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Nabelschnurblut spenden

vicichan
vicichan
09.12.2015 | 6 Antworten
Da in unserem Geburtsvorbereitungskurs letztens das Thema aufkam, wollte ich wissen wie ihr dazu steht.

Spenden ja oder nein?

Mein Mann ist ausdrücklich dafür ich bin eher dagegen weil ich denke das dieses Blut unserem Baby besser tut als wenn wir es einer öffentlichen Blutbank spenden. An sich würde ich es auch gerne für gute Zwecke spenden aber mir wurde schon oft gesagt das zu viel gespendet wird und die meisten Spenden nicht eingelagert werden können da die Kapazitäten fehlen.Da möchte ich doch lieber das unser Baby das Blut bekommt bevor es niemandem nutzt.

Ich freue mich über einen regen Meinungsaustausch :)
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6 Antworten

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1 Antwort
ich habe meine meinung dazu vor einigen jahren geändert. ich finde das blut gehört dem baby und es soll es auch bekommen. jedenfalls ist das von der natur SO vorgesehen. kann mir den irgendein wissenschaftler sagen, welche auswirkungen es für kinder hat, wenn man ihnen dieses blut wegnimmt am anfang? nö…vielleicht sollte man mal anfangen auch in dieser ecke zu forschen, bevor man ev. schaden wo nicht nötig anrichtet, damit man einen solchen an einer anderen stelle reparieren zu versucht…mit noch sehr sehr unreifem "wissen". ansonsten finde ich die geldmacherei mit dem einlagern der eigenen stammzellen auf einer bank ziemlich geschmacklos. spenden ja, für das eigene kind dann aber bitte dafür zahlen und nicht grade wenig scheinbar. da muss man sich auch fragen, wem man am ende denn wirklich diese zellen spendet…kontrollieren kann man es nicht…wie so vieles heutzutage und aussagen von irgendwelchen "wichtigen" leuten kann man mitterweile auch nur noch einen lassen ;-) jedenfalls werden ne menge stammzellen an die forschung verballert, die bisher keinerlei haltbare ergebnisse zeigt. geholfen wurde damit bisher nur extrem wenigen…wenn überhaupt. eines muss man auch noch wissen, wenn man sich gegen die spende entscheidet; möchte man die nabelschnur in einer klinik nach der geburt auspulsieren lassen, muss man jedoch ziemlich mit ellenbogen und sturem kopf ran…so meine erfahrung jedenfalls. es wird jedenfalls nicht gerne gesehen, wenn man NICHT spendet, aber da sollte man umso mehr auf sein recht bestehen :-)
tate
tate | 09.12.2015
2 Antwort
Ich frag mich grade, in was für einer Klinik tate wohl war, wenn man die Nabelschnur nicht erst auspulsieren lassen hatte und DANN das verbleibende Blut NACH dem Auspulsieren gespendet wird? Zumindest in der Klinik, in der ich entbunden habe , wird das ganz selbstverständlich erst dann gespendet, wenn das Auspulsieren fertig ist. Es geht dabei NUR um das Blut, dass dann noch in der Nabelschnur verbleibt - die pumpt sich ja nicht vakuumartig leer, da bleibt ja noch Blut drin. Mitunter ist das dann für eine Spende zu wenig, aber dann ist das eben so. Aber meistens passt das schon. Ich finde es nur wichtig, zu wissen, wohin gespendet wird. Die Privateinlagerung mal außen vor . Da muss man sich halt genau informieren, wohin das gespendet wird. Mein Krankenhaus hatte beispielsweise eine Kooperation mit der Kinderkrebsstation des Krankenhauses 30 km weiter. Da werden die Stammzellen gebraucht, da nützen die sofort und helfen wirklich. Da musste ich keine Angst haben, dass die Kosmetik-Industrie die für ihre neueste Anti-Falten-Forschung missbraucht, sondern die kamen wirklich auch bei Menschen an, die es wirklich brauchen können. Und das bisschen Blut, das in der Nabelschnur zurückbleibt . das hätte mein Krümel nicht gebraucht. Das quetscht ja keiner mehr dann in ihn rein, das wär weggeworfen worden. Wär das kein Kaiserschnitt gewesen, ich hätte mit bestestem Gewissen gespendet.
StefansMami
StefansMami | 09.12.2015
3 Antwort
Bei uns in der Klinik wird bei einer spende gleich abgenabelt um alles raus zugekommen für die spende. Und ich möchte es auch verschiedenen Gründen welche von tate genannt wurde nicht. Wohin das kommt oder was damit passiert weiß bei uns in der Klinik keiner so genau. Das kommt anscheinend auf verschiedene Faktoren an. Für private Zwecke kommt eh nicht in Frage. Mir ist das einfach nicht geheuer und das Blut soll doch unsere Maus unterstützen bei ihrem Start in das selbstständige Leben.
vicichan
vicichan | 09.12.2015
4 Antwort
@StefansMami nach dem auspulsieren ist da kein blut mehr zu spenden. auspulsiert wird nur auf ausdrücklichen wunsch von eltern und auch da muss man schon fast dafür kämpfen. das sagen jedenfalls meine erfahrungen als 4-fach-mama und als ehem. wochenbettschwester in der schweiz… jedenfalls sagt ja der name schon, dass da noch ein gewisser puls vorhanden ist, welcher das blut noch aus der nabelschnur treibt…also der puls der nabelschnur halt. eine spende NACH auspulsieren macht deshalb überhaupt keinen sinn und ist auch nicht möglich. den meisten eltern ist nach der geburt des kindes ertsmal völlig egal wann die nabelschnur abgeklemmt wird..sie sind mit ihrem nachwuchs beschäftigt, und diese wird nunmal gleich nach der geburt abgeklemmt. demnach gibt es nur entweder oder. die klinik in der ich war befindet sich also nicht auf dem mond, sondern ist mit einer stinknormalen klinik, wie sie die regel ist, zu vergleichen ;-) ich denke unterm strich ist bei all diesen themen immer eigeninitiative in informationsbeschaffung gefragt, damit es nicht zu missverständnissen kommt. und die aufklärungen im kh sind ja auch nicht immer das wahre leider .
tate
tate | 09.12.2015
5 Antwort
Auch ich habe meine Meinung nach ausführlicher Informationsbeschaffung dazu geändert und bin auch fürs auspulsieren lassen der Nabelschnur am eigenen Kind. Dank meiner Beleghebamme war dies auch kein Problem. Jedoch hat der Arzt schon doof gefragt warum das Kind noch nicht abgenabelt sei. Kann da also die Erfahrung teilen, dass das ohne Eigeninitiative oder die der Hebamme eher unüblich ist. Leider .
Pusteblume201
Pusteblume201 | 10.12.2015
6 Antwort
@Pusteblume201 Was genau hat diesen Meinungsumschwung den verursacht? Vllt kann ich meinen Mann auch umstimmen.
vicichan
vicichan | 10.12.2015

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