Geplanter KS oder Einleitung?

Jinja87
Jinja87
30.04.2012 | 13 Antworten
Vor einigen Tagen habe ich schonmal gefragt, da ging es NUR um einen geplanten KS, wegen Heparinspritzen. Diese würden bei einer normalen Geburt bedeuten, dass im Falle eines doch auftretenden KS ich in Vollnarkose gelegt werden müsste. Da man mit Blutverdünner keine PDA legen kann.

Meine FÄ hat jetzt gesagt, dass sie mir auch entweder zu einem geplanten KS raten würde, oder es aber auch die Möglichkeit der Einleitung gibt. Dann solle ich einfach an dem Tag der Einleitung nicht mehr spritzen und somit wäre die Gefahr einer Vollnarkose im Falle eines KS nur noch so hoch wie bei jeder anderen Geburt auch.

Ich bin mir nun ziemlich unsicher was ich machen soll.
Wie würdet ihr euch entscheiden? Bzw. was würdet ihr bevorzugen?
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13 Antwort
ach ja und meine ärzte sagten damals , dass man als frau merkt, wann es los geht wegen den wehen und man dann das heparin einfach weglässt... ob das so umzusetzen ist, weiß ich nicht, weil ich ja keine eigenen wehen hatte richtig. aber scheint wohl gang und gebe so zu sein, dass frau einfach auf ihren körper hören soll. aber würde evt auch noch mal im krankenhaus nachfragen. falls du eine risikoschwangerschaft hast muss man sich sowieso vorab dort vorstellen. raten auf jeden fall immer alle. denn im ernstfall kann man nicht alle einzelheiten zu der vorgeschichte klären... ^^ und die sind ja auch wirklich mega erfahren im normalfall... dort würde ich noch mal fragen. :)
2011schneckchen
2011schneckchen | 01.05.2012
12 Antwort
wieso bekommst du heparin? ich musste es auf grund einer 4etagen thrombose, die ich mit 18 hatte, komplett die gesamte schwangerschaft durchnehmen. falls du auch eine thrombose hast, würde ich auf keinen fall gezielt einen KS nehmen, das bedeutet lebensgefahr!! unsere kleine wurde eingeleitet und dann sollte es einen notkaiserschnitt geben, weil sie quer lag, nicht kommen konnte. hatte glück, dass ich eine erfahrene hebamme dabei hatte und sie hat turnübungen unter wehen begonnen, sodass die kleine zum sternengucker wurde und unter presswehen dann doch noch in die normale geburtsposition wechselte. ich bin sau froh, dass ich keinen KS brauchte. ich hatte eine absolute todesangst als es hieß, dass es wohl nötig sein wird. ich wollte außerdem um jeden preis eine natürliche geburt! das gefühl war das aller schönste! ^^ mein rat kommt drauf an, ob du thrombose hast oder nicht... :)
2011schneckchen
2011schneckchen | 01.05.2012
11 Antwort
einmal im Geburtskanal lag. Das hat die 8-tägige Einleitung bewirkt, da bin ich sicher! Und zum Thema Schreikind: Er hatte immer viel Angst und war so unsicher, mein armer kleiner Wurm. Mir tut das bis heute so sehr leid, dass ich dem nicht früher ein Ende bereitet habe. Das Schreien ließ nach 8 Wochen nach - ein richtig glückliches Baby wurde er jedoch erst mit vollendeten 4 Lebensmonaten. Übrigens war mein Körper durch die Einleitung so verwirrt, dass sich nach dem Blasensprung an Tag 5 der Einleitung keine körpereigenen Wehen einstellten. Also wurde ich täglich weiter eingeleitet. An Tag 8 ging es an den Wehentropf - das war die Hölle für mich. Mein Mumu öffnete sich nur auf 1-1.5cm. Und das nach so langer Zeit des Einleitens. Mit der Information, dass Du vor ET eingeleitet wirst und meinen Erfahrungen, würde ich einen geplanten KS wahrscheinlich vorziehen. Aber wie geschrieben: Es gibt auch die positiven Bsp. Nicht jeder ist so resistent, wie ich es war! Schwierig, schwierig :(
andrea251079
andrea251079 | 30.04.2012
10 Antwort
@Jinja87: Es gibt durchaus auch positive Beispiele beim dem Thema Einleitung vor ET. Meine ist halt äußerst negativ und alle, die ich kennengelernt habe, bekräftigen dies. Da Du vor ET eingeleitet werden würdest, ist ein geplanter KS nicht so abwegig. Mein Baby hat die ersten 8 Wochen so viel geschrien. Jeden Abend 6-8h. Ich saß jeden Abend so lange mit ihm, dass mir richtig der Hintern weh tat. Das war eine sehr schwere Zeit. Ich denke bis heute, dass das was mit der Einleitung zu tun hat. Die Ärzte sagen natürlich, dass es dem Baby gut geht, weil sie ja regelmäßig CTG's schreiben. Aber gut kann es doch auch nicht sein, wenn man jeden Tag stundenlang Wehen hat, die nichts bewirken? Das Baby merkt das ja. Grundsätzlich entscheidet das Ungeborene ja sozusagen, wann es los geht. In diesem Fall handelt man wider der Natur und erzeugt das alles künstlich. Ich kann nicht glauben, dass das am Baby spurlos vorüber geht. Mein Kleiner kam übrigens mit verformtem Kopf zur Welt, obwohl er nicht
