Beschäftigungsverbot

asiul3
asiul3
02.03.2015 | 10 Antworten
Hallo,

ich bin im 6 Monat und seit 2 Wochen habe ich immer wieder extreme Schwindelanfälle mit Zittern und es wird mir schwarz vor Augen.
Ich arbeite im stehen an großen Industieöfen, die hitze und die körperliche arbeit mal abgesehen von dem produktionsdruck machen es kaum möglich sich auszuruhen.
Oft geht es jetzt nicht mehr anders, ich setzte mich dann auf eine Leiter und ich geh den anderen dann nur im weg um.
Bin auch schon von der Arbeit direkt zum Hausarzt weil ich so angst hatte um zufallen.
Der Hausarzt findet die Umstände für schwangere nicht optimal meint ich soll beim Gynäkologen um ein Beschäftigungsverbot bitten.
Mein Arbeitgeber meinte auch wenn ich nicht mehr arbeiten kann soll ich mir ein Beschäftigungsverbot holen.
Stellen Gynäkologen ein Beschäftigungsverbot überhaupt noch aus ich höre von anderen Müttern immer nur das die Gynäkologen das nur sehr ungern oder überhaupt nicht ausstellen.

Was habt ihr für Erfahrungen lohnt es sich überhaupt danach zu fragen?
Ich freu mich auf Antworten.
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10 Antwort
Bei meiner Tochter habe ich es damals bei meiner FÄ angesprochen und sie hat mir eines ausgestellt. Sie ist dann in Rente gegangen und ihr Sohn hat die Praxis übernommen. Als ich dann mit meinem Sohn schwanger war und er mich fragte wo ich arbeite, wollte er mir auch eines ausstellen.
Caro87
Caro87 | 02.03.2015
9 Antwort
der FA kann nur aus gesundheitlichen gründen, das heißt bei außergewöhnlichen schwangerschaftsbeschwerden oder risiken einer frühgeburt ein BV erteilen. schwindel zählt da nicht dazu. spricht ein FA trotzdem ein BV aus und der arbeitgeber ficht das an, kann der FA in teufels küche kommen. es ist also verständlich, wenn ärzte da vorsichtiger sind. dein arbeitgeber allerdings muss sich an die mutterschutzrichtlinien halten. dazu gehört keine arbeit, die ständiges stehen erfordert, kein schweres heben und sewhr wahrscheinlihc ist dir die hitze eines industrieofens auch nicht zuzumuten. du musst auhc jede stunde pause machen und dich kurz setzen können. dein arbeitgeber muss dir also eine schwangerenfreundliche stelle anbieten. kann er das nicht, hat er die möglihckeit, dir ein BV zu erteilen. wenn ihr einen betriebsarzt habt, wende dich an den. alles gute!
ostkind
ostkind | 02.03.2015
8 Antwort
Hey klar lohnt sich das. Meine Ärztin wollte mir auch beschaftigungverbot machen aber bei mir ging es nicht bzw wollte ich nicht weil ich meine Ausbildung zu ende machen wollte. Frage einfach nach und sage genau wie du dich immer fühlst und wie es dir geht und normalerweise geben sie dir denn so ein Schein.Da kann ja sonst was passieren bei dir auf Arbeit.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2015
7 Antwort
Ich bin jetzt grad Ende des 3. Monats schwanger und hab das also ganz frisch durch. Ich hab direkt ein Beschäftigungsverbot von meiner Chefin bekommen. Das können Arbeitsgeber genauso aussprechen wie Ärzte. Am Ende kommt es aufs Selbe hinaus. Und wenn dein Chef eh schon meinte, dass du dir eins vom Gyn holen sollst, dann kann er das doch auch aussprechen, oder nicht?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2015
6 Antwort
Ich hab vor 6 jahren eines bekommen u diesesmal auch wieder. Jeweils weil ich als Arzthelferin tätig bin u weil ich wg übekleit u erbrechen etc nicht arbeiten konnte. Jetzt kommt zwar noch dazu das ich zwillinge bekomme, aber ich hab seit der 10.ssw ein BV vom Arzt. Davor war ich 5 wochen krank geschrieben!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2015
5 Antwort
Das Problem ist, dass der Arbeitgeber das BV vom Gyn anfechten kann. Sprich er kann ein erneutes Gutachten von einem anderen Gyn verlangen und wenn der dann sagt "also rein medizinisch besteht kein Grund für das BV" kann der AG den Gyn vorm Arbeitsgericht verklagen auf Zahlung des Lohnes für die Arbeitnehmerin. Deswegen werden auch immer mehr Gyns so vorsichtig.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2015
4 Antwort
Kann meiner Vorrednerin nur zustimmen, habe damals auch keines von der FA bekommen, da seit ein paar Jahren die Vorgaben verschärft wurden, da viele Schwangere das leider ausgenutzt haben mit den BVs. Aber laut deiner Schilderung sollte es kein Problem sein, dass du eins von AG bekommst, er soll sich nur mal das MuSchu Gesetz durchlesen. Beim BV vom AG kann unter Umständen auch ein Betriebsarzt zur Rate gezogen werden, der die Arbeitsbedingungen unter die Lupe nimmt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2015
3 Antwort
Sollte der Arbeitgeber dir keine Stelle anbieten können, die dem Mutterschutzgesetz entspricht, kann auch er dir ein Beschäftigungsverbot erteilen. Ich habe auch schon gehört, dass viele Gynäkologen sich immer mehr dagegen sträuben ein BV auszustellen. Kann ich teilweise nachvollziehen wenn ich höre wegen welchen "Kleinigkeiten" sich manch Frau beschwert... Ich wütde an deiner stelle mal mit deinem Chef sprechen, vllt findet ihr ja zusammen ne Lösung.
Kleiner_Muck
Kleiner_Muck | 02.03.2015
2 Antwort
Bei mir ging es so aus, dass ich vom Arbeitgeber auf eine "schonstelle" gesetzt wurde und die war genauso miserabel wie meine alte stelle. Ende vom Lied war dass ich mich vom Gyn und Hausarzt abwechselnd bis zum Mutterschutz hab krank schreiben lassen. Und selbst wenn man ins Krankengeld rutscht dass man von der Krankenkasse bekommt, ich habe nicht großartig Geld eingebüßt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2015
1 Antwort
Meine hat mir keins ausgestellt. Sie hat klipp und klar gesagt dass es Sache des Arbeitgebers ist den Mutterschutz einzuhalten. Also wenn der Arbeitsplatz nicht geeignet ist muss er dich auf eine Schonstelle setzen. Der Gyn darf ein BV nur ausstellen, wenn du Blutungen hast, frühzeitige Wehen, Risikoschwangerschaft durch vorangegangene Fehlgeburten etc. Alles was den Arbeitsplatz an geht ist Sache des Arbeitgebers. Es gibt aber auch Gyns, die ohne viel zu fragen ein BV ausstellen. Die Arbeitgeber haben es lieber vom Gyn wegen dem Papierkram und den Kosten. Frag einfach deinen Gyn und rede mit dem Arbeitgeber wegen einer Schonstelle. Wenn sich beide quer stellen musst du dich an die Landesdirektion Arbeitsschutz wenden, die vermitteln zwischen AG und dir.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.03.2015

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