Nackentransparenzmessung

sophie2689
sophie2689
12.02.2015 | 28 Antworten
Hallo..war heute beim FA und das Herzchen meines Babys schlägt zum Glück weiter kräftig.
Ich habe mich über die sog. Nackentransparenzmessung mit ihm unterhalten und einen Infoflyer mitbekommen.
Das ist ja eine sog. IGEL Leistung und muss selbst getragen werden. Wisst ihr was das in etwa kostet? Bzw. habt ihr das machen lassen?
Freu mich über Infos ... Danke bis dahin (happy01)
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28 Antworten

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1 Antwort
ich hab es bei beiden Kindern machen lassen, jedoch aus anderen med. Gründen. Ich hab ne Überweisung vom FA bekommen und somit hat es die Krankenkasse bezahlt. LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.02.2015
2 Antwort
Ist von Arzt zu Arzt verschieden, meist so um die 150 € und nochmal ca 25 € laborkosten. Ich würde es nur bei einem Arzt machen, den ich gut kenne ... Ich habe drei Jahre bei einem Gyn gearbeitet der das wirklich mit Liebe getAn hat, da wurde weit mehr getan als nur die Falte zu messen . Ich -persönlich- habe mich nach der Untersuchung toll gefühlt. Es war klar, dass die Kleine bestens versorgt ist und meine Gebärmutter gut Arbeitet, dass alles angelegt ist und am rechten Fleck sitzt. Ich habe aber auch Gesehen, dass bei Kollegen . Es kommt also sehr drauf an. Informier dich im Netz oder bei Freundinnen oder deiner Hebamme, wer das ordentlich macht :-) Aberals allererstes musst du natürlich für dich entscheiden, ob du eine Konsequenz ziehen würdest bzw ob du es überhaupt vorher wossen möchtest, falls etwas nicht stimmt. Mir war es wichtig, denn wenn etwas gewesen wäre, dann hätte ich die Möglichkeit gehabt zu Spezialisten zu gehen und vor der Geburt soviel wie möglich für das baby zu tun - bzw, so grausam sich das anhört, mich auch auf seinen Tod vorberiten können und die Geburt und vielleicht kurze Zeit danach so zu gestalten , wie ich das möchte. Ich wage zu behaupten. Dass man das nicht kann, wenn man ins kalte Wasser geworfen wird. Schlussendlich: die meisten Schwangerschaften verlaufen gut. Die allermeisten! Entscheide für dich, ob du das Risiko, überrascht zu werden, minimieren willst bzw ob du danach beruhigter bist , wenn alles gut aussieht. Für mich war es auch ein wahnsinnig tolles Erlebnis, mein Würmchen so lange sehen zu dürfen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.02.2015
3 Antwort
Ich würde es nicht machen. Was machst du, wenn du es dann weißt, das EVTL. etwas nicht "stimmen" könnte???! Meine FA hat in einer bestimmter Woche drüber geschaut und gemeint, dass alles gut aussieht. Das hat sie von sich selber aus gemacht und damit war die Sache für mich dann erledigt.
Kristina1988
Kristina1988 | 12.02.2015
4 Antwort
Die Preise sind sehr unterschiedlich. Von 60/70 Euro bis über 150 ... Bei der AOK könntest dir dann zB nach Vorleistung und gegen Quittung bis zu 150 Euro wieder geben lassen. Die Ergebnisse können verrückt machen. Manchmal weichen sie nur minimal von Normwerten ab, aber es ist gar Nichts ... Mein FA hat mir auf Grund meines Alters und des normalen Schalls sogar davon abgeraten. Er rät nur dazu, wenn er schon vorher Auffälligkeiten bemerkt und man über 35 ist und vor Allem, wenn man im Falle einer Trisomie o.ä. einen Schwangerschaftsabbruch noch ins Auge fassen würde. Für mich war aber immer klar, dass ich mein Kind trotz möglicher Behinderung behalten wollen würde und habe es daher auch nicht machen lassen. Andere machen es, um sich schon mal seelisch und moralisch drauf einstellen zu können ... Die Entscheidung abnehmen kann dir im Endeffekt niemand, aber sei dir dessen bewusst, dass auch eine "positive" Diagnose nie zu 100% stimmen muss ;)
xxWillowXx
xxWillowXx | 12.02.2015
5 Antwort
Spar dir das Geld für etwa Sinnvolleres! Sollte die Nackenfalte auffällig sein, dann sieht das dein FA beim Ultraschall und überweist dich weiter zur genaueren Abklärung und du müsstest nix bezahlen. Und dann solltest du für dich ein paar Fragen beantworten: Gibt es in der Familie irgendwelche genetisch bedinge Erkrankungen? Was würde ein negatives Ergebnis dich/euch bedeuten? Gibt es Indikationen, die so eine Untersuchung begründen würden? Nicht alles, was die Ärzte anbieten und möglich ist, muss man auch machen lassen und wahrnehmen.
