Schwanger und befristeter Arbeitsvertrag

laurabella23
laurabella23
01.09.2019 | 12 Antworten
Hallo, ihr Lieben
Ich bin neu hier und hab letzte Woche positiv getestet. Meine letzte Periode hatte ich am 28.7..

Ich kann mich aber gar nicht wirklich freuen, weil mein Arbeitsvertrag am 31.12 ausläuft.

Es läuft alles super die sind auch zufrieden mit mir. Ich arbeite als Filialleitung im Einzelhandel.

Aber ich hab so Angst ohne Job am Ende da zu stehen..

Denkt ihr ich soll Mitte September fragen wie es mit einem unbefristeten Vertrag aussieht? Weil ich mich sonst 3 Monate vorher Arbeitssuchend melden muss..

Oder ich sollte es bis Ende Dezember verheimlichen?
Ich bin momentan so durcheinander!

Wenn ich ein Mutterpass besitze bin ich dann verpflichtet den meinen Arbeitgeber vorzuzeigen?

Sorry für die ganzen fragen

Schönen Sonntag noch
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12 Antworten

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1 Antwort
wenn du den Mutterpass erhälst bist du verpflichtet zu melden. Die Chance, dass die Befristung zum unbefristeten Vertrag wird ist wahrschienlich eher gering. Vor allem im Detailhandel, da sich Arbeitszeiten eher nicht mit Kinderbetreuung vereinbaren
eniswiss
eniswiss | 01.09.2019
2 Antwort
@eniswiss Auch Krankenschwestern, Polizistinnen, Johanniter sind am Wochenende unterwegs und es klappt trotzdem. Leider bekam meine Freundin keinen unbefristeten Vertrag, als sie es mitteilte. Man sagt immer, dass bis zur 12. Woche noch alles passieren kann. Selbstverständlich würde ich fragen, wie es mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag aussieht, denn sonst bekommst du ja keine Leistungen vom Jobcenter. Es kann sich leider sehr negativ aus das Verhältnis zwischen dir und Arbeitgeber auswirken. Schwierig. Aber vor der 12. Woche würde ich nichts sagen
isi_maus
isi_maus | 01.09.2019
3 Antwort
... ob von der Schwangerschaft dem Arbeitgeber sagen oder nicht sagen ... es hängt auch von Deinem Befinden ab und was für Arbeiten Du verrichten musst ... z. B schweres Heben und Tragen solltest Du von Anfang an vermeiden ... ich denke auch , dass Du nachfragen solltest , damit Du auch Gelder beziehen kannst ... oder frag doch Deinen Arbeitgeber , ob Du trotzdem die Möglichkeit hast , dort weiter zu arbeiten ... dann evt nicht als Filialleitung ...
130608
130608 | 01.09.2019
4 Antwort
Hallo erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft :) ich hab genau das selbe Problem gehabt als ich Schwanger war hab es aber dann so gemacht das ich tatsächlich 3 Monate vor Ablauf mit meinem Chef dann ein Personalgespräch vereinbart hab um ein arbeitslos melden 3 Monate vor Ablauf zu vermeiden wenn ich eine Vertragsverlängerung bekomme und es dann mitgeteilt. Und wie eniswiss sag man muss es sofort melden stimmt nicht ganz. Man sollte es gleich melden damit der Arbeitgeber das Mutterschutz gesetzt befolgen kann und du als schwangere geschützt bist. Dennoch bist du nicht verpflichtet es sofort zu sagen es liegt in deinem ermäßen. Ich arbeite allerdings in einem Büro und nicht im Einzelhandel. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.09.2019
5 Antwort
