Welche Schmerzen sind schlimmer Geburt oder Kaiserschnitt ?

ju-lie
ju-lie
24.01.2015 | 69 Antworten
Hallo, mich beschäftigt seitdem ich von meiner Schwangerschaft weis diese Frage was nun schlimmer sein muss. 3 Kids habe ich normal entbunden und das jüngste gerade mal vor einem Jahr und nun bin ich wieder schwanger zwar haben wir mein Mann und ich uns noch ein weiters gewünscht aber nicht so schnell es war also umgeplant und da ich immer sehr lange bei allen drei Kids in den Wehen lag habe ich grose Angst vor der normalen Geburt. Mit meinen Frauenarzt habe ich über ein Kaiserschnitt gesprochen und der meinte es wäre in kein Problem nur habe ich die Schmerzen danach und bei einer normalen Geburt sind sie danach vergessen. So jetzt möchte ich eure Meinungen dazu hören.
Wer hatte schon ein Wunschkaiserschnitt aus Angst vor der Geburt und wie ist es euch nachdem Kaiserschnitt ergangen ?hattet ihr Probleme mit der Narbe? Bitte keine Vorwürfe oder so möchte so viel Erfahrungen wie möglich hören. Lieben Dank im vorraus. Lg
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69 Antworten

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1 Antwort
ich hab zum glück keine erfahrung mit einem kaiserschnitt. aber ich fürchte, dass du deine geburten so extrem schlimm empfunden hattest, hattest du wohl leider noch keine selbstbestimmte geburt erleben dürfen. hast du alle 3 im kh geboren? wie wär denn der gedanke dir eine tolle hebamme zu suchen und mit dieser evtl im geburtshaus oder sogar zu hause ein kleines wunder das licht der welt erblicken zu lassen? ich selbst hatte bisher auch noch keine hausgeburt, aber jetzt in der 3. schwangerschaft strebe ich eine an. hab mir ne hebi gesucht und mach auch die vorsorgeuntersuchungen bei ihr. nur zu den 3 screenings geh ich zur fä. ich bin nun in der 18. ssw und bin so viel entspannter als in den beiden anderen schwangerschaften. es ist einfach ein komplett anderes, viel freieres und selbstbestimmteres gefühl. beim fa wenn ich sitze fühl ich mich iwie immer "krank" arzt verbinde ich nun mal mit krankheit, aber schwangerschaft ist ja zum glück keine :-) beim arzt bekommt man iwie immer vermittelt das diese untersuchung, dieser test .....dies und jenes alles nötig ist um eine gute schwangerschaft zu gewährleisten. eine gute hebamme wird dir sagen was wirklich wichtig ist und du wirst sehen es ist ein bruchteil von dem was dir ein arzt alles aufschwätzen will... da gehts eben schon los mit "freierem" gefühl. und ich muss sagen ich freu mich schon richtig auf meine selbstbestimmte hausgeburt die im besten fall genauso abläuft wie ich es gern möchte ohne in hektik ins "fremde" krankenhaus zu rasen, ohne in fremden räumen im beisein von fremden menschen mein kind zu gebären. nein, ich freu mich darauf in meiner gewohnten, beschützten umgebung allein mit meinem mann und meiner hebamme ganz ohne hektik daheim zu bleiben und das kleine würmchen im liebevollem zuhause willkommen zu heissen... .:-) so, nun hab ich genug geschwärmt :-) ich wünsch dir eine wunderschöne und entspannte schwangerschaft und natürlich auch eine tolle geburt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2015
2 Antwort
Ich hatte leider schon beides, normal geburt und kaiserschnitt und ich würde niemals mehr freiwillg nen ks, da ich da fast 3 tage erstmal nicht aufstehen konnte und dann nur unter totalen Schmerzen, hatte Woche lang Schmerzen von der wunde her. Natürlich war die. Normale geburt auch schmerzhaft, konnte aber nächsten Tag schon wieder rum laufen fast ohne Schmerz. Aber es emppfindet jeder anderst. Rede doch mit deiner hebamme über deine ängste.
