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Schwanger in der Probezeit

Arween84
Arween84
14.06.2011 | 27 Antworten
Hi ich hab noch ca 4 Wochen probezeit und bin schwanger. Langsam sieht man es auch ein bisschen ;) Hätte nicht gedacht das das in der zweiten schwangerschaft son schnell geht mit dem Bauch.
Meine Frage wie verhält sich das mit dem Kündigungsschutz wenn man eben noch in der Probezeit ist. Ich denk zwar nicht das mein Chef mich loshaben will aber wenn er erfährt das ich schwanger bin mhh weiß ich halt nicht.
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27 Antworten

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1 Antwort
Hallo
Hmm . Du genießt Kündigungsschutz. Zwar kann Dein AG Dich THEORETISCH ohne Angabe von Gründen nach der Proezeit kündigen, darauf lassen sich aber die wenigsten Ags ein.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
2 Antwort
na dann
sagt man erstmal nichts
Becki1000
Becki1000 | 14.06.2011
3 Antwort
hallo
du bist kündigungsgeschützt auch in der probezeit.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
4 Antwort
.
Er darf dir in der Probezeit grundlos kündigen. Hoff einfach, dass in den nächsten 4 Wochen nichts dergleichen passiert. Mehr kannst du nicht machen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
5 Antwort
probezeit
da ndarf wegen ss nicht gekündigt werden
Eisbär2008
Eisbär2008 | 14.06.2011
6 Antwort
@zirkum
aber nicht wenn sie schwanger ist..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
7 Antwort
....
Für Arbeitnehmerinnen, die innerhalb der Probezeit schwanger werden, gelten die besonderen Regelungen des Mutterschutzgesetzes. Während der Dauer einer Schwangerschaft ist die Arbeitnehmerin vor dem Verlust des Arbeitsplatzes geschützt. Nach § 9 Mutterschutzgesetz darf der Arbeitgeber während der gesamten Dauer der Schwangerschaft und bis zu vier Monaten nach der Entbindung nicht kündigen. Dieses Kündigungsverbot greift dann, wenn der Arbeitgeber vom Vorliegen der Schwangerschaft weiß oder Sie ihm innerhalb von zwei Wochen nach Ausspruch der Kündigung mitteilen. Im Internet findest Du das Mutterschutzgesetz. Ich würde es dem Arbeitgeber erzählen, da Du ja weiter bei Ihm arbeiten möchtest und es sollte ja eine gewisse Vertrautheit da sein.
Eisbär2008
Eisbär2008 | 14.06.2011
8 Antwort
...
Hab ich grad im Netz gefunden: Schwanger und Probezeit Schwanger: Kündigung in der Probezeit Die Probezeit an sich ist ein befristeter Vertrag, der eine Laufzeit zwischen drei und sechs Monaten hat und nicht extra gekündigt werden muss. Falls der Arbeitgeber der Arbeitnehmerin keinen Anschlussvertrag aushändigt, ist das Arbeitsverhältnis mit dem Ende der Probezeit beendet. Daran ändert auch eine Schwangerschaft nichts. Deshalb sollten Arbeitnehmerinnen, die schwanger sind, ihren Arbeitsvertrag genau prüfen, bevor sie sich auf Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber einlassen. Auch ein Verschweigen der Schwangerschaft, bis der Probevertrag in einen richtigen Vertrag umgewandelt wurde, ist nicht anzuraten. Zwar ist die Arbeitnehmerin dann erst einmal durch das Mutterschutzgesetz vor einer Kündigung geschützt, jedoch fühlt der Arbeitgeber sich aufs Kreuz gelegt und wird bei der nächstpassenden Gelegenheit dann doch die Kündigung aussprechen. Und selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, das Arbeitsverhältnis ist auf jeden Fall nachaltig gestört
Katzi77
Katzi77 | 14.06.2011
9 Antwort
Probezeit
Hi, ich bin auch kurz vor Schluss der Probezeit schwanger geworden. Hatte aber, bevor ich es gesagt habe, ohnehin ein Gespräch mit dem Arbeitgeber und habe nach dem Leistungsstand gefragt. Da hat man mir dann gesagt, dass alles gut ist und eine Woche später hab ich es dann gesagt. Aber: Als Schwangere bist du ohnehin geschützt und kannst nicht gekündigt werden. Dein Arbeitgeber muss dich weiter beschäftigen. Hast du denn einen Jahresvertrag oder ein unbefristetes Arbeitsverhältnis?