Antje71
Antje71 | 12.02.2015
6 Antwort
@xxWillowXx Lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Ich möchte wirklich gern alle Risiken so weit es geht ausschließen, insbesondere wegen dem missen Abort letztes Jahr. Und es wird ja dann wirklich auch spezifisch nach dem Herz geschaut. Ich habe großen Respekt vor Menschen, die sich bewusst für ein behindertes Kind entscheiden. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das wahrscheinlich nicht könnte. Ich muss dazu sagen, dass ich eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte habe und als Kind dieser Gesellschaft sehr darunter zu leiden hatte und bis heute z.T. darunter leide. Ich mag mir nicht ausmalen, welcher psychischer Qual geistig behinderte Menschen ausgesetzt sind. Gerade Menschen mit Downloads Syndrom sind so feinfühlig und sensibel in dieser Hinsicht.Das sind wundervolle Menschen. Aber ich denke ich könnte diese Bürde nicht tragen.
sophie2689
sophie2689 | 12.02.2015
7 Antwort
@xxWillowXx Vielen Dank. Wird diese US Untersuchung auch vagen durchgeführt?
sophie2689
sophie2689 | 12.02.2015
8 Antwort
Die Preise sind ganz unterschiedlich. Ich habe es bei beiden Kindern bezahlt bekommen, Ansonsten hätte ich es nicht machen lassen. Für mich war klar, das ich das Kind so oder so behalten hätte.
sternchen2310
sternchen2310 | 12.02.2015
9 Antwort
@sophie2689 Die "Voruntersuchung" wurde per Bauchultraschall durchgeführt. Mein FA hat sehr gute Geräte und hat die Feindiagnostik auch selbst durchführen kann. Da wird übrigens auch sehr genau auf Herz und Hirn geachtet ;) Da war bei mir Alles top in Ordnung, obwohl ich selbst auch einen genetischen Deffekt habe, bzw sogar 2. Es sind keine "sichtbaren" Gendeffekte, aber sie sind da und stellten auch ein gewisses Risiko dar. Vielleicht sprichst du einfach mal mit deinem FA, was in seinen Augen sinnvoller wäre. Die Feindiagnostik gibt es in vielen Bundesländern jetzt ja generell von der Kasse bezahlt.