Bunnyspeedy
Bunnyspeedy | 25.01.2015
3 Antwort
Bei unserer großen Tochter hatte ich eine normale Geburt. unsere jüngste Tochter musste dann leider per KS geholt werden. Was die Schmerzen angeht, fand ich den KS nicht schlimm, aber nie im Leben würde ich freiwillig einen KS wählen und mich um das richtige Geburtserlebnis bringen. Ich war auf jedenfall eingeschränkter als nach der ersten Geburt. Vor allem Aufstehen/Hinsetzen und Rumlaufen u.ä. war schmerzhaft. Nicht schlimm, aber doch so, dass ich sie eine ganze Weile gespürt habe und dadurch natürlich nicht alles so machen konnte, wie ich es gerne getan hätte.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2015
4 Antwort
ich hatte 2 normale geburten und einen not ks..beim jüngsten. der ks ansich ist nicht schlimm...danach ja man kann nicht gleich aufstehen....und das lachen tut sogar etwas weh..aber nach 1 woche gings ganz gut..mann muss aufpassen mit dem heben....probleme hatte ich keine weiter....ca.2 wochen war alles ok. ich würde aber keinen ks wählen...du kannst ja auch auf pda zurückgreifen und eine normale geburt wählen. ich hatte beim 3. kind komischerweise die meiste angst..und habe akupunktur gmeacht gegen ängste und für eine schnelle geburt. lg
keki007
keki007 | 25.01.2015
5 Antwort
Da muss du eben abwägen. Mir ging es ebenso, ich hatte schreckliche Angst vor einer weiteren Entbindung nach der Horrorgeburt beim 3. Kind. Nr. 4 kam dann doch per Einleitung auf die Welt. Bei Nr.5 wurde es dann der KS, weil auch der Zwerg falsch herum lag. Und ich fand die Schmerzen recht erträglich! Klar, die ersten Stunden direkt danach, wenn die Betäubung nachlässt, waren nicht so schön. Aber da braucht man nur Bescheid sagen und bekommt sofort was gegen die Schmerzen. Ab dem nächsten Tag habe ich die Schmerzen dann mit handelsüblichen Schmerzmitteln im Griff gehabt. Es geht auch gar nicht darum, welche Schmerzen "schlimmer" wären. Sie sind halt anders. Und dass man nach normaler Entbindung schneller wieder fit ist, halte ich auch für ein Märchen. Soooo prickelnd ging es mir danach auch nicht, ich war nicht schneller wieder auf den Beinen als nach dem KS. Also, ich muss sagen, nach 4 "normalen" Entbindungen und einem KS würde ich jederzeit den KS wiederwählen.
Tara1000
Tara1000 | 25.01.2015
6 Antwort
Du darfst dabei auch an dein Baby denken, denn viele Babys haben nach einem Kaiserschnitt Anpassungsschwierigkeiten. Der natürliche Vorgang ist die Geburt durch den Geburtskanal und das hat seinen Sinn und Zweck. Ich kann deine Angst zwar verstehen, aber eine Geburt ist machbar. Und dein Arzt hat Recht, danach stehst du auf und kannst dich um dein Kind kümmern. Das ist beim Kaiserschnitt nur eingeschränkt möglich.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2015
7 Antwort
hmmm... was heißt bei dir lange ??? Meine erste Geburt dauerte ca 36 Stunden und das war kein Grund für mich beim 2. Kind nen Kaiserschnitt in Erwägung zu ziehen. Die zweite Geburt dauerte sage und schreibe um die 52 Stunden und ich bin eigentlich kein Jammerlappen, aber da hab selbst ich geflucht .... und trotzdem würde niemals nen Kaiserschnitt in Frage kommen sollte ich nochmal schwanger werden in diesem Leben. Ich weiß nicht wie die Schmerzen nach einem Kaiserschnitt sind. Ich hab immer nur die Frauen leiden sehen und das 1-3 Tage nach der Kaiserschnittgeburt. Nach meinem 2. Kind bin ich 5 Sunden später auf den Gängen spazieren gewesen wärend meiner Zimmer-Nachbarin der Katheter überlief ... Entscheide für dich selbst. Ich persönlich sehe in einem Kaiserschnitt mehr Nachteile als Vorteile, für dich und das Kind LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 25.01.2015
8 Antwort