oktoberbaby12
oktoberbaby12 | 14.06.2011
10 Antwort
@knisterle
Ja, seh ich grade. Aber er muss ja keinen Grund angeben. Kann doch sagen "Ich kündige dich in der Probezeit, aber das hat nichts mit deiner Schwangerschaft zutun", oder? Nachweisen kann man es nicht, wenn es vom Arbeitgeber grundlos gemacht werden kann. Ich glaube nicht, dass man als Arbeitnehmerin solche Rechte hat, wenn man noch in der Probezeit steckt. Ich denke, dass ein Arbeitgeber sehr wohl kündigen darf, auch wenn die Arbeitnehmerin schwanger darf, sonst wäre das ja eine erhebliche Beschneidung von dem Recht, Probezeitler zu kündigen. Nach dem Motto: Sechs Monate Probezeit, ich werd vielleicht vorher gekündigt - lass ich mir mal eben ein Kind machen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
11 Antwort
@zirkum
Nein . Der AG hat in dem Fall keine Chance und da kann er sich aufn Kopf stellen und mit de Arschbacken wackeln, das nützt nix ;-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
12 Antwort
....
in der probezeit kann man dich IMMER kündigen auch in der schwangerschaft
linda1986
linda1986 | 14.06.2011
13 Antwort
@oktoberbaby
Hab nen zeitvertrag auf 2 Jahre da ich schon einen kleinen sohn habe und mein chef von anfang an wusste das da noch mehr geplant ist. Nur so schnell hat halt keiner damit gerechnet ;)
Arween84
Arween84 | 14.06.2011
14 Antwort
@zirkum
Mag sein, das es auch Menschen gibt, die das ausnutzen, aber das spielt keine Rolle. Der Kündigungsschutz besteht lt. Mutterschutzgesetz und ist nicht zu kippen .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
15 Antwort
@linda1986
nein..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
16 Antwort
@knisterle
Die Gesetze schreiben da aber was anderes.
Katzi77
Katzi77 | 14.06.2011
17 Antwort
@knisterle
Ja, ist ja okay, aber hast du das irgendwo noch schriftlich für mehr Infos. Als man muss sich in der Zeit nur mal in den Arbeitgeber hineinversetzen . Du hast eine Dame in der Probezeit bei dir arbeiten, merkst, dass sie ihren Job total bescheiden verrichtet, willst ihr noch eine Woche geben um zu entscheiden und an dem Tag, als du es ihr sagen willst, sagt sie dir, dass sie schwanger ist. Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unfair gegenüber dem Arbeitgeber, denn somit ist jawohl klar, dass er es sich das nächste Mal anders überlegt und vielleicht doch den etwas schlechter qualifizierten Mann nimmt, anstatt die Frau, die im gebährfähigen Alter steckt. Ich find das natürlich aus meiner Sicht aus gesehen super. Falls ich dann arbeite und in der Probezeit stehe und schwanger werde, muss ich keine Angst haben , aber als Arbeitgeber: einfach Mist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
18 Antwort
danke
vielen lieben Dank an alle ;)
Arween84
Arween84 | 14.06.2011
19 Antwort
Es gibt Sonderregelungen in der Probezeit
Tritt eine Schwangerschaft während der Probezeit auf, gelten die Regelungen des Mutterschutz. Einer Schwangeren kann dann nur mit Zustimmung der für den Arbeitsschutz zuständigen Behörde gekündigt werden. LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 14.06.2011
20 Antwort
@knisterle