xxWillowXx
xxWillowXx | 12.02.2015
10 Antwort
warum willst du das machen kostet unnötig geld ist ein gefährlicher eingriff für mutter und kind ich habe alle untersuchungen abgelehnt beim arzt und war nur zum ultraschall da. lass dich nicht verrückt machen du bist schwanger und ned krank
violetta85
violetta85 | 12.02.2015
11 Antwort
@sophie2689 Mein Sohn hatte das Down-Syndrom und einen schweren Herzfehler, der aufgrund von Komplikationen nicht operabel war. Mein Sohn starb im Alter von knapp 4 Monaten und knapp 1 Jahr später hatte ich eine FG in der 9./10. SSW. Als ich wieder schwanger wurde, war natürlich die Angst sehr groß und es fiel mir in den ersten Monaten sehr schwer, mich mehr auf die SS zu konzentrieren, als die Angst zu sehen. Dennoch entschieden mein Mann und ich uns bewusst gegen die Nackenfaltentransparenzmessung. Mein FA ist sehr gründlich und schaute automatisch mit auf die Nackenfalte. Bei Auffälligkeiten hätte er uns die Option offen gelassen, eine zusätzliche Nackenfaltentransparenzmessung, inkl. Blutbild, durchführen zu lassen. Aber die Messungen waren absolut zeitgerecht. Da wir gerade bezüglich des Herzens die größten Ängste hatten, mussten wir noch etwas warten. So früh ist eine deutliche Darstellung des Herzens noch schwierig und unsicher. Ergebnisse wären also letztendlich noch mal zu bestätigen. Nach der 20. SSW war das Herz dann im US sehr gut darstellbar und die 4 Kammern gut erkennbar, was laut Arzt bereits 90% aller Herzfehler ausschließt. Da auch alle anderen Organe gut arbeiten und entsprechend im US dargestellt werden konnten, entschieden wir uns somit auch gegen die zusätzliche Feindiagnostik, denn was wir wissen wollten, wurde uns ja beantwortet. Diese Entscheidungen trafen wir, weil in all der Angst, die ganzen Zusatzuntersuchungen nicht unbedingt hilfreich sind, sich zu beruhigen. Man macht die erste Zusatzuntersuchung, ist für einen Moment etwas ruhiger und kriegt bereits kurze Zeit später das große ABER in den Kopf. Und dann rutscht man sehr schnell in einen regelrechten Wahn, eine Zusatzuntersuchung nach der anderen zu wollen, sich zig Mal rückzuversichern und sich praktisch gar keine Chance zu geben, die SS wirklich irgendwie zu genießen. Nein zu den ganzen Untersuchungen zu sagen, erfordert immens Kraft. Aber noch viel mehr Kraft benötigt man, um all die Untersuchungen zu "überstehen", ohne immer wieder im Vorfeld, emotional auf dem Zahnfleisch zu gehen und sich die zwangsläufige Frage zu stellen "Was ist, wenn man etwas findet ... ?" Gerade auf das DS bezogen, kann es sein, dass sich keinerlei Maker zeigt und alle Organe gesund sind. Man geht also von einem völlig gesunden Kind aus und bekommt vielleicht doch eins mit DS. Und das gibt man nicht mehr her, dafür garantiere ich!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 12.02.2015
12 Antwort
@Moppelchen71 Das tut mir sehr sehr leid für dich, was dir passiert ist.Großen Respekt, dass du die Hoffnung auf ein gesundes Kind nicht aufgegeben hast. Für mich ist es auch jetzt schwer die SS zu genießen.Negative Erfahrungen sitzen einem immer im Nacken. Ich werde nochmal drüber schlafen und in zwei Wochen meinen FA fragen, ob er mir dazu raten würde oder nicht. Ich bin mir auch sicher, wenn er etwas auffälliges sehen würde, würde er es eh in die Wege leiten. Vielen lieben Dank erstmal
sophie2689
sophie2689 | 12.02.2015
13 Antwort
@violetta85 ähm, kurze Radfrage ... die Nackenfaltenmessung IST ein Ultraschall ... was ist daran ein gefährlicher Eingriff ???
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.02.2015
14 Antwort
ich habe gar nichts machen lassen in beiden Ss. Mein Sohn hat auch eine LKG-Spalte und es war auf keinem US zu sehen. Bei der Nackenfaltenmessung hätte man das auch nicht festgestellt. Wir wußten die ganze Ss über nicht, das er die Spalte hat. Aber wir lieben ihn so wie er ist. Mittlerweile sind beide Verschlüsse erfolgt und er ist ein ganz normaler kleiner Junge. Wir wußten aber bei beiden Kids von Anfang an, das wir auch mit einer Behinderung das Kind genommen und geliebt hätten.
loehne2010
loehne2010 | 12.02.2015
15 Antwort
@loehne2010 Hi das mit der Spalte stellt für mich kein Problem dar, selbst wenn mein Kind das hätte. Und natürlich würde ich dieses Kind lieben, egal ob mit oder ohne Behinderung. Aber: Ich möchte meinem Kind grundsätzlich auch großes Leid ersparen, weil das Leben schwer genug ist. Das ist ein sehr schwieriges Thema und hat auch ein bisschen was mit "Gott spielen" zu tun. Ich hoffe, ihr versteht das richtig und wisst wie ich das meine. Selbst wenn ich trotz aller Diagnostik ein krankes oder behindertes Kind bekommen würde, würde ich es natürlich genauso lieben und alles Mögliche tun.Aber wenn ich die Möglichkeit hätte, es dem Kind zu ersparen, würde ich es vermutlich tun.Aber Gewissheit bringt kaum eine Untersuchung.Von daher ist das reine Spekulation.