Ich habe nur ein Zwerg der im Laufe des Geburt per kaiserschnitt geholt wurde. Als ich den ersten Schrei hörte war ich glücklich. Sie haben ihn mir kurz gezeigt und brachten ihn weg. Nicht weil etwas nicht stimmte sondern um mich zuzunähen. Das war so ein schreckliches Gefühl. Nach etwas über ner halben Stunde brachten sie mich in Kreißsaal wo mein mann glücklich mit unserm Zwerg im arm saß. Der war schon gewogen, gemessen und angezogen. Alles hatte ich verpasst. Als sie ihn mir in den arm legten, fühlte es sich sehr fremd an und ich sagte zu meinen Mann bitte nimm ihn erstmal weg. Es tat mir so leid, aber ich konnte mich in dem Moment mit dem kleinen Wesen nicht "identifizieren" es war mir irgendwie so fremd. Das legte sich zum Glück nach ein paar Stunden. Ja die schmerzen. Nach 12Stunden durfte bzw musste ich das erste mal aufstehen. Ich habe gedacht es zerreißt mich aber so ist ist dort im Krankenhaus üblich und ich musste auf Toilette. Die ersten 3 tage konnte ich mich nicht eigenständig um mein Zwerg kümmern. Nicht weil ich es nicht wollte, aber ich schaffte es nicht mich mit dem kleinen hinzusetzen um ihn zu füttern. Da brauchte ich immer Hilfe und jemand musste ihn mir in den arm legen. Auch so war ich ziemlich eingeschränkt was aufstehen, sitzen, liegen und gehen betraf. Selbst das Lachen tat weh. Nach 5 tagen kam ich nach hause und da mein mann arbeiten musste nahm sich meine Mama frei um mich im noch ungewohnten Alltag zu unterstützen, denn ganz ohne Hilfe ging es immer noch nicht. Es wurde zwar jeden tag besser, aber bis ich wirklich uneingeschränkt auch mal etwas länger spazieren gehen konnte vergingen 2 Wochen und bis alles wieder ganz ohne zwicken und zwacken ging sogar noch länger. Ich habe zwar keinen Vergleich zu einer normalen Geburt, würde diese aber liebendgern anstreben, denn heute fast 4 Jahre später habe ich immer noch ein schlechtes gewissen wenn Freunde von ihrem so tollen GeburtsErlebnis reden. Ich fühle mich dann irgendwie als hätte ich versagt und meinem Kind nicht den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen können. Überlege es dir gut und wäge bitte gut ab.
Jacky220789
Jacky220789 | 25.01.2015
9 Antwort
1. Kind geplanter ks..von Ärzten her..wegen Fehlbildung. 2. Kind spontan. Auf Wunsch normal. ....3. Kind Nachwehen zwar intensiv aber nicht so schlimm.
Knuddeline87
Knuddeline87 | 25.01.2015
10 Antwort
@Solo-Mami Wie sehr und ob man nach dem KS "leidet", ist individuell. Meine Zimmernachbarin konnte tagelang nicht laufen, ohne sich an die Wand zu drücken und festzuhalten. Ich konnte ab dem nächsten Tag mein Kind uneingeschränkt versorgen und herumlaufen. Habe immer auf diese entsetzlichen Schmerzen gewartet, die mir vorausgesagt wurden - aber die kamen nicht. Denke das kommt auf die Konstitution und das Schmerzempfinden an.
Tara1000
Tara1000 | 25.01.2015
11 Antwort
@Tara1000 mit Sicherheit kommt es suaf das eigene Schmerzempfinden an und wie die Wunde geschitten und vernäht wurde. Es kommt auf den Heilungsprozess des Körpers an, wie gut er Wunden verschliessen mag oder ob es Entzündungsherde gibt, weil das Immunsytem nicht richtig arbeitet usw ... das weiß man aber alles vorher nicht und da unwissend das Risiko freiwillig eingehen - das hab ich noch nie nachvollziehen können ...
Solo-Mami
Solo-Mami | 25.01.2015
12 Antwort
Und wenn der KS geplant wird, es kein Not-KS ist, besteht auch auf jeden Fall die Möglichkeit, das Kind sofort auf die Brust gelegt zu bekommen. Das war so der Fall bei mir, und dort blieb der Zwerg auch für die nächsten Stunden. Das war ein Vorteil gegenüber der normalen Entbindung. Da steht man ja doch dann irgendwann auf, duscht usw. Nach dem KS, mit dem Zwerg zum Kuscheln auf der Brust, habe ich die erzwungene Bettlägerigkeit sehr genossen!
