufsichtsbehörde ist dann sowas wie das Gewerbeaufsichtsamt oder der staatliche Arbeitsschutz, damit die Behörde die Einhaltung des Mutterschutzgesetzes kontrollieren kann. Damit hast du also absolut gar nichts zu tun und es obliegt deinem AG, dies dorthin zu melden oder nicht. Bei nichtmeldung, muss er allerdings mit nem Bußgeld rechnen. Die kontrollieren aber, wenn überhaupt, nur. Das wären zum Beispiel die Stellen, an die du dich wenden könntest, sollte sich dein AG nicht ans Mutterschutzgesetz halten. Da würde sich im Fall der Fälle ja rausstellen, ob der die Schwangerschaft gemeldet hat oder nicht.
gina87
gina87 | 06.03.2017

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