sophie2689
sophie2689 | 12.02.2015
16 Antwort
ich habe das schon richtig verstanden. Es ist eure Entscheidung, ob ihr das machen lassen wollt oder nicht. Ich verurteile niemanden, der es machen läßt und sich dann evtl. gegen das Kind entscheidet. Aber für uns war klar, das eine Abtreibung in so einem Fall nicht in Frage gekommen wäre. Wir wollten von Anfang an dieses Kind, egal wie es gewesen wäre. Zum Glück haben wir heute 2 halbwegs gesunde Kinder.
loehne2010
loehne2010 | 12.02.2015
17 Antwort
Ich gebe dir einen guten Ratschlag mach es nicht es wird dich rund 150 Euro kosten und wenn nur dein wert eine Kleinigkeit abweicht ... Kriegst du einen erzählt ... Und du machst dich nur verrückt. Es ist nur eine wahrscheinlichkeitsrechnun. Es gibt fälle wo die nackenfalte dicker war trtrotzdessen kommt ein gesundes Kind zur Welt und fälle wo überhaupt nichts auffälliges war und die Kinder waren krank. Ich kann nur davon abraten Es sei denn du kannst damit umgehen..
Goldmouse
Goldmouse | 12.02.2015
18 Antwort
@sophie2689 Goldmouse hat da schon Recht. Ist der Wert zu hoch, dann wird man Dir eh wahrscheinlich zur Fruchtwasseruntersuchung raten. Ich finde bei der Vermessung der Nackenfalte problematisch, dass die meisten Ärzte nach der rechnerischen SSW gehen. Sie setzen also voraus, dass die Schwangere einen akuraten Zyklus von 28 Tagen hatte, mit einem ES um den 14. Tag. Nun gibt es ja viele Frauen, die längere Zyklen haben und wo der ES einfach eben auch einige Tage später stattfindet. Da kann es zwischen errechneter SSW und tatsächlicher, locker Abweichungen von 4-5 oder mehr Tagen geben und entsprechend stimmen dann auch die Messwerte nicht mehr.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 12.02.2015
19 Antwort
@Moppelchen71 Oh, das ist gut zu wissen. Bei mir war der ES um ein paar Wochen verschoben.. Soweit ich das verstanden habe, macht mein FA die Untersuchung. Vielleicht lasse ich es wirklich auch sein und vertraue dem ganzen einfach mal.Bei meiner großen hab ich diese Untersuchung nämlich nicht machen lassen. Ich weiß es nicht.
sophie2689
sophie2689 | 12.02.2015
20 Antwort
@sophie2689 Natürlich kann DIr niemand sagen, es wäre besser oder schlechter, diese Untersuchung machen zu lassen. Im Endeffekt musst Du sellbst entscheiden, was Dich mehr beruhigt. Aber es ist eben auch so, dass man auf der Suche nach Antworten oft auch solche bekommt, die einem noch mehr Angst machen. Viele Ärzte gehen auf Nummer sicher und nennen dann jede noch so kleine Eventualität. "Könnte sein ... ", "Unwahrscheinlich, aber möglich..", "Vielleicht sollte man noch mal, ... nur um ganz sicher zu gehen, das ... " Doc sichert sich ab und die Eltern werden halb verrückt vor Angst und gehen durch eine Hölle, bis die nächste Untersuchung dann Gewissheit bringt. Entspanntes Genießen der SS sieht da wohl anders aus. Mein Tipp, wenn Du Dir das zutraust, ohne in Angst ganz aufzugehen: Bitte Deinen Arzt darum, Dir nur dann zusätzliche Untersuchungen anzubieten, wenn er tatsächlich etwas sieht, das ihn beunruhigt und das er eben lieber abgeklärt wissen will.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 12.02.2015

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24.07.2010 | 21 Antworten

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