Untersuchungen auf Behinderungen und hoher Blutdruck

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
08.04.2009 | 6 Antworten
Hallo,

ich hatte ja gestern die erste Ultraschalluntersuchung (7+4. Woche). Dabei hat mein Arzt mich dann auch über alles aufgeklärt was für eine Schwangerschaft wohl wichtig ist. habe irgendwie nur die hälfte behalten .. aber da kann ich Euch ja auch immer Fragen. Habe auch meinen Mutterpass bekommen.
Er hat dann gesagt das es drei mögliche Untersuchungen gibt um zu sehen ob das Kind eine Behinderung hat. Bin jetzt zwar ein bisschen Unsicher aber ich weiß nicht wie Sinnvoll diese Untersuchungen wirklich sind. Ich habe zumindest zur zeit noch keine Angst davor das etwas nicht in Ordnung ist. Habe Gottvertrauen das alles so sein wird wie es sein soll, man kann sich auch grundlos verrückt machen. Gehe ich mit der Sache (noch) zu locker um oder was haltet ihr von den Untersuchungen? Ich denke doch das wenn wirklich etwas nicht in Ordnung ist dann sieht der Doc das auch anhand der Üblichen Untersuchungen?

Eine andere Sache ist die das gestern mein Blutdruck eindeutig zu hoch war, 160/90. der Doc meinte das dies schon bedenklich währe. Ich weiß jetzt nicht was normal ist? Kann er durch die Aufregung so hoch gewesen sein? Was kann man den da tun? Ich soll den Blutdruck mal ne zeit lang beobachten, ich leihe oder kaufe mir dafür nachehr ein Blutdruckmessgerät. Soll die werte aufschreiben und dann zum nächsten Termin mitbringen. Hatte oder hat einer von Euch auch zu hohen Blutdruck?