Tara1000
Tara1000 | 25.01.2015
13 Antwort
ich hatte 3 spontangeburten und einen kaiserschnitt. ausserdem habe ich viele frauen nach wunschkaiserschnitt im wochenbett betreut… es gibt so viele gründe die FÜR eine spontangeburt sprechen…nicht nur was die frau angeht. das kind darf man dabei nicht ausser acht lassen… wenn du ansgt vor geburtsschmerzen hast dann würde ich dir ans herz legen dich damit auseinanderzusetzen und der ursache auf den grund zu gehen. ob ein wunschkaiserschnitt eine lösung auf lange sicht wäre bezweifle ich ganz stark… bei manchen mag es so sein, aber aus erfahrung kann ich dir sagen dass das die minderheit ist. ich kenne einige frauen die es enorm bereut haben. deshalb, überlege es dir gut. suche dir hilfe von einer professionellen hebamme und spreche über deine gefühle. vielleicht hilft dir auch literatur dazu…mach dich da mal schlau. alles gute :-)
tate
tate | 25.01.2015
14 Antwort
@Tara1000 ich hatte meine kinder immer mehrere stunden bei mir auf der brust BEVOR ich duschen ging… habe sie auch erst gestillt etc. bei einem kaiserschnitt, auch bei einem wunschkaiserschnitt, ist die chance groß dass man das kind auf irgendeine art noch versorgen muss erst… ich habe das zu hundertfach erlebt. da mussten kinder teilweise beatmet werden etc. zudem hat man ein höheres komplikationsrisiko, wo das kind dann unter umständen auch nicht bei der mutter bleiben kann. duschen geht 5 minuten und in dieser zeit ist das kind ja meist beim papa aufm arm. also ich finde das nun kein argument was für einen wunschkaiserschnitt spricht ;-)
tate
tate | 25.01.2015
15 Antwort
Ich hab alle 3 Kinder normal entbunden. Würde ich auch bei jedem weiteren Kind so machen, sofern es möglich ist. Und ich kann dir sagen, die Geburt von meinem 1. Kind war alles andere als schön. Er war ein Sternengucker und hat dadurch ein wenig Schwierigkeiten gehabt um die "Kurve" zu kommen. Das hat die Hebamme damals einfach nicht gemerkt und dementsprechend lag ich fast 37 Stunden in den Wehen IM KREIßSAAL! Und trotzdem kam bei den andern beiden nicht einmal der Gedanke auf, einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Ich hab mich sogar trotz allem auf beide weiteren geburten gefreut Für mich persönlich hat der Kaiserschnitt einfach zu viele Nachteile! Auch bin ich der Meinung, dass ein Baby ein besseren Start ins Leben hat, wenns normal entbunden wird und nicht einfach ohne Vorwarnung aus dem Mutterleib "gerissen" wird. Und jede Geburt ist anders. Wenn man bei einer Geburt ein schlechtes Erlebnis hatte, muss es bei der nächsten Geburt ja nicht zwangsläufig genauso sein... Wenn du einen Hebamme hast, besprich mit ihr mal deine Ängste. Vllt kann sie die dir ein wenig nehmen...
Kleiner_Muck
Kleiner_Muck | 25.01.2015
16 Antwort
@Kleiner_Muck meine sternenguckerin war mit einer presswehe geboren :-) da sieht man wie individuell das immer ist. 37 stunden ist ja echt lange…wie schön dass du dich trotzdem wieder für spontangeburten entschieden hast. du hast völlig recht…jede geburt ist total anders...
tate
tate | 25.01.2015
17 Antwort
Ich hatte einen Notkaiserschnitt unter Vollnarkose! Mein Sohn kam abends um 21.56 zur Welt und ich bin morgens um 7 Uhr schon aufgestanden, allein und habe mich gewaschen und angezogen und bin zur Intensivstation gelaufen, wo mein Sohn lag! Ich habe das alles nicht so schmerzhaft empfunden wie viele berichten! Ich bin auch schon 3 Tage nachdem Kaiserschnitt entlassen worden und ich hätte keinerlei Beschwerden, klar hat die Narbe etwas gezogen , aber das war es dann aber auch schon!
Nicolino
Nicolino | 25.01.2015
18 Antwort
Hatte einen Noz KS. Mir ging es nicht gut danach, Hatte weit über 14 Tage starke schmerzen. Das junge Mädchen neben mir, hüpfte am gleichen Abend schon wieder fröhlich umher. Hatte auch einen Not KS. Jeder Mensch ist verschieden.
Heidewitzka69
Heidewitzka69 | 25.01.2015
19 Antwort
Not KS soll das heissen
Heidewitzka69
Heidewitzka69 | 25.01.2015
20 Antwort
@ alle die einen Not Ks hatten....bitte mal die Definition dazu? Sprich wie und in welcher rt ist der abgelaufen? Ich vermute stark, ihr meint einen sekundär Ks. Also einen der unter der Geburt entschieden worden ist? Echte Notkaiserschnitte sind etwas sehr seltenes.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2015

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