andrea251079
andrea251079 | 30.04.2012
9 Antwort
@andrea251079 Also wenn das so ist, wie du beschrieben hast, dann würde es ja auf einen KS hinauslaufen. Weil es würde dann vor ET gemacht werden, um der "Gefahr" vorzubeugen, dass es dann doch ungeplant von alleine losgeht. Hmmm, viele Punkte bestärken mich momentan eher zu einem geplanten KS, obwohl ich liebendgerne eine normale Geburt hätte.
Jinja87
Jinja87 | 30.04.2012
8 Antwort
Eine schwere Entscheidung, vor der Du da stehst. Wäre ich Du, würde ich es mit einer Einleitung versuchen. Vielleicht ist Dein Zwerg so weit und kommt von alleine. Einen KS kannst Du notfalls immer noch machen lassen. Bei mir wurde 8 Tage lang eingeleitet und es wurde ein Not-KS daraus. Mein Baby wurde damit unnötig gestresst :( Du könntest Dir ja ein Limit setzen, z. B. 3 Einleitungsversuche und wenn die nicht fruchten, dann KS, damit das Baby nicht unnötig gestresst wird und es dann im Not-KS endet. Egal, wie Deine Entscheidung ausfällt: Alles Gute! Achso, noch ein Nachtrag: Wird VOR ET eingeleitet oder ab ET? Ich glaube, 50% aller Einleitungen VOR Termin enden im KS, weil es einfach noch nicht an der Zeit ist. Die Mädels, die ich während meiner 8-tägigen Einleitung im KH kennenlernte, wurde alle VOR ET eingeleitet und endeten alle im KS, weil der Mumu sich nicht ausreichend öffnete. Den Zeitpunkt, WANN eingeleitet wird, solltest Du vllt. in Deine Entscheidung einbeziehen!
andrea251079
andrea251079 | 30.04.2012
7 Antwort
@SrSteffi Es war die FÄ. Sie sagte wenn die letzte Spritze nicht mind. 12 Stunden zurück liegt, kann man keine PDA machen. Somit müsste eine Vollnarkose her. Und selbst wenn es 12 Stunden her ist, entscheiden da Anästhesisten unterschiedlich. Ich habe Ende Mai einen Termin im Krankenhaus zur Untersuchung und werde das dann auch noch absprechen. Aber ich würde für mich selber gerne schon mal eine Richtung wissen
Jinja87
Jinja87 | 30.04.2012
6 Antwort
Wer hat dir das genau gesagt mit der vollnarkose? Wenn das die fä war unbedingt den anästhesisten fragen, der entscheidet das nämlich.
SrSteffi
SrSteffi | 30.04.2012
5 Antwort
Ich wurde per tropf eingeleitet, und im vergleich zu einer Geburt ohne Einleitung sehr schmerzhaft. Ich bin 10:30 an den tropf und 14:35 war Theresa da. Aber wenn ich so wie du vor der Wahl stehen würde ich mich auch für die Einleitung entscheiden, den eine spontan Geburt ist ein wunderbares unvergleichlichbares Erlebniss.
wossi2007
wossi2007 | 30.04.2012
4 Antwort
@Jinja87 na, aber deine chance steht doch gut, dass es nicht unbedingt ne Vollnarkose sein muss... Ich weiß aber auch nicht, wie ich mich wieder entscheiden würde... Da ich so schlechte erfahrungen mit meiner EInleitung gemacht habe, sage ich ja bis heute, dass ich mich eher für nen geplanten KS entscheiden würde, als für ne Einleitung... lg
Yvi88
Yvi88 | 30.04.2012
3 Antwort
hi hab in beiden ss heparin mir spritzen müssen und habe bei beiden die geburt einleiten lassen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.04.2012
2 Antwort
@Yvi88 Danke, genau das ist auch mein Problem, weshalb ich eher zu einem geplanten KS tendieren würde. Denn eine Geburt in Vollnarkose stelle ich mir auch Horror vor. Andererseits würde ich gerne normal entbinden.Das hatte damals bei meinem Sohn leider schon nicht geklappt. War auch eine Einleitung die im KS geendet ist, allersdings ohne Vollnarkose
Jinja87
Jinja87 | 30.04.2012
1 Antwort
Wenn du nur die möglichkeiten hast. Dann würde ich die Einleutung nehmen... Da hast du wenigstens die Chance, den KS zu umgehen.... Ich muss aber auch sagen, dass viele Einleitungen im KS enden... Meiner vor knapp 2 Jahren auch... Hatte ne Einleitung, die über 5 Tage ging... Mumu öffnete sich nicht und letztendlich war es dann ein Notkaiserschnitt mit Vollnarkose.. Am schlimmsten daran war für die Vollnarkose... Es ist grausam... Ich hatte meine Maus 6 Stunden nach der Geburt das erste mal auf dem Arm... ich wünsche dir alles, alles gute!
Yvi88
Yvi88 | 30.04.2012

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