Anke
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6 Antwort
Hallo...
Ich bin jetzt in der 31. SSW und hab so auch keine weiteren Untersuchungen machen lassen. Mit der Fruchtwasseruntersuchung war so, das eine Bekannte so was hat machen lassen und der Arzt mit der Nadel ihr Baby ins Auge gestochen hat. Das Baby ist so pumperlgesund, kann nur jetzt auf dem einen Auge nichts sehen... Das Risiko will ich nicht eingehen... Und wenn du nicht zu einer Risikogruppe gehörst, wie über 35 Jahre alt oder gesundheitlich vorbelastet würd ich nichts machen lassen... Und die andere Frage, die du dir stellen solltest ist: Würde ein "negatives" Ergebnis was ändern?? Bei mir war die Antwort "nein"!! Also kann ich mich auch "überraschen" lassen... Mit dem Blutdruck kann ich dir nur insoweit helfen, das ich dir sagen kann, das der normale RR bei 120/80 liegt, ansonsten ist meiner eher zu niedrig, als zu hoch... Alles Gute für dich...
nele30
nele30 | 08.04.2009
5 Antwort
hallo :)
ob die untersuchungen sinnvoll sind oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. in jedem fall sind die untersuchungen wie nackenfaltenmessung usw. im 1. trimester nur ein anhaltspunkt, d.h. sie diagnostizieren keine krankheit sondern berechnen nur die wahrscheinlichkeit wie hoch die gefahr einer behinderung ist... jedoch kann ein arzt aufgrund dieser ersten untersuchungen weitere wie z.bsp. die feindiagnostik oder fruchtwasseruntersuchung anordnen und die müssen dann nicht selber bezahlt werden. also wenn es konkrete verdachtsmomente gibt, sprich in der nahen verwandtschaft vererbbare krankheiten / behinderungen auftreten kann es sehr sinnvoll sein. liegt gar kein verdachtsmoment vor, dann muss das jedes paar für sich entscheiden. wir haben z.bsp. die untersuchungen im 1. trimester nich machen lassen. wir waren aber zur feindiagnostik, weil das hier in berlin zur vorsorge dazu gehört und nicht bezahlt werden muss. da kam dann raus, dass es bei uns ne wahrscheinlichkeit von 1:3800 gibt, dass das kind behindert ist. ab 1:300 wird eine fruchtwasseruntersuchung angeraten. und zum blutdruck. ich tingel auch immer an der oberen grenze rum. die liegt bei 140/90. hab meistens 135/90... aber da alles andere in ordnung ist, muss das nich behandelt werden. ich achte nur darauf, dass ich mich viel bewege und nich so fettig esse. sprich, dass ich nich zu träge werde. das is ja nich gut bei höherem blutdruck! also beobachte das einfach. vielleicht warst du auch nur aufgeregt? alles gute für dich
Yvetta
Yvetta | 08.04.2009
4 Antwort
Hallo
also was die Untersuchungen angeht: Ich lasse keine machen, da ich mein kind auch mit behinderung lieben werde. Wenn es diese haben sollte. Man ist dann immer im Zwiespalt mit sich und der Situation wenn man davon erfährt. Dein Blutdruck war wirklich etwas hoch man sagt es gibt einen Grenzwert von 140/90mmhg. Ab da wäre es dann schon Bluthochdruck alles darunter liegt im Normbereich. ZU niedriger Blutdruck beginnt glaube ich bei 100/60mmhg. Bin mir da aber nicht sicher. Mein RR ist auch immer etwas höher wenn ich zum Arzt gehe. Liegt wahrscheinlich an der Aufregung...
Shiva28
Shiva28 | 08.04.2009
3 Antwort
huhu
mit den Untersuchungen ist immer so ne Sache! Auf der einen Seite kann man mit manchen Untersuchungen nur eine Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Beh. vorhersagen. Man sollte sich vorher immer darüber im Klaren sein, welches die Konsequenzen für einen selbst sind, bei einem evtl. negativen Testergebnis. Will man das Kind trotzdem? Und auch bei einem Verdacht auf Beh. kann das Kind trotzdem gesund zur Welt kommen. Wenn man sich zum Abtreiben entscheiden sollte, wird man sich immer die Frage stellen, ob das Kind nicht viell. doch gesund zur Welt gekommen wäre. Hab Sonderpädagogik studiert und arbeite mit Menschen, die eine Behinderung haben... Sehe das Ganze also ein bischen anders... hab die Untersuchungen aber trotzdem machen lassen. Man will sich ja auf alles einstellen können! Mit dem Blutdruck würde ich mir nicht so Gedanken machen. Vielleicht warst du wirklich aufgeregt oder die Artzhelferin hat dich ziemlich direkt, nachdem du gekommen bist, schon drangenommen. Dann war dein Puls viell. noch erhöht. Hast du denn schon länger im wartezimmer gesessen vorher? Einfach beobachten. Wünsche dir eine gute Entscheidungsfindung
mäuslein
mäuslein | 08.04.2009
2 Antwort
Ich denke....
... das manche Untersuchungen schon sinnvoll sind. Habe aber auch keine Nackenfaltenmessung machen lassen . Was ich für sinnvoll halte ist das regelmäßige Toxoplasmosescreening, wenn du negativ bist und den Glukosetest, der dann später kommt. Und mein FA hat gegen eine Gebühr von 150€ uns angeboten, dass wir bei jedem Termin Ultraschall machen, dass haben wir auch getan, weil wir das für sinnvoll und gut investiertes Geld gehalten haben. Sonst bekommst du nur 3 Ultraschalluntersuchungen, mehr zahlt die Krankenkasse nicht. Ansonsten wird der FA schon wissen, was er für sinnvoll hält und was nicht!
DiniS
DiniS | 08.04.2009
1 Antwort
Hallo
Was die Untersuchungen angeht: die Tante meines Mannes hatte trysomie21, darum waren wir beim feinscreening...wenn was gewesen wäre, würde ich anderswo wentbinden...das war der einzige grund. Ich seh das so wie Du...außerdem: ob behinderung oder nicht...es ist mein Kind! aLLES; WAS MIT nADELN UND bAUCH ZU TUN HAT; LASSE ICH NICHT MACHEN:::DA IST MIR DAS rISIKO ZU HOCH:
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 08.04.2009

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