Ich kanns mir einfach nicht vorstellen. Nach der Probezeit, muss er einen Grund angeben, der ausschlaggebend ist. Da ist klar: Schwangerschaft ist KEIN Grund, zu kündigen. Aber wenn er in der Probezeit ohne Angabe von Gründen kündigen kann, dann kann er auch eine schwangere Frau kündigen. Das sagt allein die Logik irgendwie. ^^ Wo steht das denn, dass der partout nicht kündigen darf, wenn die Frau schwanger ist?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
21 Antwort
@zirkum
Du möchtest noch mehr Infos? Es war doch schon der Auszug aus dem MuSchuGesetz gepostet . Da steht alles drin! Das muss ich ja nicht nochmal posten, da brauchst du nur Googeln . @Katzi: Das was du gepostet hast, ist aber nur selten der Fall. Die meisten AG vergeben einen Arbeitsvertrag, wo im Anschluss an die Probezeit gleich eine weitere Befristung auf ein Jahr steht oder einen unbefristeten . Nur selten wird ein Vertrag geschlossen wo es erstmal nur um die Probezeit geht. Natürlich wäre das für AG die Frauen einstellen sicherer um sowas evt. zu verhindern.. Aber so isses nunmal .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
22 Antwort
@zirkum
Ich denke, wenn der AG die Frau kündigen will, weil sie eine "Straftat" begangen hat oder sonst was "angestellt" hat gibts diese Ausnahmen wo dann die Zustimmung der für den Arbeitsschutz zuständigen Behörde nötig ist.. Ansonsten geht es wie gesagt nicht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
23 Antwort
@knisterle
Oh Mann, hier rutscht manchmal alles einfach runter und man kann gar nicht schnell genug mitlesen. Wenn das so ist, dann ist es natürlich gut. :) Das war mal eine sehr interessante Frage, muss ich sagen! Eine Freundin von mir wurde 2 Wochen vor Ende der Probezeit wegen der Schwangerschaft gekündigt und hat das einfach so hingenommen. Dachte auch, dass das so rechtens ist - anscheinend nicht. Dankeschön, knisterle, du hast gerade mein Wissen erweitert. *gg*
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
24 Antwort
...
Also ich wurde leider auch während der Probezeit schwanger und auch gekündigt, denn in der Probezeit muss man keine Gründe für eine Kündigung angeben.
Playmate33
Playmate33 | 14.06.2011
25 Antwort
.
Ich habe jetzt nochmal gelesen. Also es gibt zwei Arten von Probezeit. Eine Probezeit, wo man eben schon weiß, das sein unbefristeter Arbeitsvertrag zustande kommt, nachdem die Probezeit beendet wurde und die andere Art ist, dass ein Probearbeitsvertrag geschlossen wurde, der zu einer bestimmten Zeit ausläuft. Hast du also einen unbefristeten Vertrag vor dir liegen, wo du jetzt quasi 6 Monate lang zeigen musst, dass du da auch was taugst und wirst danach sicher übernommen, so bist du bis spätestens 4 Monate nach der Geburt sicher. Hast du aber einen Probearbeitsvertrag, der nach bis zu 6 Monaten ausläuft und wo danach dann ein neuer Arbeitsvertrag geschlossen werden müsste, wenn du dort übernommen wirst, kann dein Arbeitgeber dir diesen zweiten, festen Arbeitsvertrag einfach verweigern, bzw. darauf verzichten, ihn mit dir zu schließen, dann bist du nicht vor Kündigung geschützt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.06.2011
26 Antwort
@Playmate33
Das hättest du aber nicht hinnehmen müssen.. aber versuchen kann mans ja mal, hat sich wahrscheinlich der AG gedacht .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.06.2011
27 Antwort
@zirkum
Genau .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.06.2011

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