Erstmal auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinem Bauchkrümel. :-) Verheimlichen bis Dezember wird vielleicht gar nicht klappen. Was ist z.B. wenn Dir häufig übel wird oder Du andere Schwangerschaftsprobleme bekommen solltest? Oder Du schaffst es nicht mehr, so lange am Tag zu stehen? Dann solltest Du Deinen AG auf jeden Fall informieren, damit er darauf eingehen kann, Du Deine Rechte bzgl. Mutterschutz auch wahrnehmen kannst und der AG sie auch umsetzen kann. Deinen Mutterpass braucht der AG nicht zu sehen. Die Angaben dort gehen ihn nichts an. Es reicht, wenn der FA Dir die Schwangerschaft bestätigt durch ein formloses Schreiben. Ich denke mal, wenn Du ein vernünftiges Gespräch mit Deinem AG führst, wirst Du alle Fragen klären können auch bzgl. Deines Vertrages. Mach einfach einen Termin mit Deinem Chef aus und sprich in Ruhe mit ihm darüber. Das ist auf jeden Fall besser, als irgendwas zu verheimlichen, was früher oder später sowieso rauskommen würde.
babyemily1
babyemily1 | 02.09.2019
6 Antwort
Die Mitteilungspflicht benennt keinen eindeutigen Zeitraum. Es ist also dir überlassen, wann du deinen AG einweihen. Bis dahin kann er aber eben nicht das Mutterschutzgesetz beachten, da er von deinem Umstand ja nunmal nichts weiß. Je nach Art deiner Tätigkeit ginge das dann auf deine Kappe, falls was passieren sollte, was in Zusammenhang mit deinen Tätigkeiten auf Arbeit zusammenhängt. Ansonsten musst du eben auch damit rechnen, es gar nicht so lange verheimlichen zu können. Je nachdem ob und wie ausgeprägt du evtl Beschwerden wie Übelkeit, Kreislaufprobleme ... Hast, könnten Kollegen oder evtl auchder AG Verdacht schöpfen. Den Mutterpass musst du nicht vorlegen. Der geht niemanden was an. Besteht dein AG auf eine ärztliche Bescheinigung, gibt's diese beim gyn, auf der nur draufsteht in welcher Woche du bist und wann der voraussichtliche Entbindungstermin ist, mehr nicht. Die Kosten dafür, sollten welche anfallen trägt der AG. Ich würde wohl erstmal unverbindlich das Gespräch Mitte September suchen und vorsichtig nachaken wie es mit einem unbefristeten Vertrag aussieht, da du ja nunmal spätestens Anfang Oktober zum Amt musst, damit man dir keine Sperre wegen verspäteter Meldung aufbrummt.
gina87
gina87 | 02.09.2019
7 Antwort
Hey liebes ! Ich kann dich da total beruhigen ! Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Job gehabt . Bin selbst aktuell in der 32. SSW . Und als ich schwanger wurde habe ich in Solarium normal als Teilzeitkraft gearbeitet. Meine Arbeitgeber wussten nicht das ich schwanger bin auch als ich gefragt wurde ob ich schwanger bin habe ich es verneint weil ich bange hatte das ich gekündigt werde und sofort ohne Job da stehe und ohne Geld da ich noch in der Probezeit war, die lief 6 Monate und in dieser Probezeit bin ich schwanger geworden. ???? Nun mein Frauenarzt hatte mich damals 2 Wochen krank geschrieben weil mein Gebärmutterhals Probleme machte . Da ich ja in der Probezeit war würde ich gekündigt! Demzufolge hat mir mein Frauenaezr mitgeteilt das die mich nicht kündigen dürfen und hat mir gesagt ich soll mich an einen Anwalt wenden. Der Anwalt hat mir gesagt das es wichtig ist also in meinen Fall nach der Kündigung mindestens in Zeitraum von 2 Wochen meinen Arbeitgeber Bescheid zu geben das ich schwanger bin und das sie die Kündigung zurückziehen müssen ansonsten kommt es zur Kündigungsschutzklage von mir Anwalt. Dies habe ich auch sofort per Mail und per Brief gemacht und natürlich die Quittung behalten vom Brief. Mein Arbeitgeber hatte mir dann einen Brief zurück gesandt und hatte irgendein blödsinn geschrieben und geschrieben gehabt das ich die Schwangerschaft ja verneint habe. Dementsprechend um keine Zeit zu verlieren bin ich direkt zum Anwalt gegangen und er hat die Kündigungsschutzklage eingereicht bei meinen Arbeitgeber. Seitdem hat mein Arbeitgeber die Kündigung zurück gezogen und hat mir Beschäftigungsverbot gegeben und ich kriege jeden Monat mein Gehalt.. bis zum Mutterschutz da Kriege ich dann einmal Krankenkasse und einmal von Arbeitgeber geteilt. . Was ich dir aber damit sagen möchte ist du hast ALLE RECHTE! Dein Arbeitgeber nicht. Und du darfst deine Schwangerschaft solange leugnen wie du es möchtest auch wenn dein Arbeitgeber dich fragt.. wenn du es nicht sagen willst musst du es nicht . Du bist dazu nicht verpflichtet in keinster Weise steht sogar im Gesetz ????. Und auch wenn du eventuell mal gekündigt wirst, dürfen die auch nicht ???? du bist auf der sicheren Seite ! Sprich mal mit deinen Frauenarzt drüber oder mit einem Anwalt für Arbeitsrecht. Was du nicht machen solltest ist : Dich arbeitsuchend melden oder selbst kündigen oder irgendwas in der Richtung !!!!!
lovebabyhanna
lovebabyhanna | 11.09.2019
8 Antwort
@lovebabyhanna Sie hat aber einen Fristvertrag und der muss verlängert werden. schwanger in einem Solarium bis zum, 6 Monat zu arbeiten zu arbieten ist fürs Kind gefährlich, meinst du nicht, dass das Leben des ungebornenen über alles zu stellen ist, und in der Probezeit hätte man dich auch freistellen müssen mit vollen Gehalt.
eniswiss
eniswiss | 12.09.2019
9 Antwort
lovebabyhanna ... während der Schwangerschaft und / Mutterschutz und Elternzeit hat man alle Rechte ... aber danach geht das Leben weiter ... und ab 3 Monate nach der Elternzeit hat der Arbeitgeber das Recht zu kündigen ...
130608
130608 | 12.09.2019
10 Antwort
@eniswiss Der muss gar nicht verlängert werden. Das ist Schwachsinn. Der Vertrag läuft aus und fertig. So läuft das bei meinen Kolleginnen auch und es ist rechtens Probezeit, teilzeit und Co ist was anderes. Gekündigt werden darf nicht. Aber eine befristung auslaufen zu lassen, ist zulässig!
Bahamut
Bahamut | 12.09.2019
11 Antwort
REchtslage:Der Anteil der sachgrundlosen Befristungen an allen befristeten Arbeitsverträgen stieg damit von 32 auf 48 Prozent im Jahr 2013. Besonders verbreitet sei die Befristung ohne Sachgrund im Groß- und Einzelhandel und im verarbeitenden Gewerbe. In der Landwirtschaft und den öffentlichen und sozialen Dienstleistungen spiele sie hingegen eine untergeordnete Rolle. Vor allem greifen Unternehmen auf die sachgrundlose Befristung bei ganz neu geschaffenen Stellen zurück. Allerdings machen auch immer mehr Arbeitgeber von der sachgrundlosen Befristung bei bereits etablierten Stellen Gebrauch. Auf diese Weise wird die Probezeit ausgeweitet. Maximal für eine Dauer von zwei Jahren darf ohne Grund befristet werden – anschließend muss aber entfristet werden.
eniswiss
eniswiss | 13.09.2019
12 Antwort
@eniswiss Ja. Der AG kann aber auch den Vertrag auslaufen lassen. Niemand zwingt zu einem neuvertrag.
Bahamut
Bahamut | 13.09.2019

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